Helmuth Bachelin wurde am 21.06.1900 in Karlsruhe geboren und trat am
25.03.1918 der Armee bei, wo er zum Ende des 1. Weltkrieges bis zum 05.11.1918
die Grundausbildung beim 1. Badischen Feldartillerie-Regiment 14 erhielt, dann
bis zum 17.06.1919 als Zugführer und dann bis zum 08.08.1919 als Adjutant der I.
Abteilung eingesetzt wurde.
Mit Ende des 1. Weltkrieges kommt Bachelin dann zum leichten
Reichswehr-Artillerie-Regiment 14 und ist dann vom 09.08. bis zum 01.10.1919
zugleich Leiter der Abteilung II beim Abwicklungsamt für das
Feldartillerie-Regiment 14.
Bis zum 03.09.1920 Batterieoffizier beim Reichswehr-Artillerie-Regiment 13,
übernimmt er dann ab dem 03.09.1920 den Posten eines Zugführer im 113.
Jäger-Bataillon, mit Ende seiner dortigen Dienststellung wechselt er am
01.01.1921 als Zugführer zum Infanterie-Regiment 14 und erhält dort vom 18.10.
bis zum 04.11.1921 eine Kommandierung zu einem MG-Lehrgang nach Münsingen.
Weiterhin besuchte er vom 22.07. bis zum 02.09.1924 einen Pionier-Lehrgang beim
5. Pionier-Bataillon.
Am 01.07.1925 erfolgte die Versetzung in die 7. Kompanie des
Infanterie-Regiments 4 und dort vom 01.10.1926 bis zum 20.02.1927 eine
Kommandierung zu einem Waffenlehrgang nach Dresden.
Ab dem 01.04.1927 dann Adjutant beim II. Bataillon des Infanterie-Regiments 4,
kommt Bachelin am 01.10.1930 in die 8. (MG) Kompanie, um am 01.10.1931 zum
MG-Offizier im Stab des Regiments ernannt zu werden. Ein Jahr später wurde er
Regimentsadjutant, wobei er diesen Posten auch nach der Umbenennung des
Regiments in Infanterie-Regiments "Kolberg" behielt.
Am 15.10.1935 wird er Kompaniechef im Infanterie-Regiment 15 und am 01.05.1937
zum Adjutanten der
9. Infanterie-Division unter
Generalleutnant Georg von Appell ernannt, mit der er am West-Feldzug
teilnimmt.
Ab dem 04.06.1940 in der Führer-Reserve, übernimmt er dann am 20.06.1940 das
Kommando über das I. Bataillon des Infanterie-Regiments 57, um dann am
11.10.1940 als Gruppenleiter in das Heeres-Personalamt des OKH zu wechseln.
Ab dem 02.02.1942 dann Kommandeur des Infanterie-Regiments 36, kehrt er zur 9.
Infanterie-Division zurück und kommt so auf der Krim und im Kaukasus zum
Einsatz. Ab dem 05.09.1942 dann wieder in der Führer-Reserve, übernimmt er vom
15.11. bis zum 14.02.1944 die Leitung der Lehrgänge für Höhere Adjutanten beim
Heeres-Personalamt. Danach bis zum 03.04.1944 erneut in der Reserve, ist er ab
dem 03.04.1944 dann Chef der Zentralabteilung im Heeres-Personalamt.
Am 12.10.1944 zum Chef der Amtsgruppe "P1" im Heeres-Personalamt ernannt,
gerät er als solcher am 07.05.1945 in amerikanische Gefangenschaft, aus der er
am 16.06.1947 entlassen wird.
Helmuth Bachelin verstarb am 21.08.1975 in Homburg.