Generalmajor Hermann Fahrig
Hermann Fahrig wurde am 11.07.1890 in Bad
Liebenstein geboren und trat als Fahnenjunker am 15.09.1909 der Armee bei.
Er erhielt seine Grundausbildung beim 1. Königlich-Sächsischen 12.
Eisenbahn-Bataillon wo er bis zum 01.08.1914 zum Leutnant und
Kompanie-Offizier aufstieg.
Am 02.08.1914 kommt er als Kompaniechef im Infanterieregiment 177 an die
Front und wird dort am 10.01.1915 verwundet. Nach einem Lazarettaufenthalt in
Freiburg i. Br. und Dresden kommt er am 13.03.1915 zur Beobachter-Ausbildung
zur Flieger-Ersatz-Abteilung 4, wo er am 16.05.1915 zum Oberleutnant befördert
wird.
Nach Absolvierung der Ausbildung kommt er am 01.06.1915 zur
Feldflieger-Abteilung 64 und ab dem 08.01.1916 in den Armeeflugpark 9. Als
Beobachter kommt er dann am 22.02.1916 zur Feldflieger-Abteilung 27 und erhält
dann vom 06.08.1916 bis zum 28.10.1916 eine Pilotenausbildung bei der
Flieger-Ersatz-Abteilung 6. So wird er schließlich Pilot und Beobachter bei
der Flieger-Abteilung A 244.
Am 26.11.1917 folgt der Posten eines Ausbilders an der Beobachterschule "West"
und am 04.05.1918 die Versetzung zur Flieger-Abteilung 300 "Pascha".
Hier erhält er am 17.05.1918 die Beförderung zum Rittmeister.
Am 03.09.1918 wird er in den Stab des türkischen Armeeoberkommandos 8 versetzt
und am 01.01.1919 in den Stab beim Kommandeur der Flieger XII/XIX.
Vom 01.04.1^919 bis zum 14.06.1919 arbeitet er auf dem Fliegerhorst in Kowno
und wird am 15.06.1919 Kompanie-Offizier beim 12. Kraftfahrzeug-Bataillon und
am 01.10.1929 beim 19. Kraftfahrzeug-Bataillon.
Am 31.12.1920 wird er in das Zivilleben verabschiedet. Dort arbeitet er unter
anderem vom 01.09.1927 bis zum 04.04.1934 als Zivilangestellter und
Hilfsreferent beim Wehrbereichskommando IV.
Am 05.04.1934 tritt er in die neue Luftwaffe ein und wird Referent beim
Luftgaukommando III.
Am 01.09.1934 wird er Kommandeur des Verbindungsamtes in Kassel und erhält am
01.03.1935 die Beförderung zum Major.
Vom 14.03.1936 bis zum 30.06.1938 gehört er zum Stab des Luftgaukommandos 9
und später beim Luftkreiskommando VII, wo er am 01.04.1937 zum Oberstleutnant
befördert wird.
Am 01.07.1938 wird er als Kommandeur des Nachrichtenkommandos in Würzburg
eingesetzt und in dieser Eigenschaft am 01.03.1940 zum Obersten befördert.
Am 18.03.1940 wird er Nachrichtenführer beim Luftkreiskommando IV und
Kommandeur vom Luftkreis-Nachrichten-Regiment 4. Dem folgt am 27.04.1941 der
Posten des Nachrichtenführers beim Luftkreiskommando "Balkan" und der
des Kommandeurs vom Luftkreis-Nachrichten-Regiment 4. Vom 17.06.1941 bis zum
11.11.1941 ist er Nachrichtenführer beim Kommandeur "Süd-Griechenland",
beim Luftkreiskommando "Südost", auch weiterhin bleibt er Kommandeur
des Luftkreis-Nachrichten-Regiments 4.
Vom 12.11.1941 bis zum 17.05.1943 ist er Nachrichtenführer beim
Luftkreiskommando XII/XIII in Wiesbaden und Kommandeur des
Luftkreis-Nachrichten-Regiments 13. Dem schließt sich bis zum29.11.1943 der
Posten des Nachrichtenführers beim Luftkreiskommando XII in Wiesbaden an,
sowie das Kommando über das Luftkreis-Nachrichten-Regiment 12.
Ab dem 30.11.1943 steht er bis zum 29.02.1944 zur Verfügung des
Luftkreis-Nachrichten-Regiments 12, wo er am 01.02.1944 zum Generalmajor
befördert wird.
So erfolgte am 29.02.1944 seine Verabschiedung.
Hermann Fahrig starb am 13.02.1947 in Würzburg.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Danke Jens S.