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Wir benötigen dringend weitere Bilder und Informationen zu u.a. General!!!!
 

Generalmajor Kurt Anger

Kurt Anger wurde am 13.12.1888 in Oliva geboren und trat am 14.03.1907 der Armee bei, wo er bis zum 01.10.1912 seinen Dienst versah, außerdem besucht er vom 01.10.1908 bis zum 31.01.1909 die Artillerieschule in Jüterbog.
Nach seiner Rückkehr wird er am 01.10.1912 zum Adjutanten und Gerichtsoffizier des II. Bataillons des Feldartillerie-Regiments 52 bestimmt und nach Beginn des 1. Weltkriegs am 21.01.1915 mit dem Posten des Deutschen Verbindungsoffiziers beim k. u. k. Österreich-ungarischen Korps-Kommando "Hofmann" betraut.
Vom 10.98. bis zum 15.09.1915 Regiments-Adjutant im Feldartillerie-Regiments 52, übernimmt Anger am 01.11.1915 den Posten des Stellvertretenden Adjutanten bei der Feldartillerie-Brigade 1. Dort wird er dann auch kurze Zeit später, am 01.11.1915, zum Adjutanten ernannt.
Weiterhin wird Anger am 08.03.1917 in den Generalstab der 109. Infanterie-Division, bzw. am 08.06.1917 des Armeekommandos "Mackensen" versetzt. Zeitgleich besucht er vom 05.08. bis zum 03.09.1917 einen Generalstabslehrgang in Sedan.
Am 21.09.1917 erfolgte dann die Versetzung in den Generalstab der 231. Infanterie-Division. bzw. am 13.01.1918 des X-Reserve-Korps. Von dort kam er dann am 25.07.1918 in den Generalstab des X. Armee-Korps.
Nach dem Waffenstillstand wechselte Anger am 10.01.1919 als Verbindungsoffizier der Obersten Heeresleitung zum Generalkommando des I. Armee-Korps und wird am 01.04.1919 zum 2. Generalstabsoffizier der 36. Infanterie-Division ernannt.
Am 21.07.1919 kommt er zur Sicherheitspolizei nach Berlin und wird so am 31.01.1920 aus dem Heeresdienst verabschiedet und am 01.02.19120 in den Polizeidienst aufgenommen. Dort versieht er seinen Dienst bis zum 01.05.1920 bei der Sicherheitspolizei in Berlin und wechselt dann ins Preußische Innenministerium. Von dort erfolgte dann am 08.03.1922 die Ernennung zum Leiter der Abteilung 21 beim Kommando der Sicherheitspolizei in Berlin.
Am 16.06.1923 zur Polizei-Inspektion Berlin-Charlottenburg bzw. am 01.01.1924 Berlin-Weissensee versetzt, wird Anger am 01.06.1925 Leiter der Abteilung Ia beim Polizei-Gruppenkommando "Berlin-Süd", bzw. am 01.09.1925 beim Polizei-Gruppenkommando "Berlin-Mitte".
Nach Versetzung zur Polizei-Inspektion nach Berlin-Tempelhof, am 01.07.1926, übernimmt er am 01.07.1927 die Leitung der Polizei-Inspektion Berlin-Steglitz, am 05.06.1928 von Berlin-Schöneberg und am 11.07.1928 der Polizei-Inspektion "Prenzlauer Berg".
Am 15.09.1928 verlässt er Berlin und wird als Sachbearbeiter bei der Gemeindeverwaltung Merseburg und ab dem 01.01.1929 in Liegnitz eingesetzt.
Nach Machtübertragung an die Nationalsozialisten wird Anger am 01.05.1933 mit der Führung des Kommandeurs der Sicherheitspolizei in Oppeln beauftragt und am 01.08.1933 mit der Führung des Landespolizeiabschnittes "Oppeln-Waldenburg-Görlitz".
Vom 01.01. bis zum 01.02.1934 übernimmt Anger die Führung des Ausbildungskommandos in Oppeln und wird dann zum Stellvertretenden Kommandeur des Ausbildungskommandos Halle/Saale ernannt. Von dort wird er am 01.07.1935 in die III. Abteilung des Artillerie-Regiments "Naumburg" versetzt und besucht vom 02.09. bis zum 28.09.1935 zeitgleich die Artillerie-Schiessschule in Jüterbog.
Am 15.10.1935 dem Heer beigetreten findet er zunächst im Stab des Artillerie-Regiments 60 eine Verwendung und wird vom 25.11. bis zum 05.12.1935 auf einen Stabsoffizier-Lehrgang nach Chemnitz kommandiert.
Nach dem Wechsel als Kommandeur der I. Abteilung zum Artillerie-Regiment 31, am 06.10.1936, wird Anger am 12.10.1937 zum Kommandeur des Artillerie-Regiments 18 ernannt, mit dem er am Polen-Feldzug teilnimmt. Mit Ende der Kämpfe in Polen wird er am 30.09.1939 zum Artilleriekommandeur 110 ernannt und nimmt so am Frankreich- und Ostfeldzug teil. Von dort am 01.04.1942 zunächst in die Führer-Reserve versetzt, besucht er vom 06.07. bis zum 15.07.1942 einen Lehrgang für Kriegsgefangenenwesen in Wien und erhält vom 22.07. bis zum 01.08.1942 eine Kommandierung zum Dienst beim Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XIII. Mit dem 01.08.1942 übernimmt er dann den Posten des Kommandeurs des Kriegsgefangenenwesens im Wehrkreis XIII und gerät als solcher am 01.05.1945 in Gefangenschaft, aus der er am 14.06.1947 entlassen wird.
Kurt Anger verstarb am 24.03.1961 in Oberstaufen.

Beförderungen     Auszeichnungen  
Leutnant 14.03.1907   Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK ???
Oberleutnant 24.12.1914   Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ???
Hauptmann 05.10.1916   Spange zum Eisernen Kreuz I. Klasse ???
Polizei-Hauptmann 01.02.1920   Spange zum Eisernen Kreuz II. Klasse ???
Polizei-Major 13.07.1921   Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern ???
Polizei-Oberstleutnant 01.01.1934   Österr. Kriegs-Erinnerungsmedaille mit Schwertern ???
Polizei-Oberst 01.10.1935   Kgl. Ungar. Kriegs-Erinnerungsmedaille mit Schwertern ???
Oberst 15.10.1935   Kgl. Bulg. St. Alexander-Orden mit Schwertern ???
Generalmajor 01.10.1939   Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938 ???
      Medaille Winterschlacht im Osten ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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