
Generalmajor Friedrich Baerens

Friedrich Baerens wurde am 22.04.1888 in Satow geboren
und trat am 10.02.1910 der Armee bei. Dort gehörte er zunächst zum
Infanterie-Regiment 141, besuchte vom 01.10.1910 bis August 1911 die
Kriegsschule in Metz und stieg dann nach der Rückkehr zu seinem Regiment bis
zum Kompanie-Offizier auf.
Am 22.05.1913 wechselte Baerens als Zugführer zum Infanterie-Regiment 97 und
kommt mit diesem nach Beginn des 1. Weltkrieges zum Einsatz.
Ab dem 22.12.1914 erhält er dann eine Beobachterausbildung bei der 5.
Flieger-Ersatz-Abteilung in Hannover. Nach Ende der Lehrgänge kommt er am
08.03.1915 als Beobachter in die 47. bzw. am 30.09.1917 in die 37.
Feld-Flieger-Abteilung.
Nach Kriegsende versieht er vom 19.12.1918 bis zum 02.09.1919 seinen Dienst
beim Fliegerhorst des Grenzschutzes-Ost in Insterburg. Dort wird er dann auch
am 02.09.1919 aus dem Dienst verabschiedet.
Baerens trat daraufhin der Polizei bei und übernimmt am 17.10.1919 den Posten
des Chefs der Grenzschutzeinheit "Marienwerder". Er wechselt dann als
Polizei-Offizier nach Potsdam, ist später Polizei-Major bei der Schutzpolizei
in Marienwerder, anschließend Polizei-Offizier bei der Kasernierten Polizei in
Stettin, ist Adjutant der Landspolizei-Inspektion "Nord" und Chef der
Landespolizei-Abteilung in Harburg/Elbe.
Am 16.10.1935 übernimmt er den Posten eines Referenten beim Luftgaukommando 7
in Dresden, am 04.02.1938 beim Luftgaukommando IV in Dresden und ab dem
03.06.1940 beim Luftgaukommando "Belgien Nord-Frankreich".
Am 01.04.1942 versieht er seinen Dienst im Stab des
Flughafen-Bereichs-Kommandos "3/VI" in Cottbus, bzw. ab dem 10.07.1942
beim Flughafen-Bereichs-Kommando "10/IV".
Ab dem 19.10.1942 ist er Flughafen-Bereichs-Kommandant "7/IV", bzw. ab
dem 01.02.1943 von "4/VIII".
Nach der Versetzung in die Führer-Reserve ab dem 17.05.1944, der z.V.-Stellung
bei der Flieger-Ersatz-Division, wird er schließlich am 31.12.1944
verabschiedet.
Friedrich Bearens verstarb am 02.01.1967 in Gauting.