Heinrich Aschenbrenner wurde am 08.07.1895 in
Krankenhagen geboren und trat am 31.08.1914 der Armee bei, erhielt seine
Grundausbildung beim Infanterie-Regiment 164 und versah seinen Dienst ab dem
04.11.1914 in I. Bataillon des Regiments. Vom 18.03. bis zum 22.05.1915 zu
einem Reserveoffiziers-Lehrgang kommandiert, übernimmt er am 23.05.1915 einen
Posten beim I. Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 164.
Am 27.07.1915 wechselt er als Zugführer und später als Kompaniechef wieder an
die Front zum Regiment, kehrt aber am 04.01.1917 wieder zum Ersatz-Bataillon
zurück und erhält eine Flugausbildung. Mit Ende der Ausbildung wird er 1918
als Pilot im Kampfgeschwader 2 eingesetzt und am 15.10.1918 in das aktive
Offizierskorps übernommen.
Ab dem 01.10.1919 Zugführer beim 20. Kraftfahrzeug-Transport-Bataillon,
wechselt Aschenbrenner am 01.10.1920 als Zugführer in das Infanterie-Regiment
3, um dann ab dem 01.01.1921 als Kompanie-Offizier im I. Nachrichten-Bataillon
seinen Dienst zu versehen. Als solcher wird er offiziell am 30.09.1926 aus dem
Dienst entlassen. Tatsächlich übernimmt er ab dem 01.10.1926 jedoch die
Ausbildung für das Funkwesen, Nachtflug und Bomberwesen bei den geheimen
Fliegerausbildungslehrgängen in Lipezk/Russland. Wieder in der Heimat wird er
ab dem 01.10.1929 als Nachrichtenoffizier in der Festung "Küstrin"
verwendet und schließlich am 30.09.1931 aus dem Dienst entlassen.
Ab dem 01.10.1933 ist er dann Leiter der Flugausbildungslehrgänge in
Braunschweig und zugleich Gruppenleiter für die Technische Entwicklung der
Ausrüstung im RLM. Aschenbrenner wechselt daraufhin am 01.10.1935 als
Kommandeur des Ausbildungs-Bataillons an die Luftnachrichtenschule in
Halle/Saale und ist ab 01.03.1937 Kommandeur des Luftnachrichten- Ausbildungs-
und Versuchs-Bataillons in Köthen, wo er ab dem 01.04.1938 das Kommando über
die Luftnachrichtenschule und über das Versuchs-Regiment übernimmt.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges ist er Nachrichtenführer beim Luftgaukommando 8
und dann vom 01.10.1939 bis 22.06.1941 Luft-Attache an der Deutschen Botschaft
in Moskau. Nach beginn des Feldzuges gegen Russland, kehrt er in die Heimat
zurück und wird ab dem 29.06.1941 als Höherer Nachrichtenführer beim
Luftflottenkommando 2 eingesetzt.
Ab dem 01.10.1942 dann Höherer Nachrichtenführer beim Oberbefehlshaber der
Luftwaffe, übernimmt er von Oktober 1943 bis zum 24.12.1943 zugleich die
Führung des Höheren Nachrichtenführers beim Luftflottenkommando 5.
Ab dem 28.06.1944 dann Inspekteur für ausländisches Personal "Ost",
gerät er am 08.05.1945 in Gefangenschaft, aus der er im März 1948 wieder
entlassen wird.
Heinrich Aschenbrenner verstarb am 11.12.1960 in Bielefeld.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
| Unteroffizier |
08.05.1915 |
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Eisernes
Kreuz II. Klasse - 1. WK |
??? |
| Vizefeldwebel |
18.05.1915 |
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Eisernes
Kreuz I. Klasse - 1. WK |
??? |
| Leutnant der
Reserve |
31.05.1915 |
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Ehrenkreuz
für Frontkämpfer |
??? |
| Leutnant |
15.10.1918 |
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Eisernes
Kreuz II. Klasse |
??? |
| Oberleutnant |
01.04.1925 |
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Eisernes
Kreuz I. Klasse |
??? |
| Hauptmann |
01.02.1930 |
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Kriegsverdienstkreuz II. Klasse m. Schwertern |
??? |
| Major |
01.01.1935 |
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Kriegsverdienstkreuz I. Klasse m. Schwertern |
??? |
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Oberstleutnant |
01.03.1937 |
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Deutsches
Kreuz in Silber |
21.09.1942 |
| Oberst |
01.06.1939 |
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| Generalmajor |
01.08.1942 |
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Generalleutnant |
01.08.1944 |
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