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nach dem Putschversuch 1923 wurde Hitler am nächsten Tag verhaftet und zu 5 Jahren Arrest verurteilt, nach wenigen Monaten wurde er jedoch im Dezember 1924 entlassen, während er in Landsberg eingesperrt war bemühte sich Röhm die Bewegung am Leben zu erhalten, Göring war nämlich ins Exil geflüchtet (Schweden) und hatte die SA ohne Führung zurückgelassen, eine Folge des missglückten Putsches war das Verbot der SA und der NSDAP, Röhm wurde von Hitler zum neuen SA-Chef ernannt, um das SA-Verbot zu umgehen sammelte Röhm seine Anhänger in einer neuen Organisation, dem Frontbann

           

diesem Frontbann gehörten viele ehemalige Freikorpsleute an und drückten ihm somit den Stempel erbarmungsloser Brutalität auf, die Mitgliederzahl nahm zu, bei der Haftentlassung Hitlers zählte man bereits mehr als 30.000 Mann (während des Putsches waren es "nur" 2.000), dieser rasante Machtanstieg beunruhigte Hitler der nach Meinungsverschiedenheiten Röhm seines Postens enthob, wenig später, April 1925, verließ Röhm die "SA"

Hitler war vom Verhalten seiner Leibwächter während des Putsches derart beeindruckt, das er beschloss eine eigene, persönliche Leibwache zu schaffen, er beauftragte seinen persönlichen Fahrer und alten Kameraden Julius Schreck mit der Aufgabe eine Elitetruppe von loyalen Kameraden zu formen, anfänglich wurden nur 8 Mann ausgewählt, um den Kern dieser Prätorianergarde zu bilden, sie waren alle Mitglieder des "Stoßtrupps Hitler" gewesen, Göring gilt heute als der Namensgeber der Schutzstaffel, dieser Name war als Reverenz an jene Flugzeuge gedacht, die im Richthofengeschwader den Geleitschutz flogen, Schreck erarbeitete die Richtlinien, die den Elitestatus dieser Truppe noch verstärken sollten, pro Gau sollte die Schutzstaffel (SS) höchstens 10 Mann und einen Offizier stark sein, Ausnahme war Berlin dort sollte die SS-Einheit doppelt so stark sein, die Männer wurden in einem speziellen Auswahlverfahren ausgewählt, gutes Benehmen, Alter zwischen 25 und 35, keine kriminelle Vergangenheit, sowie gute Gesundheit und kräftiger Körperbau, vor allem zählte jedoch die unbedingte Loyalität gegenüber Hitler und nicht der Partei

im April 1926 übernahm Joseph Berchtold von Julius Schreck die Führung der SS, Hitler unterstrich die Stellung der SS indem er ihr die Blutfahne übertrug, was starken Missfallen der SA hervorrief, der neue Träger der Blutfahne wurde Jakob Grimminger, Mitglied der Münchener SS

nach Abgang Röhms ernannte Hitler den Hauptmann Franz Pfeffer von Salomon zum Obersten Führer der SA, er ließ ihm große Freiheiten, um die SA nach seinen eigenen Vorstellungen zu entwickeln, als ein deutliches Zeichen unterstellte Hitler die SS der Obersten SA-Führung, damit versuchte er womöglich die SA-Einheiten im Norden (weit weg von München) zu beruhigen, er wollte damit aber auch oppositionelle Fraktionen gegeneinander ausspielen

die SA-Männer verspürten gegenüber der SS ein starke Abneigung, die SS beschwerte sich über die arrogante Behandlung durch die SA-Führung, 1927 tritt Berchtold aufgrund des rasanten Wachstums der SA zurück, da die SS höchstens 10% der Stärke der SA im jeweiligen Gebiet erreichen durfte, weiterhin war es der SS erst erlaubt eigene Einheiten aufzustellen nachdem die SA-Einheiten ihre volle Stärke erreicht hatten, durch diese Regelung konnte die SA das Wachstum der SS niedrig halten, indem sie ihre Stärke beeinflusste, auch die Moral der SS ließ nach, da die SA höchst niedrige Aufgaben gern durch die SS erfüllen ließ

nach Berchtold Rücktritt ging die Führung an den Stellvertreter über Erhardt Heiden, dessen Stellvertreter war ein Teilnehmer des Putschen von 1923, sein Name Heinrich Himmler, Heiden konnte die Probleme mit der SA auch nicht lösen und somit sank die Moral der SS weiter, als auch er aufgab wurde Heinrich Himmler Chef der SS, die SA wollte nun auch mit diesem neuen Führer der SS leichtherzig und rücksichtslos herumspringen, sie sollte sich jedoch irren

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