Hugo August Arnold wurde am 25.01.1878 in Arnstadt geboren und trat am
16.10.1895 der Armee bei. Dort versah er bis zum 01.08.1914 seinen Dienst beim
19. Feldartillerie-Regiment und besuchte weiterhin die Feldartillerieschule.
Mit Beginn des 1. Weltkrieges kommt er zum 5. bzw. 6. Feldartillerie-Regiment
und wird am 05.01.1919 zum Ausbilder an der Feldartillerieschule ernannt.
Es folgen dann Verwendungen als Batterie-Offizier in verschiedenen
Artillerie-Regimentern, so vom 01.10.1919 bis zum 31.12.1920 im 15., dann bis
zum 31.01.1922 im 3. und anschließend bis zum 30.09.1922 im 6.
Artillerie-Regiment.
Am 01.10.1922 wechselt er in den Stab der III. Abteilung des 6.
Artillerie-Regiments und wird am 01.10.1925 zum Batteriechef an der
Artillerieschule ernannt. Danach ab dem 01.02.1928 wieder im Stab der III.
Abteilung, wechselt er am 01.10.1928 in den Stab der II. Abteilung, wo er
schließlich am 30.11.1929 verabschiedet wird.
Am 01.10.1933 reaktiviert, kommt er zunächst in den Stab des 6.
Transport-Bataillons und vom 01.10.1934 bis zum 31.03.1935 in den Stab des
Transport-Bataillons Wolfenbüttel.
Am 01.04.1934 wechselt Arnold in die Luftwaffe über und versieht seinen Dienst
im Stab der I. Abteilung des Flak-Regiments 7. Danach, am 01.10.1936, in den
Stab des Flak-Regiments 4 versetzt, übernimmt er ab dem 26.08.1939 das
Kommando über den Flakschießplatz "West" in Deep, bis er am 31.12.1943
verabschiedet wird.
Am 31.08.1945 geriet er in Arnstadt in sowjetische Gefangenschaft und kam in
die Lager Nr. 437, 27, 48, 185 und in das Spezial-Hospital Nr. 3398. Entlassen
wurde er schließlich, über das Entlassungslager Nr. 69, am 28.08.1949.
Hugo Arnold verstarb am 26.01.1962 in seiner Heimatstadt Arnstadt.