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Wir benötigen dringend weitere Bilder und Informationen zu u.a. General!!!!
 

Generalleutnant Henning von Thadden


 

Henning von Thadden wurde am 24.09.1898 in Brieg in Niederschlesien geboren und besuchte von 1903 bis 1915 Schulen in Schweidnitz, Frankfurt/Oder, Magdeburg und Liegnitz, wo er an der Ritterakademie sein Abitur ablegte. Bereits kurze Zeit später trat er im Juni 1915, als Fähnrich, dem 2. Westpreuß. Grenadier-Regiment "König Wilhelm I." Nr. 7, den Königsgrenadieren, in Liegnitz bei, wurde dort zum Leutnant befördert und nahm ab November 1915 an Kämpfen in Frankreich teil.
Mit Kriegsende kehrt er am 19.12.1918 als Adjutant des Reichswehr-Grenadier-Regiments 7 nach Liegnitz zurück und wird vom 04.01.1919 bis Ende Januar 1920 im Grenzschutz Schlesien eingesetzt.
Wieder beim Regiment übernimmt er dort am 01.05.1920 den Posten eines Zugführers der 3. und ab dem 01.11.1920 in der 7. Kompanie.
Im Jahre 1928 wechselte von Thadden als Aufsichtsoffizier an die Infanterieschule Dresden und erhält von 1930 bis Oktober 1933 eine Führergehilfen-Ausbildung, die später als Generalstabsausbildung bezeichnet wurde, in Dresden und Berlin. Während dieser Ausbildung heiratet er Marie-Luise Neutze in Berlin. Aus dieser Ehe werden 2 Söhne und eine Tochter hervorgehen.
Mit Ende der Ausbildung zum Generalstabsoffizier wechselt er am 01.10.1933 in den Stab der 2. Kavallerie-Division nach Breslau und am 15.10.1935 als Kompaniechef in das I. Bataillon zum Infanterie-Regiment 6 nach Schwerin. Vom 15.07. bis zum 31.07.1936 in den Stab der 7. Division nach München kommandiert, wird er dieser mit Wirkung vom 01.08.1936 als Ia zugeteilt. Von dort wechselt er mit gleicher Dienststellung am 25.10.1938 zum Generalstab des XVII. Armee-Korps nach Wien, mit dem er am Polen- und Frankreich-Feldzug teilnimmt. Nach Ende der Kämpfe im Westen übernimmt er am 25.10.1940 den Posten des Chefs des Stabes des Korps. Mit dem Korps in Südpolen stationiert, nimmt es ab dem 22.06.1941 an den Kämpfen im Raum Kowel, Kiew und Belgorod teil. Es folgen Kämpfe am Don und im Vorfeld von Stalingrad. Damit war das Korps aktiv in die Kämpfe nach der Einkesselung der 6. Armee involviert. Von Thadden unterstand damit den Kommandierenden Generalen, General der Infanterie Werner Kienitz, Generaloberst Karl Hollidt, Generaloberst Karl Strecker, Generaloberst Karl Hollidt und General der Infanterie Dietrich von Choltitz.
Am 01.03.1943 wird er in die Führer-Reserve des OKH versetzt und ab dem 07.03.1943 als Chef des Generalstabes der 7. Armee verwendet. Damit nimmt von Thadden aktiv an den Kämpfen im Kuban-Brückenkopf teil. Bereits am 01.06.1943 wird er wieder in die Reserve versetzt und am 12.07.1943 zunächst zum Chef des Generalstabes des stellvertretenden I. Armee-Korps kommandiert und ab dem 20.07.1943 zum solchen ernannt.
Vom 10.07.1943 bis zum 31.12.1944 ist von Thadden Chef des Stabes im Wehrkreiskommando I in Königsberg. Als solcher ist er am 20.07.1944 beim Attentat auf Hitler durch Graf Schenk von Stauffenberg in unmittelbarer Nähe, nachdem er zusammen mit
General Walter Buhle, Chef des Heeresstabes beim OKW und Stauffenberg eine Unterredung hatte.
Am 10.01.1945 wieder in der Reserve, steht er ab dem 01.02.1945 der Personal-Abteilung des OKH zur Verfügung und übernimmt bis zum 14.02.1945 den Posten des Stadtkommandanten von Stettin. Am nächsten Tag übernimmt er von Generalleutnant Hans Schittnig das Kommando über die
 1. Infanterie-Division und wird in Ausübung seines Kommandos am 16.04.1945 bei Fischhausen in Ostpreußen schwer verwundet. Nach Saßnitz verlegt, erhält die Familie Ende April 1945 von dort die letzte Nachricht. Später nach Dänemark verlegt, verstarb Henning von Thadden am 18.05.1945 im Feld-Lazarett 187 in Vordingborg. Nach anderen Urkunden soll er im Feld-Lazarett 4/608 verstorben sein. Die Beisetzung erfolgte auf dem Feldfriedhof in Kastrup auf der Insel Seeland.

Dienstgrad Datum   Auszeichnung Datum
Leutnant 24.09.1915   Deutsches Kreuz in Gold 18.05.1942
Oberleutnant 01.04.1925   Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Hauptmann 01.06.1932   Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Major 16.03.1936   Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK  
Oberstleutnant 01.03.1939 m. Wirk. v. 01.04.1938   Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK  
Oberst 01.04.1941   Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Generalmajor 01.04.1943   Verwundetenabzeichen in Silber ???
Generalleutnant 01.07.1944      

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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