Franz Brackhausen wurde am 21.12.1892 in Wittingen
geboren und trat am 04.09.1901 der Armee bei, wo er zunächst zum
Feldartillerie-Regiment 21 kam. Zwischen dem 01.04. und dem 08.12.1902 besucht
er zugleich die Kriegsschule in Danzig, um dann am 27.04.1911 zum Adjutanten
des I. Bataillons seines Regiments ernannt zu werden.
Am 01.10.1913 zum Regimentsadjutanten ernannt, nimmt Barckhausen betraut mit
diesem Posten an den Kämpfen des 1. Weltkriegs teil und wird am 06.03.1915 zum
Chef einer Batterie ernannt, um schließlich mit dem 01.07.1915 das Kommando
der II. Abteilung des Regiments zu übernehmen.
Vom 15.07.1915 bis zum 01.07.1916 erneut Batteriechef im Regiment, ist er ab
dem 01.07.1916 Adjutant der Feldartillerie-Brigade 12 und wechselt am
13.08.1916 als Ordonnanzoffizier in den Stab der 12. Infanterie-Division.
Am 07.02.1917 Kommandeur der I. Abteilung des Feldartillerie-Regiments 21,
besucht er von April bis zum 16.07.1917 zugleich die Feld-Kriegsschule in
Unduli. Anschließend ist er ab dem 16.07.1917 Generalstabsoffizier bei der 16.
Infanterie-Division und im Stab der Infanterie-Brigade 32 tätig. Weiterhin
übernimmt er zeitgleich das Kommando über das II. Bataillon des
Infanterie-Regiments 102. Dabei erhält er vom 25.11. bis zum 20.12.1917 eine
Kommandierung zum Generalstabslehrgang nach Sedan.
Ab dem 25.09.1918 Kommandeur des I. Bataillons des Feldartillerie-Regiments
21, übernimmt er dort ab dem 17.12.1918 erneut eine Batterie, wechselt er am
01.07.1919 als Batteriechef zum Artillerie-Regiment 8 und kommt am 01.09.1919
zum Dienst in den Stab der Reichswehr-Brigade 8. Anschließend wird er am
01.07.1920 zum Chef einer Batterie im Artillerie-Regiment 8, bzw. am
01.10.1920 im Artillerie-Regiment 6, oder ab dem 01.01.1921 im
Artillerie-Regiment 3 ernannt, bis er dann am 01.02.1926 in das
Reichswehrministerium wechselt und ab dem 05.09.1929 das Kommando über das 1.
mot.-Bataillon übernimmt. Am 01.09.1930 kommt Barckhausen zum
Artillerie-Regiment 1, sowie gleichzeitig zurück ins Reichswehrministerium. Er
wird dann am 01.10.1931 zum Leiter der Heeres-Nachschub-Abteilung im
Reichswehrministerium, bzw. ab dem 01.04.1933 Leiter des
Heeres-Nachschubswesens beim Heereswaffenamt im Reichswehrministerium.
Ab dem 01.04.1934 Feldzeuginspekteur, wird er am 01.04.1935 zum
Heeres-Feldzeugmeister ernannt, um dann am 12.10.1937 zum
Artillerie-Kommandeur 24 bestimmt zu werden. In der Folge steht er vom 01.05.
bis zum 15.09.1938 z.V. beim Oberkommando der Wehrmacht und wird dann zum
Bevollmächtigten des OKW beim Skoda-Kontern in Prag und Pilsen ernannt.
Barckhausen, ab dem 01.05.1939 Leiter der Deutschen Militärmission "West-Slowakei",
kommt ab dem 08.11.1939 in die Führer-Reserve und übernimmt am 09.11.1939 den
Posten des Rüstungsinspekteurs "Oberost" in Krakau, bzw. ab dem
16.06.1940 den Posten des Rüstungsinspekteurs "Nordfrankreich". Dort
wird er am 03.07.1940 zum Chef des Wirtschafts- und Rüstungsstabes "Frankreich"
ernannt, sowie vom 01.07.1942 bis zum 01.04.1943 zugleich zum Chef der
Hauptverkehrsleitung "Frankreich und Belgien" in Paris.
Ab dem 01.04.1943 in der Führer-Reserve, wird Barckhausen am 01.08.1943 aus
dem Dienst verabschiedet.
Franz Barckhausen verstarb am 03.05.1956 in Berlin.