Generalmajor Erich Abberger
Erich Abberger wurde am 06.04.1895 in Köln
geboren und trat nach der schulischen Ausbildung als Offiziersanwärter am
24.03.1914 in das 8. Pionier-Bataillon ein.
Am 20.10.1915 wird er verwundet und verbringt die Zeit bis zum 01.03.1916 im
Hospital. Daraufhin kommt er am 01.03.1916 zum 8. Pionier-Ersatz-Bataillon wo
er bis zum 03.07.1916 verweilt. Dann wird er zum 8. Pionier-Bataillon an die
Front versetzt, wo er am 07.11.1916 Bataillons-Adjutant wird.
Am 12.05.1917 wird er Kompaniechef der 1. Reservekompanie und kommt nach einer
Verletzung, am 17.01.1918 erneut zum 8. Pionier-Ersatz-Bataillon.
Am 01.06.1918 wird er hier Adjutant und Gerichts-Offizier. Am 18.10.1918 wird
er zum Oberleutnant befördert und kommt am 02.01.1919 ins Kriegsministerium.
Am 11.04.1919 wird er in den Stab der Gardeschützen-Division versetzt und wird
am 21.07.1919 Adjutant des 30. Reichswehr-Pionier-Bataillons, wo er bis zum
21.05.1920 dient. Dem folgt der Posten des Adjutanten im 16.
Reichswehr-Pionier-Bataillon bis zum 01.10.1920. Danach wird er
Kompanieoffizier im 4. Pionier-Bataillon.
Am 15.07.1921 wird er zum Lehrgang für Physische Übungen im Gruppen-Kommando
versetzt und kommt am 15.02.1923 in den Stab des Festungskommandos Breslau.
Am 19.12.1923 wird er Aufsichts-Offizier beim Festungsbau-Lehrgang an der
Pionierschule in München. Nach Ablauf dieser Tätigkeit am 01.04.1924 wird er
zur 1. Gebirgsdivision versetzt und kommt am 01.10.1926 zum 1.
Pionier-Bataillon wo er bis zum 01.02.1928 arbeitet. Hier wird er dann bis zum
01.10.1932 Kompaniechef und zwischendurch am 01.02.1928 zum Hauptmann
befördert. Zwischenzeitlich nimmt er vom 09.10.1928 bis zum 24.10.1928 am
Kampf-Schul-Kurs A in Döberitz teil.
Es folgt die Versetzung zum 1. Artillerie-Regiment und die Kommandierung zum
Kommandeur Berlin bis zum 18.09.1933 und daraufhin in den Stab der
Kommandantur nach Königsberg. Hier wird er am 01.11.1934 zum Major befördert.
Vom 01.05.1935 bis zum 15.10.1935 ist er Kommandeur des Pionier-Bataillons "Ulm"
und dann bis zum 01.04.1917 Kommandeur des 5. Pionier-Bataillons.
Bis zum 26.08.1939 wird er dann Leiter der Offiziers-Kurse an der 1.
Pionier-Schule in Berlin-Karlshorst, wo er am 01.08.1937 zum Oberstleutnant
befördert wird.
Vom 26.08.1939 bis zum 01.10.1939 hat er den Posten des
Armee-Pionier-Offiziers der 5. Armee inne und dann bis zum 02.09.1942
Gruppenleiter bei General der Pioniere und des Festungsbau beim Chef für
Nachschub und dem Kommandeur des Ersatzheeres. Hier wird er am 01.07.1940 zum
Oberst befördert.
Es folgt der Posten des Armee-Pionier-Führers der 11. Armee bis zum 05.12.1942
und wird dann bis zum 01.05.1943 in die Führerreserve im Wehrkreis III
versetzt.
Reaktiviert wird er am 01.05.1943 bis Kriegsende Höherer Pionier-Führer III.
Zwischenzeitlich erfolgte am 01.01.1944 die Beförderung zum Generalmajor.
Nach Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft am 27.06.1947 stirbt Erich
Abberger am 03.05.1988 in Wiesbaden.
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE