Max von Basse wurde am 30.03.1883 in Kamen geboren und
trat am 04.04.1902 als Fahnenjunker der Armee bei. Er versieht dort seinen
Dienst beim Infanterie-Regiments Nr. 13, wird dabei aber vom 18.08.1909 bis
zum 30.09.1910 zugleich zur Kommandantur Münster und vom 01.10.1910 bis zum
18.08.1912 zugleich als Adjutant zur Kreiskommandantur Münster kommandiert.
Mit Beginn des 1. Weltkrieges übernimmt er den Posten eines Kompanie- und
später eines Bataillons-Kommandeurs im Reserve-Infanterie-Regiment 13. Im
Kampf am 24.09.1917 verwundet kommt von Basse in ein Lazarett, bis er am
18.12.1918 als Kompaniechef im IR 13 genesen an die Front zurückkehrt.
Nach Ende des Krieges kommt er ab dem 01.10.1919 als Adjutant zum Kommandanten
des Truppenübungsplatzes Senne und ist ab dem 01.10.1920 Kompaniechef im
Infanterie-Regiment 17. Am 01.11.1923 wechselt er dort in den Stab des III.
Bataillons im Infanterie-Regiment 17, bis er schließlich am 30.04.1928 aus dem
Dienst verabschiedet wird. Fortan arbeitet er bis zum 01.10.1933 als
Zivilangestellter im Fürsorgedienst beim Infanterieführer VI in Münster.
Am 01.10.1933 trat von Basse wieder dem Heer bei und übernimmt die
Fürsorgeabteilung in Hannover, bzw. ab dem 01.06.1938 die Leitung der
Wehrkreisfürsorge- und Versorgungsabteilung des VIII. Armee-Korps.
Mit der Allgemeinen Mobilmachung am 26.08.1939 übernimmt er diesen Posten beim
stellvertretenden VIII. Armee-Korps, bzw. ab dem 01.01.1942 beim
stellvertretenden XII. Armee-Korps. Als solcher wird er dann am 31.07.1942 aus
dem Dienst verabschiedet.
Max von Basse verstarb am 13.02.1949 in Wiesbaden.