
General der Flieger Heinrich Dankelmann

Heinrich Dankelmann wurde am 02.08.1887 in
Hardenhausen bei Warburg geboren und trat am 02.10.1905 als Fahnenjunker der
Kaiserlichen Armee bei.
Seine Grundausbildung erhält er beim Dragoner-Regiment 7 wo er nach dem Besuch
der Kriegsschule in Engers, vom 04.04.1906, am 14.06.1906 zum Fähnrich und am
21.01.1907 zum Leutnant befördert wird. In diesem Regiment wird er
ebenfalls Eskadrons-Offizier und am 01.10.1913 zum Gebirgsregiment 8 versetzt,
wo er ebenfalls Eskadrons-Offizier und Eskadronschef wird. Hier wird er am
14.12.1914 zum Oberleutnant befördert. Am 18.08.1916 wird er Rittmeister.
Vom 20.05.1917 bis zum 15.10.1917 gehörte er zum Generalstab zunächst der 89.
Infanteriedivision und dann bis zum 21.08.1918 der 10. Reservedivision. Nach
der Versetzung in den Generalstab der Heeresgruppe "Boehn" kommt er am
11.10.1918 in den Generalstab des Armeeoberkommandos I und kehrt schließlich
am 19.12.1918 zum Gebirgsjäger-Regiment 8 zurück.
Mit Ende des Krieges ist er vom 24.05.1919 bis zum 15.05.1920 Mitglied im
Auflösungsstab 32.
In die Reichswehr übernommen wird er Eskadronschef beim Reiter-Regiment 9 und
am 01.06.1922 Mitglied im Stab des Gruppenkommandos I. Unterbrochen durch den
Posten eines Referenten der Inspektion "In 3" im Reichswehrministerium
vom 01.07.1923 bis zum 30.09.1924, kehrt er zum Gruppenkommando I zurück und
wird am 08.04.1925 beurlaubt.
Wieder aktiviert kommt er am 01.06.1926 in den Stab der 2.
Kavallerie-Division, wo er am 01.10.1929 die Beförderung zum Major und am
01.02.1932 die Beförderung zum Oberstleutnant erhält. Am 01.10.1932 erhält er
das Kommando über das Reiter-Regiment 2 und steht ab dem 01.03.1934 zur
Verfügung des Reichswehrministeriums. Zu jener Zeit wird er am 01.05.1934 zum
Oberst befördert.
Am 01.10.1934 erfolgt der Übertritt zur Luftwaffe wo er bis zum
30.09.1935 Offizier für Sonderaufgaben im RLM wird. Genau ein Jahr später
folgte der Posten des Höheren Fliegerführers VIII in Breslau und kurze Zeit
später der Posten des Chefs des Stabes beim Luftkreiskommando III in Dresden.
Hier erhält er am 01.01.1938 die Beförderung zum Generalmajor.
Am 0104.1938 ist er Kommandierender General und Kommandeur des Luftgaus VIII
und wird am 01.02.1939 General für Sonderaufgaben beim
Reichsluftfahrtminister.
Ab dem 01.05.1939 besetzt er den Posten des Wehrersatz-Inspekteurs in
Düsseldorf und wird hier am 01.10.1939 zum Generalleutnant und am 01.04.1941
zum General der Flieger befördert.
Vom 29.07.1941 bis zum 20.10.1941 wird er Militärbefehlshaber "Serbien"
und am 20.10.1941 Offizier für Sonderaufgaben im RLM und beim OB der
Luftwaffe, wonach er schließlich am 28.02.1942 verabschiedet wird.
Am 01.03.1942 nochmals reaktiviert steht er bis zum 31.05.1943 zur Verfügung
der Luftwaffe und beim Luftgaukommando VI. Seine erneute Verabschiedung
erfolgte am 31.05.1943.
Mit Kriegsende gerät Dankelmann in jugoslawische Kriegsgefangenschaft, in der
er am 30.10.1947 aufgrund von Kriegswerbrechen zum Tode verurteilt wird. Das
Urteil wurde noch am selben Tag vollstreckt.