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Wir benötigen dringend weitere Bilder und Informationen zu u.a. General!!!!
 

Generalmajor Gerhard Kegler

 

 

 

 

Gerhard Kegler wurde am 26.01.1898 in Grünewald geboren und trat am 01.03.1917 der Armee bei. Zum Ende des 1. Weltkrieges wurde er als Zugführer und zuletzt als Kompaniechef im Infanterie-Regiment 149 eingesetzt.
Nach dem Waffenstillstand übernahm Kegler ab Dezember 1918 den Posten eines Kompaniechefs beim Grenzschutz "Ost" im Raum Schneidemühl-Nakel und kommt anschließend am 01.10.1919 in das Reichswehr-Infanterie-Regiment 4. Dabei wird er vom 01.03.1924 bis zum 01.03.1926 zugleich als Ausbilder an der Heeres-Sportschule in Wünsdorf verwendet.
Anschließend wechselte Kegler als Aufsichtsoffizier und Sportausbilder an die Infanterieschule und ist vom 01.03.1929 bis in das Jahr 1932 Leiter der Offiziers-Anwärter-Lehrgänge für Unteroffizier bei der Inspektion für das Ausbildungswesen. Daraufhin bis 1933 Leiter der Sonderlehrgänge an der Infanterieschule, wird er ab dem 01.04.1933 als Ordonnanzoffizier im Stab des Infanterie-Regiments 9 in Potsdam verwendet, wo er ab dem 01.10.1933 als Chef einer Kompanie eingesetzt wird.
Am 01.10.1934 wechselt er als Chef einer Kompanie zum Infanterie-Regiment Crossen, dem späteren Infanterie-Regiment 29, und kommt dann am 01.10.1935 als Kompaniechef in die MG-Abteilung 8.
Kegler kommt dann vom 10.11.1938 bis zum 01.10.1939 als Ausbilder an die Kriegsschule München und übernimmt dann das Kommando über das II. Bataillon des Infanterie-Regiments 282, der 98. Infanterie-Division. Mit dem Bataillon am Westwall eingesetzt, wechselt er am 01.01.1940 in der Dienststellung des Kommandeurs zum Infanterie-Lehr-Bataillon der 1. Armee.
Nach erfolgreicher Beendigung des Westfeldzuges übernimmt Kegler am 10.10.1940 das Kommando über das Infanterie-Regiment 27, der 12. Infanterie-Division. Sein Regiment nimmt ab Juni 1941 am Ostfeldzug teil und kommt dabei aus Ostpreußen vorstoßend im Norden der Front zum Einsatz. Ab Dezember 1941 erfolgten dann die schweren Kämpfe im Raum Demjansk, bis Kegler am 12.03.1942 verschiedenen Quellen nach das Kommando über das Infanterie-Regiment 786 übernimmt. Allerdings finden sich keine Hinweise darauf, das dieses Regiment jemals bestand.
Am 01.08.1943 wird Kegler dann zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 222, der 75. Infanterie-Division, ernannt. Mit seinem Regiment folgen nun Kämpfe im Raum Belgorod-Kiev-Shitomir, anschließend bei Tscherkassy, Brody und schließlich in den Karpaten. Während der Luftlandung der Alliierten bei Arnheim weisen ihn weiterhin einige Quellen als Führer der 245. Infanterie-Division aus.
Kegler übernimmt dann ab dem 01.10.1944 die Führung der 48. Infanterie-Division an der Westfront. Zusammen mit seinen unterstellten Soldaten führt er Einsätze in der Saarpfalz und verlegt schließlich Anfang 1945 nach Trentschin in die Slowakei. Am 20.01.1945 mit der Führung der Infanterie-Division Woldenberg betraut kommt diese in der Pommernstellung zum Einsatz. Kegler erhält dabei von Heinrich Himmler den Auftrag die Festung Landsberg zu verteidigen. Kegler führt diesen Befehl jedoch nicht aus, da der Gegner bereits an den Stadtgrenzen stand und die zur Verfügung stehenden Truppen moralisch und ausrüstungstechnisch nicht in der Lage gewesen waren, Widerstand bieten zu können. Kegler führte seine Truppen, hinhaltend Widerstand leistend, auf eine neue Verteidigungslinie zurück. Auf Befehl Himmlers wird Kegler verhaftet und am 12.02.1945 zum Tode verurteilt. Das Reichskriegsgericht milderte jedoch die Strafe und degradierte den Generalmajor aufgrund von Pflichtverletzung zum einfachen Schützen. Als solcher wird er am 12.04.1945 schwer verwundet und verbringt die anschließende Zeit bis 1946 im Lazarett und geht dann in die Kriegsgefangenschaft.
Im August 1955 wird das Urteil des Reichskriegsgerichts durch den Bundespräsidenten des Bundesrepublik aufgehoben.
Gerhard Kegler verstarb am 16.07.1986 in Siessen.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fähnrich 01.03.1917   Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Leutnant 01.04.1918   Deutsches Kreuz in Gold 01.12.1941
Oberleutnant 01.04.1925      
Hauptmann 01.06.1933      
Major 01.03.1937      
Oberstleutnant 01.10.1940      
Oberst 01.02.1942      
Generalmajor 01.12.1944      
Schütze 12.02.1945      

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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