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Generalleutnant Alexander Goeschen

Alexander Goeschen wurde am 22.10.1884 in Frankfurt am Main geboren und trat am 01.10.1904 als Einjährig Freiwilliger dem Dragoner-Regiment 16 bei.
Nachdem er vom 30.09.1905 bis zum 30.04.1906 Reservist war, wird er reaktiviert und kommt zum Ulanen-Regiment 14, wo er am 18.05.1907 zum Leutnant befördert wird.
Während der Kommandierung an die Reitschule nach Hannover, vom 01.10.1913 bis zum 01.08.1914, erhält Goeschen am 24.12.1914 die Beförderung zum Oberleutnant.
Nach der Rückkehr zum Ulanen-Regiment 14, wird er dort am 05.10.1916 zum Hauptmann befördert und besucht vom 31.08.1915 bis zum 03.09.1915 einen Gasschutz-Lehrgang in Leverkusen.
Am 02.01.1917 wird er Eskadronchef und besucht vom 17.09.1917 an einen Lehrgang an der Heeres-Gasschutzschule in Berlin.
Gegen Ende des Krieges kommt er am 09.09.1918 zum II. Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 273 und wird schließlich am 24.10.1918 zum Kommandeur des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 79 ernannt.
Am 06.01.1919 kehrt er zum Ulanen-Regiment 14 zurück und erhält am 15.04.1919 den Posten eines Eskadronchef bei der II. Abteilung des Landesjägerkorps "Maerker". Mit Wechsel zum Reiter-Regiment 13, am 15.03.1920, übernimmt er dort den Posten des Eskadronchef der 2. Eskadron.
Nach genau vier Jahren wechselt Goeschen als Reitlehrer an die Kavallerieschule nach Hannover, wo er zeitgleich an einem Manöver des Infanterie-Regiments 18 teilnimmt.
Mit Versetzung in den Stab des Reiter-Regiments 6, wird er am 01.10.1929 zum Major befördert. Im Reiter-Regiment 6 wird er vom 04.03.1930 bis zum 29.03.1930 zu einem Schiesslehrgang für schwere Infanteriewaffen in Döberitz kommandiert und erhält vom 09.11.1930 bis zum 23.11.1930 eine Ausbildung zum Stabsoffizier beim Wehrkreiskommando II.
Vom 18.10.1933 bis zum 01.03.1934 nimmt er an einem weiteren Lehrgang für schwere Infanteriewaffen in Döberitz teil und wird während dieser Zeit, am 01.12.1933 zum Oberstleutnant befördert.
Am 01.03.1934 wird er zum Kommandeur des Reiter-Regiments 2 ernannt und erhält dort am 01.10.1935 seine Beförderung zum Obersten. Während seines Kommandos besucht er vom 22.01.1935 bis zum 04.02.1935 einen Sportlehrgang in Wünsdorf/Zossen, bzw. vom 11.02.1935 bis zum 16.02.1935 einen Gasschutz-Lehrgang in Berlin. Weiterhin wird er vom 08.06.1936 bis zum 13.06.1936 zu einem Nachrichten-Lehrgang für Regiments-Kommandeure der Kavallerie an der Heeres- und Luftwaffen-Nachrichtenschule in Halle/Saale.
Am 01.04.1937 wird Goeschen zum Kommandeur der Wehrkreis-Remontierungsschule XIII in Bamberg, wo er am 01.08.1941 zum Generalmajor befördert wird. Von dort wird er am 10.02.1942 in die Führer-Reserve des OKH versetzt und versieht seinen Dienst beim Kommandierenden General der Sicherungstruppen und beim Befehlshaber des Heeres-Abschnitts "Süd".
Nachdem der Kommandeur der 213. Sicherungsdivision, Generalleutnant Rene de l`Homme de Courbiere, am 12.08.1942 in Urlaub geht, übernimmt Goeschen die Führung der Division und erhält das Kommando am 15.01.1943. Als Divisionskommandeur wird er am 01.08.1943 zum Generalleutnant befördert. Nachdem er am 20.08.1944 in den Korück 550 versetzt wird, übernimmt Goeschen am 01.03.1945 den Posten des Chefs des Stabes der Division z.b.V. 391. Mit dieser geriet Goeschen im Kessel von Halbe in sowjetische Kriegsgefangenschaft.
Nach seiner Entlassung am 11.10.1955 verstirbt Alexander Goeschen am 07.04.1970 in Bad Tölz.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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