Generalmajor Wolfgang Elster

Wolfgang Elster wurde am 05.04.1897 in Leipzig geboren
und trat am 13.11.1916 als Fahnenjunker der Kaiserlichen Armee bei, wo er bis
zum 01.10.1919 als Batterie-Offizier, Zugführer bzw. Artilleriebeobachter beim
Feld-Artillerie-Regiment 47 diente.
Nach Ende des 1. Weltkriegs wird er in das Reichswehr-Artillerie-Regiment 11
übernommen und versicht vom 01.10.1920 bis zum 01.10.1934 seinen Dienst beim
Artillerie-Regiment 5, wo er am 01.05.1933 zum Hauptmann befördert wurde. Ab
dem 01.10.1933 war er in diesem Regiment Batteriechef.
Am 01.10.1934 übernimmt er den Posten eines Batteriechefs beim
Artillerie-Regiment 51 und wird am 01.10.1937 Kommandeur der II. Abteilung des
Artillerie-Regiments 71, nachdem er am 01.01.1937 zum Major befördert worden
war.
Kurz nach beginn des 2. Weltkrieges wird er Gruppenleiter bei der Inspektion "In
4" im OKH und erhält dann am 10.04.1941 die Versetzung zur Führung des
Kommandos über das Artillerie-Regiment 94.
Vor dem beginn des Feldzuges gegen die Sowjetunion wird er am 28.04.1941, als
Oberstleutnant, Kommandeur des Panzer-Artillerie-Regiments 27, das er bis zum
01.04.1943 kommandiert. In diese Zeit fällt auch die Verleihung des Deutschen
kreuzes in Gold, welches er am 23.10.1942 erhielt. Nach der anschließenden
Versetzung in die Führerreserve des OKH erhält er am 29.09.1943 eine neue
Verwendung als Artilleriekommandeur 128.
Betraut mit diesem Posten erhält er am 03.06.1944 die Beförderung zum
Generalmajor.
Wolfgang Elster wird im Februar 1944 bei Nikopol verwundet und stirbt
schließlich am 15.02.1944 im Lazarett 2/606 bei Odessa.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Danke Jens