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Generalmajor Lothar von Block

Lothar von Block wurde am 21. Mai 1989 in Lübben im Brandenburger Spreewald geboren.
Nachdem er am 27. Februar 1909 dem Heer als Fahnenjunker-Unteroffizier im Garde-Füsilier-Regiment beigetreten war, wurde er am 19. November 1909 zum Fähnrich und am 22. August 1910 zum Leutnant befördert.
Vom 26. November 1914 bis zum 14. August 1915 war er Bataillonsadjutant im 261. Reserveinfanterieregiment und anschließend bis zum 3. Oktober 1915 zur Genesung von einer Krankheit auf Urlaub. Danach ist er bis zum 21. Februar 1917 Kompanieführer im 261. Reserveinfanterieregiment, wo er am 27. Januar 1916 zum Oberleutnant befördert wird.
Vom 29. Juli bis zum 10. September 1916 bekleidet er noch eine Stelle als Verbindungsoffizier zur 70. Honved-Division und im November/Dezember 1916 ist er Leiter der Unteroffiziersschule Mitau. Ab dem 21. Februar 1917 ist er Nachrichtenoffizier im Stab des 261. Reserveinfanterieregiment und anschließend ab dem 20. April 1917 Ordonanzoffizier. In dieser Zeit zieht er sich eine Fußverletzung zu und ist verwundet.
Nach einer weiteren Station im Ersatzbataillon seines Regiments wird er ab dem 22. Juni 1917 Regimentsadjutant und nach einer weiteren Verwundung am 26. August 1917 ist er ab dem 27. November 1917 bis zum 14. April 1919 abermals dem Ersatzbataillon zugeteilt, bevor er dann wieder zum Garde-Füsilier-Bataillon zurückversetzt wird.
Mit dem 17. September 1919 übernimmt er als Führer eine Kompanie im Freiwilligen-Garde-Grenadier-Bataillon. Am 10. Februar 1920 übernimmt er den Nachrichtenzug des Bataillons und ab dem 1. Mai 1920 ist er Führer des Nachrichtenzugs des 102. Infanterieregiments der Reichswehr. Am 1. Oktober desselben Jahres wechselt er zum 4. Infanterieregiment der 2. Division und am 1. April 1922 wird er zum Hauptmann ernannt, nachdem er im Februar/März des Jahres einen Nachrichtenlehrgang beim 2. Nachrichtenbataillon belegt hatte. Ab dem 1. April 1922 ist er Nachrichtenoffizier des 4. Infanterieregiments und übernimmt am 1. Oktober 1924 eine Kompanie im Regiment als Chef.
Am 1. April 1932 wird er zum 9. Reiterregiment in der Mark Brandenburg versetzt und gehört dann dem Stab der 4. Division in Dresden an, wo er am 1. Dezember 1932 zum Major befördert wird. Mit dem 1. Mai 1933 wird er IIb der 4. Gebirgs-Division und am 1. Oktober 1934 wird er zum Generalstab des Wehrkreiskommandos IV versetzt, wo am 1. Juli 1935 die Beförderung zum Oberstleutnant erfolgt. Zwischen dem 15. Oktober 1935 und dem 1. April 1938 ist er Kommandeur des II. Bataillons des IR 9 in Köslin. Am 1. Januar 1938 wurde er zum Oberst ernannt und ist bis zum 10. November 1938 im Stab des IR 9.
Anschließend übernimmt er das Grenz-Infanterie-Regiment 123, das spätere IR 123 der 50. ID, als Kommandeur und verbleibt in dieser Dienstellung bis zum 4. April 1940.
Danach ist er bis zum 1. Juni 1940 der Führerreserve des OKH zugeteilt und übernimmt dann die Dienststelle für Eignungsuntersuchungen im Wehrkreis XX. In dieser Stellung erhält er am 1. Februar 1942 seine Beförderung zum Generalmajor. Ab dem 1. Juli 1942 ist er Kommandeur der Annahmestelle für Bewerber für die Offizierslaufbahn im Wehrkreis XVII. Vom 1. bis 20. Februar 1943 befindet er sich abermals in der Führerreserve OKH und wird anschließend Kommandeur der Kriegsgefangenenlager im Wehrkreis IV. Ab dem 1. April 1945 übernimmt der die gleiche Stellung im Wehrkreis XVII in Salzburg. Am 7. Mai 1945 gerät er in amerikanische Kriegsgefangenschaft aus der er am 31. März 1947 entlassen wird.
Lothar von Block verstirbt am 3. März 1967 in Bonn.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Danke Hannes