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Generalmajor Dr. Ing. Werner Kennes

Werner Kennes wurde am 21.09.1896 in Potsdam geboren und trat am 11.08.1914 als Fahnenjunker dem Garde-Pionier-Bataillon in Berlin, unter dem Kommando von Ernst Nigmann, bei. Von dort wurde er am 15.10.1914 zum II. Garde-Pionier-Bataillon des 31. Pionier-Regiments versetzt, wo er bis zum 23.11.1915 weilte, zuletzt als Zugführer. Hier erhält er am 30.03.1915 die Beförderung zum Leutnant.
Er wird dann zum Zugführer im I. Bataillon des Regiments ernannt und am 24.09.1916 zum I. Pionier-Bataillon der Armeegruppe A kommandiert.
Am 22.10.1916 kehrt er zum I. Bataillon des 31. Pionier-Regiments zurück und erhält dann am 16.01.1917 den Posten des Adjutanten des 100. Pionier-Bataillons.
Gegen Ende des Krieges kehrt er zum Garde-Pionier-Bataillon zurück und wird am 03.01.1919 demobilisiert. In der Folge wird er in den Stab des Generals der Pioniere beim Chef des Generalstabes der Feld-Armee kommandiert und kommt am 14.04.1919 zur 15. Reichswehr-Pionier-Brigade, wo er am 15.06.1919 in den Brigadestab versetzt wird. Am 01.09.1919 übernimmt er hier den Posten des Adjutanten.
Als Zugführer kommt er am 01.10.1920 zum 3. Pionier-Bataillon und wird am 31.05.1921 zum 7. Pionier-Bataillon kommandiert. Seine Versetzung zum 3. Artillerie-Regiment tritt er am 15.06.1921 an und kehrt bereits am 01.10.1921 zum 3. Pionier-Bataillon zurück.
Am 01.10.1922 beginnt er ein Studium an der Technischen Universität in Berlin und wird während dieser zeit am 31.11.1925 zum Oberleutnant befördert.
Nach Abschluss des Studiums erhält er eine Kommandierung ins Reichswehrministerium, zum Waffen-Amt für Ballistik, Optik und Explosive Chemie.
Vom 01.04.1928 bis zum 01.10.1928 erhält er eine Spezialausbildung als Konstruktionsleiter und wird schließlich zum 2. Pionier-Bataillon versetzt. Dort übernimmt er am 05.03.1929 das Kommando über die Brückenkolonne.
Nach seiner Versetzung ins 3. Pionier-Bataillon, am 01.03.1930, erhält er am 01.02.1931 die Beförderung zum Hauptmann.
Als Berater für Waffen, Ausrüstung und Munition wechselt er am 01.04.1931 ins Verteidigungs-Amt dem späteren General-Armee-Amt.
Am 15.10.1935 wird er Berater beim Chef des General-Armee-Amtes im Reichskriegsministerium und erhält hier am 18.01.1936 die Beförderung zum Major.
Am 06.10.1936 wird er Kommandeur des 23. Pionier-Bataillons in Berlin-Spandau und am 01.05.1937 Hauptberater in der Inspektion für die Ostbefestigungen. In dieser Dienststellung erhält er am 01.08.1938 die Beförderung zum Oberstleutnant.
Am 10.11.1938 wechselt er als Offizier z.V. des Oberbefehlshaber des Heeres zum Reichswirtschaftsministerium und am 15.05.1939 als Gruppenleiter zum OKH, wo er am 01.10.1940 zum Obersten befördert wird.
Am 01.10.1941 wechselt er als Gruppenleiter für Bewaffnung in den Stab des Chefs der Heeresbewaffnung und Kommandeurs des Ersatzheeres. Am 01.05.1944 zum Generalmajor befördert kommt er hier in Kontakt mit den Verschwörern des 20. Juli 1944. Im Zuge der folgenden Verhaftungswelle nach dem 20. Juli 1944 wird Kennes durch den neuen Befehlshaber des Ersatzheeres Reichsführer-SS Heinrich Himmler am 08.12.1944 in Haft genommen und in das Außenlager Drögen des KZ-Ravensbrück überstellt.
Am 31.12.1944 wird er entlassen und in die Führer-Reserve versetzt und am 13.02.1945 verabschiedet. Doch bereits am 15.04.1945 wird er wieder reaktiviert und als Feld-Ausrüstungs-Inspekteur Nord eingesetzt. Betraut mit diesem Posten gerät er am 04.05.1945 in britische Gefangenschaft, aus der er am 30.11.1946 wieder entlassen wird.
Nach seiner Freilassung tritt er später dem Alpenverein, Sektion Dinkelsbühl bei und stirbt schließlich am 08.09.1957 in Innsbruck.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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