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Generalleutnant Ralph von Heygendorff

21.10.1943

 

 

Ralph von Heygendorff wurde am 15.08.1897 in Dresden geboren und trat am 22.08.1914  dem 1. Kgl. Sächsischen Leib-Grenadier-Regiment 100 bei.  Dabei besuchte er vom 17.10. bis zum 10.12.1914 einen Fahnenjunker-Lehrgang in Döberitz, um dann am 02.03.1915 den Posten eines Gruppenführers bei seinem Regiment zu übernehmen. Am gleichen Tag zog sein Regiment ins Feld. Dort wird er dann im Mai 1915 zum Zugführer ernannt.
Vom 31.12.1915 bis zum 16.01.1916 übernimmt er zugleich den Posten eines Ordonanzoffiziers im Stab des I. Bataillons im Infanterie-Regiment 193.
Am 01.07.1916 wechselt er als Adjutant und Kompaniechef zum Feld-Rekruten-Depot der Infanterie-Division 23. Anschließend kommt er am 09.02.1917 als 1. Ordonnanzoffizier in den Stab der Landwehr-Infanterie-Brigade 46. Dabei besucht er vom 30.05. bis zum 21.07.1917 zugleich einen Lehrgang an der Feldkriegsschule Kowno und ist vom 19.09. bis zum 17.10.1917 zugleich Adjutant seiner Brigade.
Nach Ende des Krieges ist er ab dem 23.01.1919 Ordonnanzoffizier bei der Freiwilligen Landwehr-Infanterie-Brigade 46 und ab dem 25.01.1919 zugleich stellvertretender Adjutant dieser Brigade. Von dort kommt er schließlich mit dem 01.04.1919 als Ordonnanzoffizier in den Stab des Infanterieführers "Süd-Litauen", bis er am 12.06.1919 als stellvertretender Adjutant zur Freiwilligen-Landwehr-Infanterie-Brigade 46 zurückkehrt.
Von dort wechselt von Heygendorff am 01.07.1919 als Adjutant zum Infanterieführer 28. Am 15.08.1919 kehrt er im Zuge der Demobilisierung aus Litauen auf den Truppenübungsplatz Zeithain zurück und übernimmt am 27.09.1919 den Posten eines Ordonnanzoffiziers beim Wehrkreiskommando IV in Dresden.
Er wechselt dann am 21.11.1919 in das Reichswehr-Infanterie-Regiment 24 und wird am 20.10.1920 zum Adjutanten des Ausbildungsbataillons beim Infanterie-Regiment 10 in Dresden ernannt. Vom 01.10.1923 bis zum 30.10.1925 erhält er eine Führergehilfen-Ausbildung im Stab der 4. Division, wobei er vom 01.07. bis zum 30.09.1924 zugleich seinen Dienst bei der II. Abteilung des Artillerie-Regiments 4 versieht.
Von Heygendorff wird dann ab dem 01.10.1925 mit dem Posten des Nachrichten- und Gasoffiziers im II. (Jäger) Bataillon des Infanterie-Regiments 10 beauftragt, wobei er gleichzeitig die Führung des Nachrichtenzuges übernimmt. In dieser Dieser Dienststellung verbleibt er bis zum 30.09.1929 und wird am 01.10.1929 Nachrichtenoffizier des gesamten Regiments. Von Heygendorff arbeitete dabei zeitgleich an Ausbildungsvorschriften für das Reichswehrministerium.
Er übernimmt dann ab dem 01.02.1933 den Posten des Adjutanten des Infanterie-Regiments 10. Diesen Posten besetzt er auch nach der zeitweiligen Umbenennung in Infanterie-Regiment "Dresden", bis er dann am 01.05.1935 den Posten des Chefs der 1. Kompanie im Regiment übernahm.
Ab dem 26.09.1936 ist er 1. Adjutant beim Generalkommando des VIII. Armee-Korps in Breslau, beginnt so für von Heygendorff der 2. Weltkrieg. Er wird am 17.09.1939 abgelöst und in den Stab des AOK 14 und des XVIII. Armeekorps als Verbindungsoffizier zur Roten Armee im Polen-Feldzug versetzt.
Kurz darauf wechselt er vom 20.10.1939 bis zum 22.05.1941 als 1. Assistent des Militärattaches an die Deutsche Botschaft in Moskau und wird am 09.03.1942 in die Führer-Reserve versetzt. Dort erhält er vom 05.05. bis zum 02.06.1942 eine Kommandierung an die Bataillons-Kommandeur-Schule nach Mourmelon und wird dann, am 16.07.1942 zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 181, der 52. Infanterie-Division, ernannt. Doch bereits am 21.09.1942 übernimmt er das Kommando über die Ostlegionen und wird mit dem 20.04.1943 zum Kommandeur der Freiwilligen-Stamm-Division bestimmt.
Nachdem er am 01.02.1944 zum Kommandeur der Freiwilligen Verbände im Oberkommando des Heeres ernannt wurde, übernimmt er am 21.05.1944 das Kommando über die 162. turk. Infanterie-Division, kommt vom 01.07. bis zum 05.07.1944 kurzzeitig erneut in die Führer-Reserve, um dann mit dem 05.07.1944 zum Kommandeur der 237. Infanterie-Division bestimmt zu werden. Diesen Posten gibt er jedoch bereits am 12.07.1944 wieder ab und übernimmt erneut das Kommando über die 162. turk. Infanterie-Division, womit er bis zu seiner Gefangenschaft am 04.05.1945 diesen Posten beibehält.
Nach der Entlassung aus der Gefangenschaft am 05.12.1947 verstarb Ralph von Heygendorff am 10.12.1953 in Remscheid.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker 22.08.1911   Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK 27.07.1915
Portepee-Fähnrich 12.01.1915   Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK 01.12.1917
Säbel-Fähnrich 02.03.1916   Ehrenkreuz für Frontkämpfer 20.12.1934
Leutnant 16.04.1915   Eisernes Kreuz II. Klasse 15.08.1942
Oberleutnant 01.04.1925   Eisernes Kreuz I. Klasse 21.08.1942
Hauptmann 01.04.1931   Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 08.09.1942
Major 01.03.1936   Deutsches Kreuz in Gold 30.04.1945
Oberstleutnant 01.04.1939      
Oberst 01.12.1940      
Generalmajor 01.06.1943      
Generalleutnant 30.01.1945      

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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