Startseite - Forum - Gästebuch - Literatur
Wir benötigen dringend weitere Bilder und Informationen zu u.a. General!!!!
 

General der Luftnachrichtentruppe Friedrich Fahnert

Friedrich Fahnert wurde am 18.01.1879 in Limbach/Chemnitz geboren und trat als Fahnenjunker am 20.03.1900 der Kaiserlichen Armee bei.
Seine Grundausbildung und den folgenden Dienst versieht er, später auch als Kompanieoffizier beim Eisenbahn-Regiment 2 in Berlin, wo er am 22.10.1900 zum Fähnrich und am 28.08.1901 zum Leutnant befördert wird. Während dieser Zeit besucht er die Kriegsschule in Metz.
Am 12.09.1904 beginnt er seinen Dienst bei der Kaiserlichen Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika und kehrt am 01.07.1907 zum Eisenbahn-Regiment 2 nach Berlin zurück, wo er ab dem 01.10.1907 die Militärtechnische Akademie besucht. Kurz vor Ende seiner dortigen Ausbildung am 27.03.1909, wird er am 28.01.1909 zum Oberleutnant befördert.
So kommt er am 28.03.1909 zum I. Telegraphenbataillon in Berlin und wird ab dem 01.10.1910 zum Königlich Sächsischen 1. Husaren-Regiment "König Albert" Nr. 18.
Am 01.03.1913 wird er Kommandoführer an der Militär-Fliegerschule nach Halberstadt und wird am 01.10.1913 mit der Beförderung zum Hauptmann, Kompaniechef beim 7. Telegraphen-Bataillon. Bereits am 13.05.1913 erhielt er seine Piloten-Lizenz (Nr. 413) ausgehändigt.
In der Folge wird er ab dem 01.08.1914 zunächst Führer der Flieger-Ersatz-Abteilung I, dann der Feldflieger-Abteilung 32 und später der Feldflieger-Abteilung 21 und kommt am 01.03.1916 als Stabsoffizier in den Generalstab der Armeeabteilung "Scholtz".
Am 01.12.1916 wird er Kommandeur der Flieger-Funk-Abteilung beim Inspekteur der Fliegertruppe und übernimmt bis zum 01.09.1918 den Posten des Abteilungsleiters beim Armeeflugpark 11 und später beim Armeeflugpark 5.
Kurz vor Kriegsende wechselt er als Kompaniechef und stellvertretender Bataillonskommandeur zum 2. Oberelsässischen Infanterie-Regiment Nr. 171 wo er am 01.11.1918 zum Bataillonskommandeur ernannt wird.
Mit Neujahr 1919 wird er Kompaniechef in der II. Landesschützen-Abteilung und am 01.06.1919 Kommandeur des 28.  Grenzschutz-Nachrichten-Bataillons.
Am 0.10.1919 Kommandeur des Sächsischen Grenzschutz-Infanterie-Bataillons, wird er am 01.10.1919 Kommandeur des 19. Grenzschutz-Nachrichten-Bataillons.
Als Stabsoffizier für das Nachrichtenwesen kommt er am 01.01.1921 in den Stab der 4. Division nach Dresden wo er am 01.02.1923 die Beförderung zum Major entgegennimmt. Dem schließt sich am 01.10.1923 die Versetzung als Referent in die Inspektion des Nachrichtenwesens im Reichswehrministerium an.
Seit dem 01.04.1927 Kommandeur des 4. Nachrichten-Bataillons in Dresden wird er am 01.11.1928 zum Oberstleutnant befördert.
Am 01.02.1930 kommt er als Verbindungsoffizier zum Reichspost-Zentralamt im Stab des Gruppenkommandos 1 in Berlin wo er am 01.04.1931 zum Oberst befördert wird. Vorerst endet seine Militärlaufbahn am 30.09.1932 mit der Verabschiedung und der Tätigkeit als Zivilangestellter und Grenzschutzspezialist beim Festungskommandanten von Glogau.
Bereits am 01.10.1933 erfolgt seine Wiederaufnahme in das Heer und ein Posten als Grenzschutzspezialist im Stab der 2. Kavallerie-Division und später beim VIII. Armeekorps.
Am 01.08.1936 tritt er zur Luftwaffe über und wird dort Ausbilder für das Luftnachrichtenwesen an der Luftkriegsakademie in Berlin und wird am 01.04.1938 zum Generalmajor befördert. Zwischendurch ist er Inspekteur für das Luftwaffen-Nachrichtenwesen (L IN 7) im Reichluftministerium.
Er wird am 01.10.1938 Höherer Kommandeur der Luftnachrichtenschulen in Berlin und am 01.05.1939 Höherer Kommandeur der Luftnachrichten-Regimenter ebenfalls in Berlin. Hier erhält er am 01.04.1940 die Beförderung zum Generalleutnant. Zugleich wird er Höherer Nachrichtenführer beim Luftflottenkommando I. Diesen Posten übernimmt er ab dem 01.10.1940 vollständig.
Am 01.10.1942 erhält er das Kommando über die Luftnachrichten-Ausbildungs-Division "Frankreich" und am 20.09.1944 das Kommando über die Luftnachrichten-Ausbildungs- und Ersatz-Division in Berlin.
Am 01.02.1945 wird er Höherer Kommandeur des Luftnachrichtenstabes Halle/Saale und wird am 01.04.1945 zum General der Luftnachrichtentruppe befördert.
Er gerät am 02.05.1945 in englische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 05.12.1947 entlassen wird.
Friedrich Fahnert starb am 10.06.1964 in Baden-Baden.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Nedstat Basic - Free web site statistics

Danke Jens S.