Hans-Joachim Bauermeister wurde am 28.10.1898 in Glogau
geboren und trat am 10.08.1914, als Fähnrich, dem Feld-Artillerie-Regiment 5
bei.
Bereits am 08.09.1915 wird er in das Reserve-Feld-Artillerie-Regiment 50
versetzt und dort am 20.01.1915 zum Leutnant befördert. Am 02.02.1915 erhält
er den Posten eines Batterieoffiziers des Regiments. In Ausübung seiner
Tätigkeit wird er am 15.10.1916 verwundet und kehrt nach seiner Genesung, am
13.03.1917 in seine alte Dienststellung zurück.
Am 07.07.1917 wird er als Batterieoffizier zum Feld-Artillerie-Regiment 282
versetzt, wo er am 18.03.1918 Chef einer Batterie ist.
Nach seinem Wechsel als Batterie-Offizier zum Feld-Artillerie-Regiment 5, am
31.01.1919, versieht er seinen Dienst ab dem 01.10.1919 im Artillerie-Regiment
6 und wird von dort am 01.10.1920 zum Feld-Artillerie-Regiment 3 versetzt.
Dort wird er am 31.12.1920 verabschiedet.
Am 01.01.1924 wird Bauermeister reaktiviert und Batterieoffizier im
Artillerie-Regiment 3, wo er am 01.10.1925 zum Oberleutnant befördert wird.
Zugleich versieht er seinen Dienst vom 14.10.1924 bis zum 20.08.1925 an der
Artillerieschule.
Am 01.08.1927 ist er Adjutant bei der V. Abteilung des Artillerie-Regiments 3,
wo er am 01.08.1933 zum Hauptmann ernannt wird. Zugleich erhält er vom
01.10.1931 bis zum 01.10.1933 eine Führergehilfenausbildung im Stab der 5.
Division.
Er steht dann bis zum 01.05.1934 z.V. beim Chef der Heeresleitung und wird am
01.05.1934 zum Batteriechef im Artillerie-Regiment 3 ernannt.
Am 01.10.1935 wird er in den Stab des Artillerie-Bataillons "Ohrdruf"
versetzt und am 15.10.1935 Batteriechef im Artillerie-Regiment 74.
Am 06.10.1936 wird er zum Kommandeur des II. Bataillons des
Infanterie-Regiments 73 ernannt und als solcher am 20.05.1937 zum Major
befördert. Bauermeister wechselt dann, am 10.11.1938, als Taktik-Ausbilder an
die Kriegsschule nach Potsdam und versieht vom 17.08.1939 bis zum 17.10.1939
zugleich seinen Dienst an der Artillerieschule.
Am 01.02.1940 zum Oberstleutnant befördert, wird er am 18.03.1940 Kommandeur
des Artillerie-Regiments 23. In dieser Dienststellung erhält er am 14.06.1941
die Ernennung zum Obersten.
Am 12.01.1942 ist er Lehrgangsleiter an der Artillerieschule I und ab dem
01.04.1943 Artillerie-Kommandeur (ArKo) 130.
Nach der Versetzung in die Führerreserve vom 16.02.1944 bis zum 01.04.1944,
wird er zum Komamndeur des Grenadier-Regiments 1 ernannt und am 10.05.1944
mit der Führung der
1. Infanteriedivision beauftragt. Am 19.06.1944 übernimmt er die Führung
der 371. Infanteriedivision und nimmt dann vom 14.07.1944 bis zum 18.08.1944
an einem Divisionsführerlehrgang teil.
Nach der Übernahme der Führung der 290. Infanteriedivision, wird er am
09.11.1944 Kommandeur dieser Division, unter gleichzeitiger Beförderung zum
Generalmajor.
Am 25.04.1945 zum Höheren Artillerie-Kommandeur 315 (HarKo) ernannt, gerät er
am 08.05.1945 in sowjetische Gefangenschaft. Dort verstarb Hans-Joachim
Bauermeister am 12.02.1950 in Woikowo/Russland.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
