Hans-Albert Bade wurde am 01.01.1879 in Beckendorf
geboren und trat am 21.11.1897 der Armee bei, wo er bis zum 01.10.1913 seinen
Dienst beim Infanterie-Regiment 44 versah und dann zum Füsilier-Regiment 90
wechselte, wo er zunächst im Stab eingesetzt wurde. Mit Beginn des 1.
Weltkrieges übernimmt er den Posten eines Kompaniechefs und wird am 01.03.1916
zum Kommandeur des III. Bataillons des Infanterie-Regiments 31 ernannt. Ab
August 1918 übernimmt er zugleich die Führung des Kommandos des gesamten
Regiments und wird mit Ende des 1. Weltkrieges in das Feld-Rekruten-Depot der
18. Infanterie-Division versetzt.
Ab Februar 1919 gehörte er dem Freikorps "Wismar" an und ist dann ab
dem 01.05.1920 Kompaniechef beim Infanterie-Regiment 7, bzw. ab dem 08.09.1920
beim Infanterie-Regiment 6. Nach der Versetzung in den Stab des
Infanterie-Regiments 5 am 15.12.1921, wechselt Bade am 01.10.1922 zum I.
Küstenverteidigungs-Bataillon nach Swinemünde und wird ab dem 01.11.1923 zum
Referenten bei der Inspektion für das Erziehungs- und Ausbildungswesen im
Reichswehrministerium ernannt.
Vom 01.10.1925 bis zum 01.11.1928 Kommandeur der Heeres-Sportschule, übernimmt
er dann das Kommando über das III. Bataillon des Infanterie-Regiments 5 und
wird schließlich am 31.01.1931 verabschiedet.
Ab dem 01.04.1931 geht Bade als Militär-Referent zur Chinesischen Armee und
kehrt am 16.04.1935 wieder in die Heimat zurück, wo er ab dem 01.08.1935 in
der Kriegsgeschichtlichen Abteilung (7. Abteilung) beim Generalstab des Heeres
eingesetzt wird. Erst am 05.03.1942 wechselt er als Leiter der Abteilung "Gruppe
7/Ost" in den Generalstab des Heeres und wird am 06.10.1942 zum Referenten
bei der Inspektion für das Erziehungs- und Ausbildungswesen eingesetzt.
Am 31.03.1943 verabschiedet, kommt er ab dem 01.06.1943 als Zivilangestellter
bei der Inspektion für das Erziehungs- und Ausbildungswesen erneut zum
Einsatz.
Hans-Albert Bade verstarb am 06.04.1959 in Potsdam.