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Generalmajor Kurt Adam

16.01.1944

Kurt Adam wurde am 08.07.1897 in Stuttgart geboren und trat am 04.08.1914 als Kriegsfreiwilliger dem Kaiserlichen Heer bei, wo er bis zum 24.09.1914 eine militärische Grundausbildung beim 13. Feld-Artillerie-Regiment erhielt.
Nach einer Krankheit kommt er am 29.04.1916 zur 4. Batterie an die Front und erhält am 02.01.1917 eine Kommandierung an die Feld-Artillerie-Schule.
Vom 21.07.-1917 bis zum 28.07.1917 gehört er zum 226. Flieger-Bataillon und kommt am 19.09.1917 zum 75. Ballonzug.
Mit Kriegsende Leutnant wird er am 04.02.1919 Gerichtsoffizier des I. Bataillons der 13.Feld-Artillerie-Regiments, wo er am 06.03.1919 zum Adjutanten ernannt wird. Von hier erfolgte am 26.04.1919 die Versetzung als Nachrichtenoffizier in den Stab des I. Sicherungsbataillons nach Cannstatt, wo er am 27.05.1919 Adjutant wird. Kurze Zeit später erfolgte die Versetzung in das 13. Reichswehr-Artillerie-Regiment, wo er am 20.09.1919 in den Stab versetzt wird. Am 15.10.1919 wird er hier Batterieoffizier der 5. Batterie.
Es folgt vom 20.09.1920 bis zum 20.10.1920 ein Artilleriekurs in Jüterbog und die Versetzung zur 8. Batterie seines Regiments und am 01.01.1921 die Rückversetzung zur 5. Batterie.
Vom 01.05.1924 bis zum 15.08.1924 absolviert er einen Waffenkurs in Ohrdruf und wird dann am 01.09.1924 Adjutant der 2. Abteilung des Artillerie-Regiments 5, wo er am 01.04.1925 zum Oberleutnant befördert wird.
Er erhält daraufhin vom 01.10.1929 bis zum 01.10.1931 einen Stabslehrgang im Stab der 5. Division und am 01.20.9131 zum Artillerie-Regiment 4 nach Berlin, wo er am 01.10.1932, unter gleichzeitiger Beförderung zum Hauptmann,  ins Reichswehrministerium versetzt wird.
Am 15.10.1935 wird er Batteriechef im Artillerie-Regiment 19, wo er am 01.03.1936 zum Major befördert wird. Es folgt am 06.10.1936 der Posten des Ia im Stab der 35. Division, wo er am 01.04.1938 zum Oberstleutnant befördert wird. Er kommt am 15.02.1939 in den Stab Unterer Rhein, wo er am 01.03.1939 Ia im Generalstab des Kommandos der Grenztruppen Unterrhein.
Vom 16.09.1939 bis zum 10.11.1940 ist er Ia im Generalstab des XXV. Armeekorps. Diesen Posten übernimmt er dann beim Armee-Oberkommando 1 und wird von hier am 01.10.1941 als Chef des Stabes des XXV. Armeekorps eingesetzt.
Nach Versetzung in die Führer-Reserve des OKH, absolviert er einen Regimentsführer-Lehrgang und wird zur Heeresgruppe Süd als stellvertretender Regimentsführer, versetzt.
Am 15.07.1943 wird er Kommandeur des 687. Grenadier-Regiments, erneut in die Führer-Reserve versetzt und stand dann z.V. bei der HG Süd für ausgefallene Divisions-Kommandeure. So übernimmt er am 11.02.1944 die Vertretung des Generalmajors Erich Gruner, der das Kommando über die 111. Infanteriedivision inne hatte.
Vom 22.04.1944 bis zum 01.06.1944 erneut in der Führer-Reserve, wird er Chef des Stabes des V. Ersatz-Armeekorps, wo er am 01.05.1945 zum Generalmajor befördert wird. Hier gerät er am 08.05.1945 in Gefangenschaft, aus der er am 30.07.1947 entlassen wird.
Kurt Adam starb am 24.01.1973 in München.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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