Hans-Christoph von Heydebrand und der Lasa wurde am
06.09.1893 in Breslau geboren und trat am 26.02.1913 der Armee bei, wo er dem
Westpreußischen Ulanen-Regiment „Kaiser Alexander III. von Rußland“ Nr.
1 zugeführt wurde.
Mit Beginn des 1. Weltkrieges ist er als Zugführer seines Regiments im Einsatz
und wechselt 1915 zum 1. Schlesischen Husaren-Regiment Nr. 4, um im Jahre 1916
als Regiments-Adjutant wieder zu seinem alten Ulanen-Regiment 4
zurückzukehren.
Mit Kriegsende kommt von Heydebrand und der Lasa als Adjutant zum 8. (Preuß.)
Reiter-Regiment , wo er 1927 als Chef eine Eskadron übernimmt.
Am 01.08.1932 wird er zum Adjutanten der 2. Kavallerie-Division, bzw. am
01.08.1935 beim Gruppenkommando 1 ernannt und übernimmt dann ab dem 01.11.1938
das Kommando des Kavallerie-Regiments 4 in Allenstein.
Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges übernimmt er ab dem 01.09.1939 das Kommando
über das Reiter-Ersatz-Regiment 1 in Angerburg und wird am 05.02.1940 in die
Führer-Reserve beim Wehrkreiskommando I versetzt, um einen knappen Monat
später, am 01.03.1940, den Posten des Adjutanten beim Stellvertretenen
Generalkommando des I. Armee-Korps zu übernehmen.
Nach dem Ende des Westfeldzuges übernimmt von Heydebrand und der Lasa am
11.11.1940 das Kommando über das Schützen-Regiment 113 der
1. Panzer-Division, vom 15.07. bis zum 31.10.1941 die Führung der 1.
Schützen-Brigade und ab dem 02.12.1941 das Kommando über die Schützen-Brigade
23 der
23. Panzer-Division.
An der Spitze seiner Brigade fällt Hans-Christoph von Heydebrand und der Lasa
am 14.05.1942 in Nepotrytaja bei Charkow. Seine sterblichen Überreste ruhen
heute auf dem Soldatenfriedhof Charkow, unter den Unbekannten. Posthum wird er
noch zum Generalmajor befördert.