Generalleutnant Hermann Dahlmann




Hermann Dahlmann wurde am 19.11.1892 in
Wanfried geboren und trat am 01.04.1913 als Fahnenjunker der Kaiserlichen
Armee bei.
Seine Grundausbildung versah er beim Infanterie-Regiment 82 und besuchte ab
dem 01.11.1913 die Kriegsschule in Anklam.
Mit Beginn des 1. Weltkrieges eingesetzt wird er am 25.09.1914 verwundet und
weilt bis zum 27.10.1914 im Lazarett.
Er kommt dann zum Festungs-MG-Bataillon nach Borkum und versieht ab dem
21.05.1914 seinen Dienst beim MG-Ersatz-Bataillon des XI. Armeekorps in
Kassel.
Vom 25.07.1915 bis zum 14.08.1915 kommt er zur Flieger-Ersatz-Abteilung 3 nach
Gotha.
Eine Beobachterausbildung erhält er bei der Flieger-Ersatz-Abteilung 7 in Köln
und kehrt dann nach Gotha zurück, um dort seine Pilotenausbildung zu
absolvieren.
Er kommt dann am 10.05.1916 in den Armeeflugpark nach Bialystok und wird
schließlich am 15.06.1916 Pilot in der Feldflieger-Abteilung 63, kommt dann
zur Flieger-Abteilung A 252 und am 15.03.1917 zur Jagdstaffel 29.
Von hier wird er am 20.10.1917 zum Armeeflugpark nach Wilna versetzt.
Am 15.11.1917 kommt er als Kompaniechef zur Flieger-Ersatz-Abteilung nach
Bromberg, wo er am 27.01.1918 zum Oberleutnant befördert wird.
Am 01.02.1918 wird er Kommandeur der Fliegerschule der
Flieger-Ersatz-Abteilung in Graudenz und kommt am 25.05.1918 zum
Jagdgeschwader 3, wo er am 15.08.1918 zum Adjutanten ernannt wird.
Am 20.11.1918 erfolgt die Versetzung zur Flieger-Ersatz-Abteilung 3 nach
Gotha, wo er am 01.02.1919 den Adjutantenposten des Fliegerhorstes übernimmt.
Vom 15.07.1919 bis zum 31.03.1920 versieht er seinen Dienst beim Kommando der
Sicherheitspolizei in Berlin und tritt schließlich am 01.04.1920 zur Polizei
über. Dahlmann hatte bis zu diesem Zeitpunkt im Laufe des 1. Weltkrieges 6
bestätigte Luftsiege errungen.
Nach der Beförderung zum Polizei-Oberleutnant am 02.04.1920 wird er bis zum
31.12.1922 Führer der 1. Hundertschaft in Berlin (hier wird er am 20.05.1921
zum Polizei-Hauptmann ernannt) und wird am 01.01.1923 Chef des Polizei-Reviers
156 in Berlin-Wilmersdorf.
Im Jahre 1924 wird er Chef der Luftpolizei in Berlin und 1. Kommandant des
Flughafens Berlin-Tempelhof.
Mit gleichzeitiger Ernennung zum Regierungsrat wird er am 01.04.1927 Referent
in der Luftfahrtabteilung des RLM. Bis zum 16.05.1933 wird er hier am
08.03.1933 zum Oberregierungsrat befördert und am 17.05.1933 Ministerialrat
und Chef der Lufthoheitsverwaltung des Deutschen Reiches im RLM, wo er am
28.07.1934 die Beförderung zum Ministerialrat entgegennimmt.
Mit der Beförderung zum Oberst tritt er am 01.08.1939 zur Luftwaffe über und
wird dort Abteilungsleiter im RLM.
Am 03.11.1939 wird er Kommandeur der Fliegerschule in Danzig-Langfuhr und
gleichzeitig dortiger Fliegerhorst-Kommandeur.
Am 08.03.1941 wird er Offizier für Sonderaufgaben im RLM und beim
Oberbefehlshaber der Luftwaffe und steht zur Verfügung beim Luftgaukommando I.
Am 10.06.1941 versieht er seinen Dienst beim Luftgaukommando XI und wird am
11.08.1941 stellvertretender Flughafenbereichskommandant 13/XI. Vom 06.09.1941
bis zum 12.10.1941 wird er mit der Führung des Flughafenbereichs beauftragt.
Als ordentlicher Flughafenbereichskommandant 13/XI (Lüneburg/Stade) wird er am
01.12.1941 zum Generalmajor befördert und wird am 07.05.1942 erneut Offizier
für Sonderaufgaben im RLM und beim OB der Luftwaffe.
Am 08.07.1942 wird er General für Sonderaufgaben beim Generalfeldmarschall
Milch und Flugbetriebsstoff-Sparkommissar.
Am 01.12.1943 zum Generalleutnant befördert wird er gleichzeitig General der
Fliegerbodenorganisation, des Flugbetriebs und der Flugsicherheit der
Luftwaffe im RLM.
Mit Kriegsende gerät er in Kriegsgefangenschaft, aus der er im August 1947
entlassen wird.
Hermann Dahlmann starb am 21.01.1978 in Riemsteig.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Danke Jens S.