General der Infanterie Anton Dostler
Anton Dostler wurde am 10.05.1891 in München
geboren und trat als Fahnenjunker am 23.07.1910 dem 6. Bayerischen
Infanterieregiment bei.
Hier wird er am 28.10.1912 zum Leutnant befördert und wird am 02.08.1914
Versorgungsoffizier im III. Bataillon des Regiments.
Am 08.11.1914 wird er Adjutant des III. Bataillon, bis er am 09.10.1915 erneut
Versorgungsoffizier wird.
Sein erstes Truppenkommando erhält Dostler am 04.12.1915 als er Kompaniechef
im Ersatz-Depot des III. Bayerischen Armeekorps wird, wo er bis zum 01.05.1916
verwendet wird. Zwischenzeitlich erhält er dort am 14.01.1916 die Beförderung
zum Oberleutnant Es folgt der Posten eines Kompaniechefs in seinem
Stammregiment bis zum 09.12.1916.
Daraufhin wird er Adjutant beim Kompanie-Führer-Lehrgang in Nürnberg bis zum
05.01.1917 und dann Kompaniechef im 32. Bayerischen Infanterieregiment bis zum
09.01.1917. Bis zum 07.02.1917 wird er zum 1. Ersatz-Bataillon des 6.
Bayerischen Infanterieregiments versetzt und dann 1. Ordonnanz-Offizier im XV.
Bayerischen Reserve-Korps bis zum 27.01.1919.
Am 27.01.1919 übernimmt er erneut eine Kompanie des 6. bayerischen
Infanterieregiments und wird am 07.03.1919 zeitweise Regiments-Adjutant, bis
er am 12.03.1919 Gerichtsoffizier in seinem Regiment wird.
Am 01.04.1919 wird er Chef der 5. Landesschützen-Kompanie in Amberg und wird
kurz darauf am 07.04.1919 zeitweise Führer des Nachschubbataillons des 6.
bayerischen Infanterieregiments. Danach wird er wieder Gerichtsoffizier bis
zum 11.08.1919.
Es folgte die Versetzung zum 47. Reichswehr-Infanterieregiment, wo er zunächst
als Zug- dann als Kompanieführer verwendet wurde. Danach wurde er als
Zugführer im 20. Infanterie-Regiment verwendet und am 28.09.1921 zum
Kavallerie-Kapitän befördert.
Zum 17. Gebirgsregiment versetzt nimmt er nebenher an einem Führungslehrgang
im Stab der 7. Division bis zum 01.10.1923 teil. Es folgt der Posten eines
Zugführers im 21. Infanterie-Regiment bis er am 01.10.1924 in das
Reichskriegsministerium in die Abteilung des Militärischen Nachrichtendienstes
nach Berlin versetzt wird und dort gleichzeitig ein Studium an der dortigen
Universität beginnt.
Am 21.01.1926 wird er wieder im 21. Infanterie-Regiment verwendet und wird
dort am 01.05.1926 Kompaniechef.
Am 01.10.1926 erfolgt die Versetzung in den Stab des Gruppen-Kommandos 2 und
die Kommandierung in den Stab der 7. Division wo er bis zum 01.04.1928 weilt.
Danach kehrt er als Kompaniechef zum 21. Infanterieregiment zurück.
Seit dem 0ß1.04.1932 Major kommt er am selben Tag in den Stab des
Artillerie-Führers V, wo er am 01.02. 1935 die Beförderung zum Oberstleutnant
erhält, bis er am 15.10.1935 Operationschef im Stab der 15.
Infanterie-Division wird.
Am 01.04.1937 wird er Operationschef im Generalstab des Gruppen-Kommandos 4 wo
er am 01.08.1937 zum Oberst befördert wird, und am 10.11.1938 Kommandeur des
Infanterie-Regiments 42.
Am 24.08.1939 wird er Operationschef im Generalstab der 7. Armee, wo er bis
zum 05.02.1940 bleibt und daraufhin Chef des Generalstabes des XXV. Armeekorps
wird. Hier erhält er am 01.09.1941 die Beförderung zum Generalmajor.
Am 26.09.1941 übernimmt er das Kommando über die 57. Infanteriedivision, das
er bis zum 10.04.1942 behält. Danach wird er bis zum 10.07.1942 in die
Führer-Reserve versetzt und dann als Kommandeur der 163. Infanteriedivision
bis zum 29.12.1942 verwendet.
Nach einer erneuten Versetzung zur Führer-Reserve bis zum 22.06.1943 wird er
Kommandierender General des XXXXII. Armeekorps und übernimmt am 05.10.1943
zeitweise das Kommando über das VII. Armeekorps. Zwischenzeitlich erhielt er
am 01.01.1943 die Beförderung zum Generalleutnant.
Am 30.11.1943 wird er ins Generalkommando des XIII. Armeekorps versetzt und am
05.01.1944 Kommandierender General des LXXV. Armeekorps.
Ab dem 01.12.1944 bis zum Kriegsende übernimmt er das Kommando über das
LXXIII. Armeekorps.
Anton Dostler geriet am 08.05.1945 in amerikanische Gefangenschaft in der er
am 12.10.1945 von einem US-Armee-Gericht in Caserta/Italien zum Tode
verurteilt wird. Er wurde für schuldig befunden für den Tod von 2
amerikanischen Offizieren und 13 Mannschaftsdienstgraden am 26.03.1944
verantwortlich gewesen zu sein. Das Urteil wurde am 01.12.1945 vollstreckt.

weiterführende Links:
http://www.ess.uwe.ac.uk/WCC/dostler.htm#CHARGE
http://www.ess.uwe.ac.uk/genocide/highcmnd3.htm
http://www.nd.edu/~com_sens/v17_n5.html#dostler