Hans Lohmann wurde am 22.09.1882 in Kassel geboren und
trat am 31.03.1902 der Armee bei. Bis zum 01.10.1911 versah er seinen Dienst
beim Feld-Artillerie-Regiment 57, besuchte aber zwischenzeitlich, vom 05.02.
bis zum 25.05.1906, die Feld-Artillerie-Schießschule.
Am 01.10.1911 wird er zum Adjutant der. I. Abteilung des
Feld-Artillerie-Regiments 57 ernannt und wird im Jahre 1914 zum
Abteilungsadjutanten ernannt. Im weiteren Verlauf seiner Karriere wird er zum
Batteriechef ernannt und als Ausbilder an der Feld-Artillerie-Schießschule in
Rembertow bei Warschau eingesetzt. Anschließend erneut Abteilungskommandeur,
übernimmt Lohmann daraufhin den Posten eines Ausbilders an der
Heeres-Artillerieschule in Mouzan bei Sedan. Dort bleibt er bis zum Jahr 1918.
Wie sein militärischer Werdegang dann verläuft, ist zunächst unklar. Sicher
ist seine Verwendung ab dem 27.03.1919 als Ausbilder an der
Feld-Artillerie-Schießschule in Jüterbog und die darauf folgende Verwendung
als Artillerie-Stabsoffizier im Stab des Gruppenkommandos 1. Dem schließt sich
dann ab dem 12.02.1920 die Verwendung im Ausbildungsstab der Artillerie in
Jüterbog an, sowie ab dem 01.06.1920 der Posten als Ausbilder im
Ausbildungsstab der Artillerie.
Ab dem 01.12.1926 ist er Referent beim Heereswaffenamt im
Reichswehrministerium und wird am 01.05.1931 las Abteilungsleiter zum
Heereswaffenamt versetzt. Von dort wechselt Lohmann am 06.10.1936 auf den
Posten des Wirtschaftsinspekteurs XII, bzw. des Rüstungsinspekteurs XII in
Wiesbaden.
Am 30.11.1942 aus dem aktiven Dienst verabschiedet, verstarb Hans Lohmann am
29.01.1964 in Wiesbaden.