Generalleutnant Günther Lohmann



Günther Lohmann wurde am 06.10.1895 in
Verden an der Aller geboren und trat als Fahnenjunker am 02.08.1914 dem
Kaiserlichen Heer bei.
Seine Grundausbildung und den weiterführenden Dienst als Batterieoffizier
versah er bis zum 12.02.1916 beim Feld-Artillerie-Regiment 26 und wurde danach
als Leutnant zum Infanterie-Regiment 91 versetzt.
Es folgte vom 13.02.1916 bis zum 30.03.1916 der Dienst beim Heeresflugpark 7
und die Versetzung zur Feldflieger-Abteilung 26.
Nach einer Verwundung hielt er sich vom 27.07.1916 bis zum 29.08.1916 in einem
Lazarett auf und wurde nach seiner Genesung zum Dienst in die Inspektion der
Fliegertruppen nach Berlin versetzt. Von dort kam er am 24.07.1917 zum
Armeeflugpark "D" und wurde schließlich am 01.08.1917 Beobachter
zunächst in der Flieger-Abteilung 15 und dann ab dem 12.03.1918 in der
Flieger-Abteilung 233.
Nach der Versetzung zur Flieger-Ersatz-Abteilung I am 15.12.1918 besucht er
vom 15.01.1919 bis zum 17.01.1919 die Beobachterschule in Königsberg.
Frisch ausgebildet wird er zur Grenzschutz-Flieger-Abteilung 409 und am
18.04.1919 zur Flieger-Abteilung 427 versetzt.
Als Beobachter in der Freiwilligen-Flieger-Abteilung 410 wird er am 21.06.1919
auf den Fliegerhorst Königsberg versetzt und von dort am 01.01.1920 in den
Stab des Wehrkreiskommandos I. Hier wird er am 05.05.1920 in die Bildabteilung
versetzt und erhält dann am 01.01.1921 die Versetzung als Batterieoffizier zum
Artillerie-Regiment 1. Hier wird er am 01.10.1921 Batterieoffizier in der
Ausbildungsbatterie und kommt am 01.10.1922 in den Stab des Wehrkreiskommandos
I. Während dieser Zeit erhält er am 01.04.1925 die Beförderung zum
Oberleutnant.
Am 01.10.1925 zurückgekehrt zum Artillerie-Regiment 1, als Batterieoffizier
wird er am 01.10.1927 Referent im Reichswehrministerium (T2) und erhält am
01.10.1928 die Versetzung als Ausbilder an die Artillerieschule nach Jüterbog,
wo er am 01.04.1930 zum Hauptmann befördert wird.
Es folgte vom 01.01.1933 bis zum 30.09.1933 der Posten eines Batteriechefs im
Artillerie-Regiment 3, wonach er bis zum 30.09.1934 Batteriechef bei der
Kraftfahrzeug-Abteilung 3 wird.
Am 01.10.1934 erfolgte unter gleichzeitiger Beförderung zum Major sein
Eintritt in die neue Luftwaffe. Hier wird er zunächst Offizier für
Sonderaufgaben, bevor er am 01.10.1935 Ausbilder für Luftschutz und Lufttaktik
an der Kriegsakademie wird. Hier wird er am 01.04.1937 zum Oberstleutnant
befördert.
Es folgt am 01.08.1938 der Posten des Kommandeurs der Aufklärungsgruppe 52,
dann am 01.11.1938 der des Kommandeurs der Aufklärungsgruppe 41, wo er am
01.04.1939 zum Obersten befördert wird.
Am 25.05.1939 wird er Kommandeur der III. Gruppe des Lehr-Geschwaders 2, am
25.08.1939 Kommandeur der Liftwaffe der 6. Armee, am 25.10.1939 Kommandeur der
Luftwaffe der 10. Armee, am 15.02.1941 Kommandeur der Luftwaffe der
Panzergruppe 4 und am 06.10.1941 Kommandeur der Luftwaffe der 4. Panzer-Armee.
In dieser Funktion wird er am 01.02.1942 zum Generalmajor ernannt.
Am 16.05.1942 wurde er General der Aufklärungsflieger und übernimmt am
28.11.1942 das Kommando über die 14. Luftwaffen-Feld-Division. Betraut mit
diesem Posten wird er am 01.0.1943 zum Generalleutnant befördert, die am
01.11.1943 in 14. Feld-Division (L) umbenannt wurde. Vom 28.11.1942 bis zum
20.01.1945 übernimmt er zugleich den Posten des Befehlshabers "Norwegen
Mitte".
Am 01.02.1945 erfolgte die Versetzung in die Führerreserve des OKH.
Mit Kriegsende gerät er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er im
Dezember 1946 entlassen wird.
Günther Lohmann starb am 15.11.1978 in Lichtenwalde bei Regensburg.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Danke Jens S.