Startseite - Forum - Gästebuch - Kontakt - Literatur
Wir benötigen dringend weitere Bilder und Informationen zu u.a. General!!!!
 

Generalleutnant Fritz Koreuber

 

 

Fritz Koreuber wurde am 29.02.1888 in Fahlhorst als Sohn von Johanna, geb. Russe, und Karl Koreuber geboren.
Am 18.03.1909 der Armee beigetreten versieht er seinen Dienst bis zum 01.10.1911 zunächst beim Eisenbahn-Regiment 2 und besucht dabei vom 12.11.1909 bis zum 06.08.1910 zugleich die Kriegsschule in Neiße. Zeitgleich dient dort ebenfalls der später weltbekannte Max Immelmann.
Am 01.10.1911 wechselt Koreuber zur Luftschiff-Abteilung 2, bzw. am 01.10.1913 in die Luftschiff-Abteilung 5. Vom 17.02. bis zum 02.08.1914 bei der Transporttechnischen Erprobungskommission, kommt er mit Kriegsbeginn auf das Luftschiff "M4", unter dem Kommando von Hauptmann von Jena. Zunächst in Biesdorf, verlegt das Luftschiff am 27.12.1914 nach Kiel und fliegt von dort mehrere Einsätze in der Ostsee und wird schliesslich am 03.11.1915 außer Dienst gestellt.
Dabei vom 22.04. bis zum 26.05.1915 zu einem Funk-Telegraphie-Lehrgang an die Marine-Funk-Telegraphie-Schule kommandiert, kehrt Koreuber am 01.09.1915 wieder in die Transporttechnische Erprobungskommission zurück und übernimmt dann am 15.05.1916 das Kommando über "LZ 102", bzw. am 26.06.1916 über "LZ 101", als 1. Offizier, unter dem Kommando von Hauptmann Viktor Gaißert, dabei gehörte er vom 25.06. bis zum 31.07.1917 zugleich der Inspektion der Luftschifftruppe an. "LZ 101" fliegt von Jambol in Bulgarien zahlreiche Einsätze auf dem Balkan. Es folgen Aufklärungsflüge über dem Schwarzen Meer und 11 Einsätze gegen Rumänien, Griechenland und Russland. Im September 1917 wird das Luftschiff schließlich außer Dienst gestellt. Bekannt wird bspw. der Angriff auf Mudros.
Am 28.09.1917 wechselt Koreuber zum Ersatz-Bataillon der Luftschiff-Abteilung 2 und wird von dort am 10.10.1917 in die Ballon-Zug Gruppe versetzt.
Ab dem 08.11. bei der Luftschifftruppe 5 bzw. dem 22.11. bei der Luftschifftruppe 4, kommt er am 15.01.1918 in den Ballonzug 114, bzw. am 13.02.1918 in die Feld-Luftschiff-Abteilung 18. Nach erneutem Dienst bei der Inspektion der Luftschifftruppe vom 26.04. bis zum 24.10.1918, kommt er in die Luftschiff-Erprobungsabteilung und versieht ab dem 13.11.1918 seinen Dienst beim Abwicklungsamt für die Inspektion der Luftschifftruppe.
Anschließend, ab dem 19.11.1919, in der Inspektion für Waffen und Ausrüstung, wird er am 14.12.1919 dem Reichswehr-Ballonzug 1 zugeteilt und schließlich am 01.01.1920 in das Reichswehr-Artillerie-Regiment 1 versetzt. Ab dem 25.11.1920 dort im Stab verwendet, wird er am 04.08.1922 in die Kraftfahrzeug-Abteilung 3 , bzw. am 01.04.1924 in die Kraftfahrzeug-Abteilung 5 versetzt. Von dort wechselt er dann am 01.04.1927 in das Infanterie-Regiment 13 und am 01.09.1927 schließlich in das Reiter-Regiment 18.
Ab dem 01.12.1927 Kompaniechef in der Kraftfahrzeug-Abteilung 5, wird Koreuber am 01.12.1930 in den Stab des Wehrkreiskommandos 5 versetzt, bzw. am 01.05.1933 zum Kraftfahrzeug-Erprobungsstab. So übernimmt er am 01.03.1934 das Kommando über die Kraftfahrzeug-Abteilung "Alt Döberitz" und wird am 15.10.1935 zum Kraftfahrzeug-Geräteinspekteur I ernannt.
Vom 27.08. bis zum 10.09.1939 in der Führer-Reserve des OKH, kommt er anschließend in den Stab der 2. Panzer-Division und wird am 11.11.1939 zum Kommandanten von Zossen ernannt.
Vom 01.02. bis zum 30.04.1940 Chef vom Sonderstab "K" beim OKH, ist er vom 01.05.1940 bis zum 16.03.1941 Höherer Kraftfahrzeugoffizier der 6. Armee. Koreuber übernimmt dann den Posten des Kommandanten des Truppenübungsplatzes Zossen und wird am 26.02.1943 zum Standportkommandanten von Witebsk ernannt, der späteren Standortkommandantur 282. Zwischenzeitlich hatte er am 08.12.1941 Frau Marie Kapellen, geb. Meyer geheiratet. Seine Frau brachte aus erster Ehe drei Kinder mit und gebar Koreuber später ein weiteres.
Vom 15.05. bis zum 02.06.1944 erneut in der Führer-Reserve, wird er am 02.06.1944 mit dem Posten des Kommandos über den Truppenübungsplatz Zossen betraut und als solcher am 30.04.1945 aus dem Dienst verabschiedet.
Koreuber gerät am 04.05.1945 bei Lübeck in englische Gefangenschaft, aus der er am 18.05.1945 entlassen wird.
Fritz Koreuber verstarb am 23.08.1966 in Nohfelden.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker 18.03.1909 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK 26.06.1915
Fahnenjunker-Unteroffizier 03.09.1909 Türkischer Halbmond 16.11.1916
Fähnrich 19.11.1909 Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK 14.01.1917
Leutnant 22.08.1910 m. Patent v. 22.08.1908 Bulg. Tapferkeitsorden 4. Klasse 1. Grad 11.05.1917
Oberleutnant 25.02.1915 Erinnerungsabzeichen für Marine-Luftschiffer ???
Hauptmann 18.12.1917 Ehrenkreuz für Frontkämpfer 29.01.1935
Major 01.02.1931 Dienstauszeichnung Heer für 25 Jahre 1. Klasse 02.10.1936
Oberstleutnant 01.06.1934 Eisernes Kreuz II. Klasse 17.06.1940
Oberst 01.04.1936 Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern 30.01.1942
Char. als Generalmajor 01.04.1940 Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse mit Schwertern 20.02.1943
Generalmajor 01.01.1941
Generalleutnant 01.01.1943

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Nedstat Basic - Free web site statistics

Buchhinweise: