Generalmajor Konrad von Alberti








Konrad von Alberti wurde am 17.07.1894 in
Stuttgart geboren und trat am 26.06.1913 ins 1. Württembergische
Grenadier-Regiment Nr. 119 ein, wo er am 08.08.1914 zum Zugführer im III.
Bataillon ernannt wurde. Bereits am 17. des selben Monats erhielt er die
Beförderung zum Leutnant.
In den ersten Kampfhandlungen des Regiments wurde er am 10.09.1914 verwundet
und kehrte erst am 01.12.1914 zu seinem Regiment zurück, wo er am 03.10.1915
den Posten eines Kompaniechefs des III. Bataillons erhielt. In der Folge
ernannte man ihn am 03.10.1915 zum Adjutanten des III. Bataillons, bzw. am
15.01.1916 zum Adjutanten des II. Bataillons seines Regiments.
Noch kurz vor Kriegsende erhält er am 16.03.1919 den Posten des
Regimentsadjutanten und wird fast gleichzeitig am 22.03.1918 zum Oberleutnant
befördert.
Am 19.03.1919 wird er kurzzeitig zum Gerichtsoffizier beim Kreiskommando
Stuttgart II ernannt und kehrt am 26.03.1919 als Regimentsadjutant und
Gerichtsoffizier zu seinem Regiment zurück.
Vom 25.06.1919 bis zum 01.06.1920 ist er Ordonnanzoffizier im Stab des
Schützen-Regiments 25, wo er dann Chef der Nachrichtenkompanie wird und am
16.06.1920 den Nachrichtenzug des II. Bataillons übernimmt.
Es folgte am 01.01.1921 die Versetzung zum Infanterie-Regiment 13 und ab dem
01.10.1921 der Dienst beim Reiter-Regiment 13, wobei er zeitgleich eine
Führergehilfenausbildung im Stab der 5. Division erhielt.
Vom 01.10.1922 bis zum 01.10.1923 beim Reiter-Regiment 15, kehrt er wieder zum
Infanterie-Regiment 13 zurück und wird hier am 01.04.1926 zum Hauptmann
befördert. Während der hier verlebten Zeit nimmt er vom 30.01.1924 bis zum
01.03.1924 zugleich an einer Heeres-Transportwesen-Ausbildung bei der
Linien-Kommission in Stuttgart, sowie vom 29.09.1924 bis zum 08.11.1924 an
einem Artillerie-Vermessungs-Lehrgang in Döberitz teil.
Am 15.04.1926 kommt er in den Stab des II. Bataillons und wird
Fürsorgeoffizier im I. Bataillon seines Regiments. Hier erhält er am
01.10.1927 den Posten eines Kompaniechefs und erhält am 01.10.1930 die
Versetzung zum Artillerie-Regiment 6 bzw. als Ib2 in den Stab der 1. Division.
Am 01.04.1931 kehrt er wieder zum Reiter-Regiment 13 zurück bzw. am 01.05.1933
in den Stab der 1. Division.
Vom 01.04.1934 bis zum 01.01.1935 ist er Taktik-Ausbilder an der
Infanterieschule in Dresden, wo er am 01.07.1934 zum Major befördert wird. Er
wird dann zur Kriegsschule in Dresden versetzt und erhält hier am 01.01.1937
die Beförderung zum Oberstleutnant.
Zum Kommandeur des II. Bataillons ernannt kommt er am 12.10.1937 zum
Infanterie-Regiment 50 und wird am 24.09.1939 zum Kommandeur des
Infanterie-Regiments 284 ernannt, wo er am 01.11.1939 zum Obersten ernannt
wird.
Am 10.11.1939 ist er Feldkommandant 580 bzw. ab dem 17.07.1941 Feldkommandant
240, wonach er am 30.05.1942 in die Führerreserve versetzt wird. Von hier wird
er am 20.06.1942 zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 179 ernannt.
Nach einer am 07.01.1943 erlittenen Verwundung wird er am 19.01.1943 in die
Führerreserve versetzt und hier am 01.04.1943 zum Generalmajor befördert.
Am 16.05.1943 wird er Kommandeur der 246. Infanteriedivision und kommt am
17.05.1943 in die Führerreserve der Heeresgruppe "Mitte". Bereits am
01.08.1943 übernimmt er wieder die 246. Infanteriedivision, wird allerdings
bereits am 12.09.1943 erneut in die Führerreserve des OKH versetzt.
Am 15.11.1943 wird er Chef des Verbands- und Ausbildungsstabes XIII und kehrt
schon am 01.10.1944 in die Führerreserve zurück.
Schon am 01.11.1944 erhält er sein nächstes Kommando als Befehlshaber des
Kampfbereiches "XII" und wird am 26.03.1945 zum Kommandeur der Gruppe "von
Alberti" ernannt. Betraut mit diesem Posten gerät er am 05.05.1945 in
amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 26.06.1947 entlassen wird.
Konrad von Alberti starb am 01.08.1967 in Stuttgart.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Danke Jens S.