Ottomar Babel wurde am 09.09.1898 in Rosenbach geboren
und trat am 01.03.1917 der Armee bei und gehörte bis zum 12.06.1917 zum
Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 157, dabei besuchte er vom 13.04.
bis zum 30.04.1917 zugleich einen Lehrgang für Zugführer und
Unteroffiziersanwärter auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer, sowie vom 01.05.
bis zum 31.05.1917 einen Fahnenjunker-Lehrgang auf dem Truppenübungsplatz
Döberitz.
Ab dem 12.06.1917 beim Ersatz-Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 23
und beim Zugführerlehrgang beim Feld-Rekruten-Depot des VI. Armee-Korps in St.
Souplet, kommt Babel am 13.07.1917 zum Infanterie-Regiment 22, wo er vom
08.10. bis zum 17.11.1917 zugleich einen Lehrgang beim Feld-Rekruten-Depot des
VI. Reserve-Korps und vom 31.12.1917 bis zum 26.01.1918 an der
Heeres-Nachrichtenschule 4 besucht.
Wieder beim Infanterie-Regiment 22, wird er am 09.04.1918 verwundet und in ein
Lazarett verlegt. Mit Ausheilung dieser Verwundung wird er am 29.04.1918 dem
Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 157 zugeteilt und am 01.07.1918 zum
Infanterie-Regiment 157 ins Feld versetzt, wo er am 26.09.1918 erneut
verwundet wird.
Wieder genesen kommt er am 16.10.1918 zum Ersatz-Bataillon des Regiments und
wechselt von dort am 06.11.1918 in das Infanterie-Ersatz-Regiment zbV. 4, um
am 13.11.1918 wieder zum Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 157
zurückzukehren.
Ab dem 21.11.1918 Ordonnanz-Offizier im Stab des Infanterie-Ersatz-Regiments
zbV. 4, übernimmt er dort am 02.04.1919 den Posten des Regiments-Adjutanten
und wird am 26.11.1919 zum Nachrichtenoffizier beim
Reichswehr-Infanterie-Regiment 64 ernannt. Am 20.02.1920 erfolgt die
Versetzung als Kompanie-Offizier der MG-Kompanie zum
Reichswehr-Infanterie-Regiment 16, wo er am 07.03.1920 den Posten des
Nachrichten- und Gerichtsoffiziers beim III. Bataillon übernimmt und vom
28.04. bis zum 12.07.1920 zugleich als Ordonnanz-Offizier im Stab der
Reichswehr-Brigade 8 eine Verwendung findet.
Ab dem 12.07.1920 wieder Kompanie-Offizier der MG-Kompanie beim
Reichswehr-Infanterie-Regiment 16, wechselt Babel am 13.12.1920 zum
Reichswehr-Infanterie-Regiment 11, bzw. am 01.01.1921 zum Infanterie-Regiment
7, dabei versieht er vom 01.08. bis zum 10.09.1921 seinen Dienst zugleich beim
Pionier-Bataillon 3 und besucht vom 01.10.1921 bis zum 05.08.1922 zugleich
einen Lehrgang an der Infanterieschule in München.
Ab dem 07.08.1922 in der 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 7, bzw. ab dem
19.08.1924 in der 1. Kompanie, versieht er vom 19.08.1924 bis zum 28.07.1926
zugleich seinen Dienst bei der Kommandantur Oppeln, bis er am 01.10.1926 zum
Adjutanten des Lehr-Bataillons im Infanterie-Regiment 7 ernannt wird, dabei
besucht er vom 27.04. bis zum 21.07.1928 zugleich einen Sportlehrgang in
Wünsdorf.
Ab dem 01.07.1929 in der 12. (MG) Kompanie seines Regiments, erhält er dann
vom 01.10.1930 bis zum 01.10.1932 eine Führergehilfenausbildung im Stab der 2.
und 7. Division und kommt ab dem 01.10.1932 zum Artillerie-Regiment 5 und zur
Kommandantur nach Berlin, um dann am 01.10.1933 den Posten eines Kompaniechefs
beim Infanterie-Regiment 11 zu übernehmen. Von dort wechselt er am 01.10.1934
in das Infanterie-Regiment "Königsbrück" und versieht vom 01.07. bis
zum 15.10.1935 seinen Dienst im Generalstab des Wehrkreiskommandos IV, sowie
vom 05.08. bis zum 17.08.1935 in der 5. Abteilung des
Reichskriegsministeriums.
Am 15.10.1935 in den Generalstab des IV. Armee-Korps versetzt, kommt er am
12.10.1937 in den Stab der Kommandantur Berlin und versieht dabei gleichzeitig
vom 21.04. bis zum 31.05.1938 seinen Dienst in der 5. Abteilung des
Generalstabs des Heeres.
Am 15.06.1939 übernimmt er den Posten des Ia der 46. Infanterie-Division und
wird am 17.06.1940 in die Führer-Reserve, unter gleichzeitiger Kommandierung
in den Führungsstab beim Militärbefehlshaber "Paris", versetzt, um dann
am 03.09.1940 den Posten des Ia bei der 62. Infanterie-Division zu übernehmen.
Nach erneuter Versetzung in die Reserve, am 03.03.1942, übernimmt er am
15.05.1942 das Kommando über das Infanterie-Regiment 666, um dann am
10.07.1944 wieder in die Reserve versetzt zu werden, wo er vom 14.07. bis zum
16.08.1944 zugleich einen Divisionsführer-Lehrgang besucht. Mit Ende dieses
Lehrgang übernimmt er am 14.08.1944 das stellvertretende Kommando der 15.
Infanterie-Division. Dabei wird er seit dem 05.09.1944 vermisst und 31.12.1945
amtlich für tot erklärt.