
Generalleutnant Franz Auer








Franz Auer wurde am 01.05.1878 in Passau geboren und trat am 16.07.1898 der
Armee bei, wo er bis zum 03.08.1914 zum 2. Bayerischen Fussartillerie-Regiment
gehörte. Zugleich besuchte er vom 01.10.1909 bis zum 30.09.1912 die
Kriegsakademie und vom 01.10.1912 bis zum 03.08.1914 das Bayerische
Kriegsministerium.
Danach wird er zum Adjutanten der 1. Bayerischen Fussartillerie-Brigade
ernannt und ist ab dem 19.11.1914 Batteriechef im 1. Bayerischen
Fussartillerie-Regiment. Dem schließt sich ab dem 23.09.1916 eine Verwendung
beim Bayerischen General der Fussartillerie 3 an, sowie ab dem 27.02.1917 der
Posten eines Offiziers für Sonderaufgaben beim Bayerischen
Artilleriekommandeur 14. Dort am 01.09.1917 verwundet und ins Lazarett
überstellt, kommt Auer ab dem 22.09.1917 zum Ersatz-Bataillon des 3.
Bayerischen Fussartillerie-Regiments und findet ab dem 20.10.1917 eine
Verwendung als Generalstabsanwärter im Stab der 14. Bayerischen
Infanterie-Division.
Am 08.11.1917 wechselt er als Ib in den Stab der 5. Bayerischen
Reserve-Division und übernimmt am 10.05.1918 den Posten des
Generalstabsoffiziers im Bereich "Bapaume" im Stab des AOK 17.
Vom 09.09. bis zum 19.12.1918 Ic im Generalstab des AOK 6, kommt er dann als
Referent in das Bayerische Kriegsministerium und ist ab dem 28.12.1918
Adjutant der Bayerischen Fussartillerie-Brigade, bzw. ab dem 19ö05.1919
beim Artillerieführer 21.
Auer kommt dann 1920 in den Stab des Artillerie-Regiments 24, bzw. am
01.01.1921 des Artillerie-Regiments 7 und ist ab dem 20.03.1922
Artillerieoffizier beim Kommandanten von Ingolstadt. Von dort wechselt er am
01.01.1923 als Referent in die Inspektion der Artillerie in das
Reichswehr-Ministerium und übernimmt dann, am 06.09.1927 das Kommando über die
III. Abteilung des Artillerie-Regiments 7.
Nach der Versetzung als Abteilungsleiter im Heereswaffenamt im
Reichswehr-Ministerium, am 01.10.1929, erfolgte Auers Verabschiedung aus dem
Dienst am 31.03.1933. In der Folge arbeitet er als Zivilangestellter beim
Heereswaffenamt in Suhl, wo er ab dem 01.11.1938 wieder zur Verfügung des
Heeres steht.
Im Zuge der Mobilmachung übernimmt Auer am 26.08.1939 den Posten des
Kommissars für Infanteriewaffen beim Heereswaffenamt und ist vom 16.05.1941
bis zum 01.12.1942 Chef der Dienststelle des Heereswaffenamtes in Paris, wo er
aufgrund eines Autounfalls am 02.09.1941 verletzt wird.
Ab dem 01.12.1942 in der Führer-Reserve, kommt er ab dem 07.04.1943 zur
Dienstleistung zum Landes-Parteiamt "Mitteldeutschland", wo er am
30.04.1943 verabschiedet wird.
Franz Auer verstarb am 15.08.1967 in Straubing.