Hans von Ahlfen wurde am 20.02.1897 in Berlin geboren
und trat am 17.08.1914 als Fahnenjunker dem 2. Pionier-Ersatz-Bataillon bei.
Nach seiner militärischen Ausbildung wird von Ahlfen am 20.10.1914 zur 2.
Feldkompanie des 1. Pionier-Bataillon versetzt, wo er am 22.03.1915 zum
Leutnant befördert wurde.
Am 01.04.1915 wird er dann Adjutant beim Kommandeur der Pioniere beim
Oberkommando der "Süd-Armee", bzw. am 01.07.1915 beim Oberkommando der
"Bug-Armee". Von dort wechselt er am 01.08.1916 als Adjutant zum
General der Pioniere 10.
Am 20.02.1918 wird er Kompanie-Offizier der 3. Kompanie des 1.
Pionier-Bataillons und nimmt vom 01.03.1918 bis zum 20.03.1918 zugleich an
einem MG-Lehrgang beim 4. Jäger-Bataillon teil. Danach ist er vom 15.04.1918
bis zum 09.02.1919 Zugführer im Panzerzug der "Ostsee-Division" und vom
09.02.1919 bis zum 16.05.1920 Zugführer des 21. Panzerzuges im Abschnitt "Schneidemühl".
Am 16.05.1920 ist er Kompanie-Offizier der 4. Kompanie des 2.
Reichswehr-Pionier-Bataillons, von wo aus er am 20.05.1920 zum Zugführer des
30. Panzerzuges, bzw. am 01.07.1920 zum Zugführer des 44. Panzerzuges ernannt
wird. Anfang September wird er zum Führer des Scheinwerfer-Zuges beim 2.
Reichswehr-Pionier-Bataillon ernannt, übernimmt dann am 05.11.1920 den Posten
eines Zugführers im 44. Panzerzug, ist dann wieder vom 15.03.1921 bis zum
01.05.1921 Führer des Scheinwerfer-Zuges und nimmt danach bis zum 10.08.1921
an einem Brücken-Lehrgang beim 2. Pionier-Bataillon teil.
Von Ahlfen kommt dann am 10.08.1921 in die 2. Kompanie bzw. am 15.09.1921 in
die Brücken-Kolonne des 2. Pionier-Bataillons. Bereits am 01.10.1921 kommt er
jedoch an die Infanterieschule nach München und wird nach seinem dortigen
Abschluss, am 01.04.1922 in das Artillerie-Regiment 2 versetzt, kehrt aber am
01.10.1922 wieder zum 2. Pionier-Bataillon zurück, wo er am 15.11.1922 zum
Adjutanten ernannt wird.
Vom 01.10.1923 bis zum 01.10.1925 ist er beim Reiter-Regiment 5 und erhält
eine Führergehilfen-Ausbildung im Stab der 2. Division, wo er am 31.07.1925
zum Oberleutnant befördert wird.
Am 01.10.1925 kehrt er dann wieder zum 2. Pionier-Bataillon zurück und wird
dann am 01.01.1929 zum Höheren Pionieroffizier beim Kruppenkommando I
versetzt, wo er am 01.03.1931 zum Hauptmann befördert wird und vom 01.02.1932
bis zum 28.02.1932 einen Technischen Lehrgang an der Pionierschule bestreitet.
Er ist dann ab dem 01.10.1932 Kompaniechef im 5. Pionier-Bataillon, bzw. ab
dem 01.10.1934 im Pionier-Bataillon "Hannoversch-Münden". Von dort wird
er am 01.08.1935 als Pionier-Ausbilder an die Kriegsakademie versetzt, wo er
am 01.01.1936 zum Major befördert wurde.
Ab dem 01.09.1937 ist er in der Inspektion 5 des Reichskriegsministeriums
tätig, um dann am 12.10.1937 den Posten eines Gruppenleiters in der Inspektion
der Pioniere im OKH zu übernehmen, wo er als solcher am 01.03.1939 zum
Oberstleutnant befördert wird.
Im Zuge der Allgemeinen Mobilmachung übernimmt von Ahlfen am 26.08.1939 das
Kommando über das Pionier-Bataillon 49, mit dem er am Polen- und
Frankreich-Feldzug teilnimmt.
Am 15.06.1940 wird er in die Führer-Reserve versetzt und versieht seinen
Dienst im Stab des General der Pioniere beim Oberbefehlshaber des Heeres.
Am 01.07.1940 übernimmt er das Kommando über das Pionier-Bataillon 40 und wird
dann am 05.01.1941 zum Kommandeur des Pionier-Regiments-Stabs 617 ernannt, wo
er am 01.02.1942 zum Oberst befördert wird.
Am 30.07.1942 ist er Pionier-Offizier im Stab beim General der Pioniere bei
der Heeresgruppe "D" und wird dann am 01.07.1943 zum Pionierführer beim
Armeeoberkommando "Norwegen" ernannt.
Vom 27.07.1944 bis zum 16.09.1944 ist er Pionierführer der 9. Armee und kehrt
dann bis zum 05.10.1944 als Pionierführer zum Armeeoberkommando "Norwegen"
zurück. Von dort am 05.10.1944 in die Führer-Reserve versetzt, wo er vom
19.10.1944 bis zum 10.11.1944 einen Divisionsführer-Lehrgang besucht, wird er
am 10.11.1944 Kommandeur der Heeres-Pionier-Brigade 70 und vom Sperrverband
der Heeresgruppe "A". Als solcher wird er am 30.01.1945 zum
Generalmajor befördert.
Am 02.02.1945 wird ihm als Kommandanten der Festung Breslau die Verteidigung
der Stadt übertragen, wonach er am 08.03.1945 in die Reserve versetzt und am
25.03.1945 zum General der Pioniere der Heeresgruppe "B" (Model)
ernannt wird.
Von Ahlfen geriet am 17.04.1945 in Gefangenschaft, aus der er am 30.06.1947
entlassen wurde.
Nach Deutschland zurückgekehrt verstarb Hans von Ahlfen am 11.09.1966 in
Oberndorf.
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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