Generalmajor Hermann Frenking

Hermann Frenking wurde am 16. September 1894 in Hagen geboren.
Am 21. Juni 1914 trat er dem 158. Infanterieregiment bei und wurde hier am 1. Oktober 1914 zum Fähnrich und bereits am 24. Dezember 1914 zum Leutnant befördert. In den folgenden Jahren nahm er beim selbigen Regiment als Zug- und Kompanieführer sowie Adjutant am 1. Weltkrieg teil. Er bekam beide Eiserne Kreuze von 1914 verliehen.
Ab dem 9. Oktober 1919 wechselte er in verschiedene Truppenteile, wie beispielsweise das 18. Infanterieregiment und kam am 1. Oktober 1925, nachdem er am 1. Februar 1925 zum Oberleutnant ernannt worden war, zur 14. Kompanie des 18. Infanterieregiments. Am 1. April 1926 wird er zur 16. Kompanie des Regiments versetzt und ist anschließend vom 1. Oktober 1926 bis zum 1. Oktober 1928 Adjutant eines Bataillons des Regiments. Dann kommt er bis zum 1. Oktober 1929 zur 4. (MG) Kompanie, wo er am 1. Juli 1929 zum Hauptmann befördert wird. Bis zum 1. Oktober 1932 ist er Chef der 2. Kompanie, dann bis zum 1. Oktober 1934 Chef der 8. Kompanie und später bis zum 15. Oktober 1935 Chef der 8. (MG) des Infanterieregiments Münster, wo er am 1. September 1935 zum Major befördert wird.
Bis zum 18. August 1939 ist er Ausbilder an der Kriegsschule Potsdam. Hier erhält er am 1. April 1938 seine Beförderung zum Oberstleutnant und übernimmt mit dem 27. Oktober 1939 das III./IR 77 der 26. ID, welche zu dieser Zeit in der Eifel liegt.
Am 4. April 1940 übernimmt der dann das IR 123 der 50. ID und führt es in Frankreich, Griechenland und zu Beginn des Russlandfeldzugs. Am 1. April 1941 wird er dort zum Oberst ernannt und erhält am 15. Dezember 1941 als zweiter Soldat der 50. ID das Deutsche Kreuz in Gold. Am 5. Januar 1942 gibt er die Führung des IR 123 ab und nach etwas über fünf Monaten in der Führerreserve des OKH wird er am 15. Juni 1942 Kommandeur des IR 512 der der 293. ID, welche im Verband der 2. Panzerarmee kämpft.
Vom 25. April bis 12. August 1943 befindet er sich abermals in der Führerreserve des OKH und übernimmt dann für drei Tage die Führung der 294. ID, welche bei der neu aufgestellten 6. Armee am Mius und bei Stalino steht. Anschließend ist er bis zu seiner Beförderung zum Generalmajor am 01. Dezember 1943 Führer der 282. ID, dann Kommandeur der Division.
Am 20. August 1944 gerät er in sowjetische Kriegsgefangenschaft aus der er erst am 7. Januar 1956 entlassen wird und stirbt dann nur vier Monate später am 13. Mai 1956 in Münster.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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