Helge Arthur Auleb wurde am 24.03.1887 in Gehren/Thüringen geboren und trat
am 01.03.1907 der Armee bei, wo er seine Grundausbildung beim
Infanterie-Regiment 117 erhielt. Auleb übernimmt dann mit dem 18.08.1908 den
Posten eines Kompanieoffiziers der 2. Kompanie des Regiments und versieht von
Juni bis Juli 1913 seinen Dienst in der Waffenfabrik Berlin-Spandau und kehrt
dann wieder als Kompanieoffizier in die 2. Kompanie zurück.
Vom 01.10.1913 Zugführer in der MG-Kompanie des Regiments, übernimmt er am
22.08.1914 den Posten des Chefs der Kompanie, sowie vom 19.05. bis zum
28.05.1916 zugleich den Posten des Kommandeurs des II. Bataillons, bzw. vom
15.09. bis zum 23.09.1916 des I. Bataillons des Regiments. Dort meldet er sich
am 02.11.1916 krank und wird in das Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments
117 versetzt.
Wieder genesen übernimmt er am 11.12.1916 den Posten des MG-Offiziers im Stab
des Regiments und wird am 20.12.1916 mit der Führung des Kommandos über das
II. Bataillon beauftragt. Am 06.01.1917 kehrt er dann wieder als MG-Offizier
in den Stab zurück. Zugleich wird er vom 15.01. bis zum 20.01.1917 mit der
Führung des Kommandos über das I. Bataillon beauftragt und kommt am 05.02.1917
in den Stab der 25. Infanterie-Division, bzw. am 25.02.1917 in den Stab der
Gruppe "P". Zugleich wird er vom 10.04. bis zum 22.04. mit der Führung
des Kommandos über das II. Bataillon des Infanterie-Regiments 116 beauftragt.
Nach der Versetzung in den Stab der 255. Infanterie-Division, am 06.05.1917,
wird Auleb am 18.09.1917 in den Generalstab des VII. Reserve-Armee-Korps
versetzt und besucht zugleich, vom 08.02. bis zum 06.03.1918, einen
Generalstabs-Lehrgang in Sedan.
Am 21.03.1918 erhält er die Versetzung in den Generalstab des Generalkommandos
des VII. Armee-Korps und versieht dann, vom 03.07. bis zum 21.12.1918, seinen
Dienst im Generalstab der 4. Kavallerie-Division. Von dort kehrt er am
21.12.1918 wieder zum Infanterie-Regiment 117 zurück.
Mit Kriegsende trat Auleb am 05.01.1919 als Kompaniechef dem hessischen
Freikorps bei und erhält am 01.05.1919 die Versetzung in den Generalstab des
VII. Armee-Korps, bzw. vom 01.07. bis zum 01.10.1919 im Generalstab des
Infanteriekommandeurs 18. Dem schließt sich die Versetzung in den Stab der
Reichswehr-Brigade 11 an, sowie am 15.04.1920 die Ernennung zum Kompaniechef
im Reichswehr-Schützen-Regiment 36, bzw. ab dem 01.06.1920 im
Reichswehr-Schützen-Regiment 22.
Ab dem 01.01.1921 Kompaniechef im Infanterie-Regiment 15, besucht er vom
12.08. bis zum 04.11.1921 einen MG-Lehrgang in Münsingen und wird am
01.02.1922 als MG-Offizier in den Stab des Regiments versetzt. Bereits am
01.10.1922 wieder Kompaniechef, kehrt er am 01.10.1923 wieder in den Stab
zurück und wird am 01.02.1924 in den Stab der 3. Kavallerie-Division versetzt,
bzw. am 01.10.1927 in den Stab des Infanteriekommandeurs I.
Nach der Versetzung in den Stab der 1. Division, am 01.10.1930, besucht er vom
06.10. bis zum 23.10.1931 zugleich einen Infanterie-Schießlehrgang für
Stabsoffiziere in Döberitz und wird am 01.10.1932 zum Dienst beim Kommandanten
von Königsberg versetzt. Dem schließt sich ab dem 01.10l1933 eine Verwendung
beim Wehrkreiskommando Lübeck an, sowie ab dem 01.10.1934 im Stab der
Reichswehr-Dienststelle in Hamburg.
