Johann Adametz wurde am 10.04.1879 in Wien geboren und
trat am 18.08.1898 der österr.-ungar. Armee bei und diente als
Offiziersanwärter und Kompanie-Offizier beim 95. Infanterie-Regiment, wo er am
02.10.1898 zum Bataillons-Adjutanten ernannt wurde.
Nach der Kommandierung an die Kriegsschule nach Wiener-Neustadt, vom
01.10.1904 bis zum 15.07.1906, wird er Subaltern-Offizier bei seinem ehem.
Regiment und besucht vom 20.10.1907 bis zum 19.08.1908 einen
Infanterie-Telegraphen-Lehrgang in Tulln, wo er dann bis zum 31.07.1913 als
Ausbilder für den Infanterie-Telegraphen-Lehrgang eingesetzt wird.
Dann zum Kompaniechef und später zum technischen Adjutanten des
Telegraphen-Regiments ernannt, wechselt er am 01.08.1914 als
Telegraphen-Referent in den Stab des I. Korps und wird am 18.09.1916 zum
Kommandeur der Reserveoffiziersschule und technischer Adjutant beim
Telegraphen-Ersatz-Regiment in St. Pölten ernannt.
Als Stabsoffizier kommt Adametz am 03.12.1917 in die Telegraphengruppe beim
Generalstab der 10. Armee und ist dann vom 17.11.1918 bis zum 02.02.1919
Personal-Referent beim Stationskommando "St. Pölten" und
Verbindungsoffizier zum provisorischen Nationalrat in St. Pölten. Danach
Gruppenleiter der technischen Gruppe "St. Pölten" beim
Telegraphenkommando und ab dem 01.12.1920 Referent für das Verbindungswesen in
der 5. Abteilung des Bundesministeriums für das Heereswesen, kommt er am
16.09.1925 zur Dienstleistung zum Heeresinspekteur.
Vom 01.09.1928 bis zum 31.07.1929 Kommandeur der Telegraphenakademie an der
Heeresakademie in Wien, wird er am 31.07.1929 verabschiedet.
Am 01.06.1936 wird er zum Leiter der Entschlüsselungs- und Auswertungsgruppe
beim Bundesministerium für Landesverteidigung, bzw. ab dem 15.03.1938 im Stab
des Kommandierenden Generals der Luftwaffe in Österreich, der späteren
Luftflotte 4, ernannt.
Mit dem tag des Kriegsbeginns ist er Leiter der Funkhörabteilung beim 4.
Luftwaffen-Nachrichtenregiment und Leiter des Wetteramtes beim Höheren
Nachrichtenführer beim Luftflottenkommando 4.
Ab dem 01.04.1940 Kommandeur des 4. Luftwaffen-Nachrichtenregiments und Leiter
des Wetteramtes 1 beim Höheren Nachrichtenführer des Luftflottenkommandos 1,
wird Adametz am 02.01.1941 Nachrichtenführer beim Luftgaukommando XVII in Wien
und zwischen dem 02.01.1941 und dem 18.06.1941 zugleich Kommandeur des 17.
Luftwaffen-Nachrichtenregiments. Nachdem er am 18.06.1941 erkrankte, wird er
ab dem 19.10.1941 beurlaubt und am 15.12.1941 verabschiedet.
Johann Adametz verstarb am 06.05.1963 in Wien.