Erich Balla wurde am 15.03.1885 in Pütz geboren. Über seinen militärischen
Werdegang ist nur wenig bekannt.
So trat er am 28.02.1905 der Armee bei und gehörte dort zunächst zum 1.
Jäger-Bataillon. Während des 1. Weltkrieges wird er zum Zugführer, Kompaniechef
und letztlich zum Kommandeur eines Bataillons ernannt, bis er dann nach
Kriegsende am 21.03.1921 aus dem Dienst verabschiedet wird.
Am 01.02.1934 reaktiviert, übernimmt er zunächst den Posten eines
Sachbearbeiters bei der Wehr-Ersatz-Inspektion in Königsberg, um dann am
01.10.1934 als Ausbildungsleiter nach Tilsit zu gehen.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges übernimmt er am 01.09.1939 das Kommando über das
Infanterie-Regiment 301, der 206. Infanterie-Division, mit dem er als
OKH-Reserve auch am Westfeldzug teilnimmt.
Es schließen sich dann die Kämpfe an der Ostfront im bereich der Heeresgruppe
Nord an, wo das Regiment im rahmen der Division ab August 1941 im Bereich der
Heeresgruppe Mitte im Raum Rshew eingesetzt wird.
Dort erfolgte dann am 01.11.1942 die Versetzung in die Führer-Reserve und am
14.05.1943 die Ernennung zum Kommandeur des Grenadier-Ersatz-
Ausbildungs-Regiments 11. Dieses war im Jahre 1943 von Ortelsburg nach Bialystok
verlegt worden.
Dort fällt Erich Balla am 11.08.1943 mglw. im Kampf gegen Partisanen. Seine
körperlichen Überreste konnten bis heute nicht geboren werden.