Johannes Baeßler wurde am 03.05.1892 in Grasegrund geboren, ebenso wie sein
Bruder Erich Baeßler sollte er
bis in den Dienstrang eines Generals aufsteigen.
Am 20.01.1914 meldete sich Johannes zur Armee, wo er dem Infanterie-Regiment 14
zugeteilt wurde. Mit Beginn des 1. Weltkrieges im Einsatz, wird er am 22.08.1914
aufgrund einer Verwendung in einem Lazarett behandelt und am 26.09.1914 dem
Ersatz-Bataillon des Regiments überstellt. Vom 21.12. bis zum 29.12.1914 gehörte
er dabei zeitgleich dem 28. Feld-Infanterie-Bataillon an und übernimmt
schließlich am 29.12.1914 den Posten eines Zugführers beim
Reserve-Infanterie-Regiment 272. Ab dem 25.07.1915 im Ersatz-Bataillon des
Infanterie-Regiments 63, kehrt er am 27.08.1915 als Kompaniechef zum
Reserve-Infanterie-Regiments 272 zurück. Dabei ist er vom 10.06. bis zum
19.07.1917 zugleich Ausbilder beim Offiziersanwärter-Lehrgang des
Reserve-Infanterie-Regiments 270. Ab dem 01.08.1917 wird er dann nur noch als
Ausbilder verwendet.
Es folgte dann vom 15.08. bis zum 25.08.1917 ein Lehrgang in Döberitz und
anschließend eine Verwendung beim Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 63,
sowie vom 06.12.1917 bis zum 22.03.1918 ein erneuter Lehrgang in Döberitz.
Ab dem 22.03.1918 dann Kompaniechef beim Reserve-Infanterie-Regiment 232, kehrt
Baeßler am 06.07.1918 wieder zum Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 63
zurück, um dann ab dem 25.07.1918 als Adjutant der Reserve-Infanterie-Brigade 82
verwendet zu werden.
Am 03.10.1919 zum Gerichtsoffizier beim Infanterie-Regiment 156 ernannt, folgte
am 15.05.1919 die gleiche Dienststellung beim Infanterie-Regiment 63 und am
10.02.1920 beim Infanterie-Regiment 16. Von dort aus erfolgte dann am 12.12.1920
die Versetzung in den Stab des Lehr-Bataillons des Infanterie-Regiments 3, sowie
vom 26.10.1920 bis zum 01.10.1921 eine zeitgleiche Verwendung beim
Festungskommandanten Marienburg, bzw. vom 01.10.1922 bis zum 01.10.1924 zur
Führergehilfenausbildung im Stab der 1. Division.
Ab dem 01.10.1925 erhält er eine Führergehilfenausbildung im
Reichswehrministerium, wo er ab dem 01.10.1926 als Referent tätig ist.
Am 01.01.1921 wechselt er als Kompaniechef zur Kraftfahr-Abteilung 2 und steht
ab dem 01.09.1933 zur Verfügung der Heeresleitung. Ab dem 01.08.1934 dann ia der
3. Kavallerie-Division, übernimmt er am 15.10.1935 diesen Posten bei der
1. Panzer-Division in Weimar. Von dort wechselte er am 28.09.1936 als Ia in
den Stab des Befehlshabers der Panzertruppe, bzw. am 01.04.1938 als Ia in den
Generalstab des XVI. Armee-Korps. Anschließend, ab dem 10.11.1938 Kommandeur des
Panzer-Regiments 4, wechselt er am 01.09.1939 in die Führer-Reserve, um am
10.09.1939 den Posten des Chef des Generalstabes beim XI. Armee-Korps zu
übernehmen.
Am 21.02.1942 erneut in die Reserve versetzt, übernimmt er am 15.04.1942 das
Kommando über die
9. Panzer-Division, kommt am 27.07.1942 zurück in die Reserve und übernimmt
am 16.11.1942 das Kommando über die
14. Panzer-Division. Danach ab dem 26.11.1942 in die Reserve versetzt, kommt
Baeßler am 06.04.1943 in den Stab des Befehlshabers West und wird ab dem
19.06.1943 mit dem Posten des Kommandeurs der Division "A" beauftragt. Ab
dem 07.07.1943 dann Kommandeur der 242. Sicherungs-Division, wird er als solcher
am 26.08.1944 verwundet und nach Wien in ein Lazarett gebracht, wo Johannes
Baeßler am 08.11.1944 verstarb.