Heinrich Aschenbrandt wurde am 30.06.1884 in Würzburg
geboren und meldete sich am 18.07.1902 als Fahnenjunker zum Dienst beim 2.
Bayerischen Feld-Artillerie-Regiment, wo er am 20.10.1904 zum Leutnant
befördert wurde. Außerdem wurde er vom 01.10.1906 bis zum 12.08.1907 an die
Bayerische Artillerie- und Ingenieurschule und vom 10.10.1911 bis zum
01.08.1914 an die Bayerische Kriegsakademie kommandiert, wo er am 07.03.1912
zum Oberleutnant befördert wurde.
Mit Weltkriegsbeginn ist er Regiments-Adjutant beim 5. Bayerischen
Reserve-Feld-Artillerie-Regiment und wird als solcher am 20.08.1914 verwundet.
Wieder genesen kommt Aschenbrandt am 30.12.1914 in das Generalkommando des II.
Bayerischen Armee-Korps und wird am 16.01.1915 Adjutant bei der Inspektion der
Feld-Artillerie-Ersatz-Bataillone des II. Bayerischen Armee-Korps.
Vom 01.04.1915 bis zum 10.07.1917 2. Adjutant der 11. Bayerischen
Infanterie-Division und als solcher am 09.08.1915 zum Hauptmann befördert,
kommt er danach in den Stab der 1. Bayerischen Landsturm-Infanterie-Brigade,
bzw. am 02.09.1917 in den Stab der 48. Landwehr-Division. Von dort kommt er am
04.09.1917 als Generalstabsoffizier zur Gruppe "Bensdorf" und danach,
am 11.01.1918, in den Stab der 6. Bayerischen Infanterie-Division. Von dort
wird Aschenbrandt am 25.07.1918 in den Generalstab der 19. Armee versetzt und
übernimmt ab dem 04.02.1919 den Posten eines Batteriechefs im 2. Bayerischen
Feld-Artillerie-Regiment. Bereits am 15.03.1919 verlässt er seine Batterie und
wird Chef der 2. Volkswehr-Batterie und ab dem 30.05.1919 Adjutant beim
Bayerischen Artillerieführer 23.
Am 23.12.1919 ins Reichswehrministerium gewechselt, wird er am 16.05.1920 zum
Hilfsoffizier beim Wehrkreiskommando VII ernannt. Von dort erhält er am
26.09.1921 die Versetzung in den Stab des Heeres-Truppenübungsplatzes Ohrdruf.
Am 01.11.1922 kommt Aschenbrandt zum Artillerie-Regiment 7, wo er ab dem
01.02.1923 im Stab, ab dem 01.10.1923 als Batteriechef und ab dem 01.11.1924
im Stab der II. Abteilung verwendet wird.
Am 01.03.1925 erneut zum Batteriechef ernannt, wird er am 01.02.1926 als
solcher zum Major befördert.
Nach seiner Versetzung in den Stab beim Kommandeur der Ems-Befestigungen, am
01.10.1926, kommt er am 01.10.1927 in den Stab des Kommandanten von Borkum,
von wo aus er am 01.10.1928 wieder in den Stab des Artillerie-Regiments 7
versetzt wird.
Vom 01.10.1929 bis zum 01.04.1931 im Stab des Artillerieführers VII, wird er
als solcher am 01.11.1930 zum Oberstleutnant befördert und am 01.04.1931 zum
Kommandanten von Ingolstadt ernannt. In dieser Position erhält er am
01.04.1933 die Beförderung zum Obersten und kommt ab dem 01.10.1935 als
Referent in die 7. Abteilung beim Generalstab des Heeres.
Vom 07.07.1941 bis zum 17.07.1941 erhält er eine Ausbildung zum
Feldkommandanten beim Feldkommando 238, zu dem er am 17.07.1941 ernannt wird.
Als solcher wird er am 01.12.1941 zum Generalmajor befördert und am 15.08.1944
in die Führer-Reserve versetzt.
Am 31.12.1944 verabschiedet verstarb Heinrich Aschenbrandt am 23.03.1953 in
Berlin.