Ab dem 15.05.1935 ist Auleb Chef des Stabes beim Wehrkreiskommando X, bzw. ab
dem 15.10.1935 beim X. Armee-Korps. Er wird dann am 15.07.1936 zum Kommandeur
des Infanterie-Regiments 77 und am 06.10.1936 des Infanterie-Regiments 39
ernannt.
Im Zuge der Mobilmachung übernimmt er am 26.08.1939 den Posten des
Oberquartiermeisters der 5. und ab dem 13.10.1939 der 2. Armee, bzw. ab dem
01.11.1939 der Heeresgruppe "A".
Im Zuge des Frankreich-Feldzuges wird er am 15.06.1940 zum Chef des Stabes
beim Militärbefehlshaber "Nordfrankreich" ernannt und übernimmt den
gleichen Posten beim Chef der Militärverwaltung "Frankreich", am
01.07.1940.
Am 25.07.1940 Kommandeur der 72. Infanterie-Division, kommt Auleb am
05.09.1940 in die Führer-Reserve und wird am 19.09.1940 mit der Führung des
Kommandos über die 290. Infanterie-Division beauftragt. Bereits am 14.10.1940
übernimmt er dann das Kommando über die 6. Infanterie-Division und führt diese
bis zum 22.01.1942 in Russland.
Bis zum 10.06.1942 in der Führer-Reserve, übernimmt er dann den Posten des
Generals für Sonderaufgaben im Heeres-Streifendienst beim Küstenstab "Asov",
bzw. ab dem 24.07.1942 bei der Heeresgruppe "A". Dort wird er dann am
20.12.1942 zum befehlshaber der Gruppe "Auleb" ernannt und ist ab dem
01.02.1943 Kommandeur des Abschnitt-Kommandos "Auleb" auf der Krim, wo
er am 27.04.1943 zum stellvertretenden Befehlshaber ernannt wird.
Am 26.07.1943 mit der Führung des Kommandierenden Generals des XXXXIX.
Gebirgs-Korps beauftragt und am 15.08.1943 in die Führer-Reserve der
Heeresgruppe "A" versetzt. Dort übernimmt er dann die Dienststellung
als Kommandierender General der Sicherungstruppen und Befehlshaber der
Sicherungstruppen im Heeresgebiet "A", am 17.09.1943.
Am 18.12.1943 Befehlshaber der deutschen Truppen in Transnistrien und ab dem
01.04.1944 in Rumänien, wird er am 24.06.1944 zum Kommandierenden General des
LXIX. Armee-Korps ernannt und gerät als solcher am 08.05.1945 in englische und
dann amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 30.09.1947 entlassen wird.
Helge Auleb verstarb am 14.03.1964 in Düsseldorf.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
| Fahnenjunker |
01.03.1907 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
26.12.1941 |
| Fahnenjunker-Unteroffizier |
02.07.1907 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK |
??? |
| Fähnrich |
18.10.1907 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK |
??? |
| Leutnant |
18.08.1908 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse - Spange |
??? |
| Oberleutnant |
28.11.1914 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse - Spange |
??? |
| Hauptmann |
18.04.1916 |
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Großherzoglich Hessisch. Tapferkeitsmedaille |
??? |
| Major |
01.02.1929 |
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Schwarzburgisches Ehrenkreuz III. Klasse mit Schwertern |
??? |
| Oberstleutnant |
01.07.1933 |
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Lippisches Kriegsverdienstkreuz |
??? |
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Oberst |
01.06.1935 |
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Ehrenkreuz für Frontkämpfer |
??? |
| Generalmajor |
01.02.1939 |
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Dienstauszeichnung Heer I. Klasse für 25 Jahre |
??? |
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Generalleutnant |
01.12.1940 |
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General der Infanterie |
01.12.1943 |
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