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General der Infanterie Hellmuth Volkmann

10.07.191610.10.1914

Hellmuth Volkmann wurde am 28.02.11889 in Diedenhofen geboren und trat am 18.03.1907 in das 14. Pionier-Bataillon ein, wo er am 18.08.1908 zum Leutnant befördert wird.
Zeitgleich zu seinem Dienst beim Pionier-Bataillon besucht Volkmann vom 01.10.1919 bis zum 03.08.1912 die Militärakademie.
Am 01.10.1912 übernimmt er den Scheinwerferzug des 14. Pionier-Bataillons und erhält daraufhin vom 01.03.1914 bis zum 19.06.1914 eine Pilotenausbildung an der Militärflugschule Mühlhausen.
Mit Abschluss der Ausbildung wird er am 20.06.1914 zur Flieger-Abteilung 4 versetzt und kommt mit Kriegsbeginn, am 02.08.1914, zum Armee-Flugpark 5.
Ab dem 03.09.1914 ist er zunächst Pilot in der Feldflieger-Abteilung 25, dann in der Feldflieger-Abteilung "Metz" und ab dem 21.01.1915 wieder in der Feldflieger-Abteilung 25, wo er am 25.02.1915 zum Oberleutnant befördert wird.
Anfang August wird er Kommandeur der Flugschule Metz und wechselt am 19.10.1915 als Pilot zur Feldflieger-Abteilung 71, bzw. am 30.07.1916 zurück zum Armee-Flugpark 5.
Ab dem 25.08.1916 Pilot in der Jagdstaffel 6, wird Volkmann am 06.11.1916 Führer der Jagdstaffel 10. Es folgen die Dienststellungen als Kommandeur der Einsitzer-Kampfschule in Köln, dann Paderborn und schließlich Warschau.
Einen neuen Posten als Kommandeur der Jagdstaffel-Schule II erhält er am 19.07.1917 und steht ab dem 10.09.1917 z.V. im Stab des Befehlshabers der Heimatflieger, von wo aus er am 18.09.1917 als Kommandeur zur Einsitzer-Kampfschule Sta II versetzt wird, wo er das Kommando erhält und am 28.11.1917 zum Hauptmann befördert wird.
Nach einer Tätigkeit im Armee-Flugpark A vom 31.12.1917 bis zum 19.01.1918 übernimmt er hier das Kommando und wird dann, am28.05.1918 in den Generalstab des Armee-Oberkommandos 4 versetzt.
In der Folge wird Volkmann zum Landwehr-Infanterie-Regiment 80 bzw. 251 versetzt und kommt am 17.10.1918 wieder zum Armee-Flugpark A. Von dort erfolgte am 22.10.1918 die Versetzung als Führer der Flieger-Abteilung A 211.
Nach Unterzeichnung des Waffenstillstandes steht er ab dem 14.12.1918 z.V. bei der General-Inspektion der Ingenieure und des Pionier-Korps und kommt dann am 12.03.1919 zum Garde-Kavallerie-Schützen-Korps der Division von Lettow.
Volkmann wird am 26.03.1919 Adjutant und Generalstabsoffizier der Freiwilligen-Brigade "Grautoff". Diese Brigade nimmt zusammen mit weiteren Freikorps-Einheiten an der Niederschlagung des Spartakus-Aufstandes in Berlin und der Sozialistischen Republik in Bremen teil.
Vom 15.07.1919 bis zum 31.12.1920 ist er Kompaniechef im Pionier-Bataillon 64, 313 und 113 und dann im Infanterie-Regiment 14.
Am 01.03.1924 wechselt er in den Stab der 5. Division und wird daraufhin am 01.10.1925 Referent im Heeres-Waffenamt.
Vom 01.10.1929 bis zum 31.03.1933 im Stab des Artillerieführers II tätig, wird er in dieser Zeit am 01.10.1929 zum Major und am 01.10.1932 zum Oberstleutnant befördert. In der Folge ist er Abteilungsleiter im Reichswehrministerium, wo er am 01.07.1934 zum Obersten befördert wird.
Am 01.09.1934 tritt Volkmann der neuen Luftwaffe bei und arbeitet zunächst als Abteilungsleiter im Reichsluftfahrtministerium. Die nächste Dienststellung übernimmt er am 01.04.1934 als Höherer Fliegerkommandeur III in Dresden, um am 09.06.1936 als Chef des Luftwaffen-Verwaltungsamtes ins Reichsluftfahrtministerium zurückzuwechseln. Hier wird er am 01.10.1936 zum Generalmajor ernannt.
Am 01.11.1937 löste Volkmann den ersten Kommandeur der "Legion Condor", Hugo Sperrle, ab und wird für seine Führung der dt. Truppen im spanischen Bürgerkrieg am 01.04.1938 zum Generalleutnant befördert.
In die Heimat zurückgekehrt wird er am 01.11.1938 Offizier für Sonderaufgaben im RLM und beim Oberbefehlshaber der Luftwaffe. In dieser Dienstzeit erhält er am 18.01.1939 die Beförderung zum General der Flieger und ist so ab dem 01.02.1939 General für Sonderaufgaben im RLM und beim Oberbefehlshaber der Luftwaffe.
Vom 01.04.1939 bis zum 22.04.1940 ist Volkmann Kommandeur der Luftkriegsakademie in Berlin-Gatow und wechselt am 22.04.1940 zum Heer über, wo er bereits seit dem 13.09.1939 das Kommando über die 94. Infanteriedivision innehatte. Am 11.05.1940 erhält er so den Dienstrang eines Generals der Infanterie.
Nach einem Autounfall am 04.08.1940 befindet sich Hellmuth Volkmann im Lazarett in Berlin-Gatow, wo er am 21.08.1940 verstirbt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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