Generalmajor Günther
Meinhold





Günther Meinhold wurde am
12. Mai 1989 in Altdamm geboren und trat am 11. Januar 1908 in des IR 54 (von
der Goltz) als Fahnenjunker ein.
Am 16. Juli des darauffolgenden Jahres wurde er zu Leutnant befördert.
Den 1. Weltkrieg erlebte er im selben Regiment, ihm wurden beide Eiserne
Kreuze 1914 und andere hohe Auszeichnungen verliehen und am 11. Juni 1920
erfolgte seine Verabschiedung.
Es folgte die Übernahme in die preußische Landespolizei als Major. Er wurde in
den Standorten Berlin, Cottbus und Gleiwitz unter anderem als Chef des Stabes
und Bataillonskommandeur eingesetzt.
Mit dem 1. Oktober 1935 wurde Meinhold in die Wehrmacht übernommen und fand
Verwendung als Kommandeur des II./IR 50 in Küstrin. Seine Beförderung zum
Oberst erhielt er am 1. August 1937, wo er nun Oberst beim Stab IR 50 in
Landsberg/Warthe wurde.
Am 10. Oktober 1938 erfolgte seine Ernennung zum Kommandeur des
Grenz-IR 122, welches bei Kriegsbeginn in IR 122 umbenannt wurde und dessen
Kommandeur er bis Februar 1942 blieb. Hier erhielt er auch den Orden des
Sternes von Rumänien mit Schwertern am Ringe in der Komturklasse. Am 1. April
1942 wurde er zum Generalmajor befördert.
Zwischen Mai 1942 und
Januar 1944 war er Kampfkommandant in Dnjepropetrowsk und Kriwoij-Rog. Ab dem
5. März 1944 war er als Festungskommandant von Genua eingesetzt. Entgegen der
Weisung aus dem Führerhauptquartier ließ er den Hafen nicht zerstören und
leitete Ende April 1945 die Kapitulation der ihm unterstellten deutschen und
italienischen Einheiten ein.
Nach zwei Jahren amerikanischer Kriegsgefangenschaft wurde er entlassen.
Er verstarb am 21. Februar 1979 und wurde am 24. Februar in Hardegsen nahe
Göttingen zur letzten Ruhe gebettet. Ein Erinnerungsstein der 50. ID an seinem
Grab ehrt ihn auch über seinen Tod hinaus.
Er war Mitbegründer der
Traditionsgemeinschaft der 50. ID und führend an der Schaffung der
Divisionsgeschichte in mühseliger und jahrelanger Kleinarbeit beteiligt. Auch
das Divisionsdenkmal in Göttingen geht auf seine Initiative zurück. Von
Kameraden wurde er stets mit folgenden Worten beschrieben:
„Ein Mann mit großer
Einsatz- und Hilfsbereitschaft, ein anständiger Offizier von sauberer
Gesinnung und aufrichtigem Charakter, auf dessen Wort Verlass war.“
Hiervon zeugt auch, dass ihn
seine Soldaten „Vater Meinhold“ nannten.
EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Danke Hannes
