John Ansat wurde am 23.02.1890 in Bersteningken geboren
und trat am 02.06.1911, als Fahnenjunker, dem Fußartillerie-Regiment 1 bei.
Nach dem Besuch der Kriegsschule in Danzig, vom 09.01.1912 bis zum
20.09.1912, wird er in seinem Regiment am 18.11.1912 zum Leutnant befördert.
Mit Beginn des 1. Weltkrieges kommt Ansat am 04.08.1914 zur
Festungs-Luftschiff-Truppe nach Königsberg, um jedoch am 20.09.1914 wieder
zurück in sein Regiment versetzt zu werden. Dort erhält er am 12.11.914 den
Posten eines Bataillons-Adjutanten, bzw. am 28.02.1916 den des
Regiments-Adjutanten beim 5. Landwehr-Fußartillerie-Regiment, wo er am
22.03.1916 zum Oberleutnant befördert wird.
Am 05.07.1916 wird er Chef der 485. Fußartillerie-Batterie, bzw. am 30.07.1916
Batteriechef beim Reserve-Fußartillerie-Regiment 18, am 23.11.1916 beim
Fußartillerie-Regiment 1 und am 13.01.1919 beim schweren Artillerie-Regiment
1.
Mit Waffenstillstand kommt Ansat am 01.10.1919 in das leichte
Artillerie-Regiment 1, bzw. ab dem 20.05.1920 beim
Reichswehr-Artillerie-Regiment 1. Vom 16.09.1920 bis zum 16.12.1920 wird er
auf einen Artillerie-Lehrgang nach Jüterbog kommandiert und nach seiner
Rückkehr am 15.11.1920 Batterie-Offizier der 6. Batterie des
Artillerie-Regiments 1, wo er am 01.10.1922 zum Hauptmann befördert wird.
John Ansat wird dann am 01.11.1922 in den Stab der II. Abteilung versetzt und
übernimmt am 01.01.1924 erneut eine Batterie seines Regiments. Zugleich
besucht er vom 23.02.1925 bis zum 08.03.1925 einen Lehrgang für
Sonderausrüstung bei der Inspektion für Waffen und Ausrüstung, vom 28.02.1927
bis zum 09.04.1927 einen Schiesslehrgang für Artillerieoffiziere in Ohrdruf
und vom 11.10.1927 bis zum 02.12.1927 einen Kraftfahrzeug-Lehrgang in
Jüterbog.
Am 01.10.1928 kommt er in den Stab des Artillerie-Regiments 1 und versieht
seinen Dienst vom 01.10.1929 bis zum 31.03.1930 zugleich bei der
Kraftfahrzeug-Abteilung 1.
Am 01.07.1930 wird er ins Reichswehrministerium versetzt, wo er im Waffenamt
eingesetzt wird. Fast 3 Monate später wird er dort Referent (WaB 1/2) und am
01.04.1933 zum Major befördert.
Nach Ernennung zum Kommandeur der neuaufgestellten Beobachtungs-Abteilung 16
in Dortmund, am 15.10.1935 wird er am 01.11.1935 zum Oberstleutnant befördert
und am 12.10.1937 zum Kommandeur des Artillerie-Regiments 32 ernannt. Am
01.04.1938 zum Obersten befördert, übernimmt Ansat am 15.05.1940 den Posten
des Artilleriekommandeurs 134. Als solcher nimmt er am 01.08.1940 seine
Beförderung zum Generalmajor entgegen.
Am 01.12.1940 in die Führer-Reserve versetzt, übernimmt Ansat am 10.12.1940
das Kommando über die neu aufgestellte 102. Infanterie-Division, die er bis
zum 01.02.1942 kommandierte und dann den Posten des Höheren
Artilleriekommandeurs 307 übernahm.
Nach der Versetzung in die Reserve, am 03.04.1942, wird er am 20.06.1942
Höherer Artilleriekommandeur 313 bei der 3. Panzer-Armee in Mittelrussland.
Betraut mit diesem Posten wird er am 01.08.1942 zum Generalleutnant befördert.
Die Stellung als Höherer Artilleriekommandeur 313 gibt er erst während der
Endkämpfe im Reich auf und wird am 28.03.1945 Kommandeur des
Verteidigungsbereiches "Swinemünde" an der Ostsee.
Unterstellt ist Ansat der Heeresgruppe Weichsel, wobei er selbst seinen
Gefechtsstand in Misdroy eingerichtet hat. Ansat war als Kommandeur des
Verteidigungsbereiches auf die Zusammenarbeit mit dem Seekommandanten
Swinemünde Kapitän zur See Rieve, dessen Gefechtsstand sich in Ahlbeck befand,
angewiesen. Ihm unterstanden in Grossverbänden die 3. Marine-Division am
Ostufer der Insel Wollin, unter Oberst v. Witzleben, mit Gefechtsstand
ebenfalls in Misdroy, sowie weiterhin die Division zbV. 402 unter General
Wittkopf mit Gefechtsstand in Mellenthin.
Am 08.05.1945 gerät er in Gefangenschaft aus der er 1947 entlassen wurde.
John Ansat verstarb am 28.08.1970 in Lübeck.
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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