Konteradmiral Dipl.-Ing. Max Adam
Max Adam wurde am 28.12.1894 in Hamburg
geboren und trat am 01.10.1913, als
Marineingenieuranwärter der II. Werft-Division, der kaiserlichen Marine bei.
Seine weitere Ausbildung absolvierte er vom 03.01.1914 bis zum 30.09.1916 auf
dem Linienschiff "KAISERIN" und kam, nach einem Lehrgang an der
Ingenieurs- und Deckoffiziersschule, am 01.10.1917 zu den U-Booten, wo er
zunächst bis zum 15.04.1918 ausgebildet wurde. Mit dem 16.04.1918 erfolgte die
Bootsbelehrung auf "UC 92", wo er ab dem 14.08.1918 als Leitender
Ingenieur eingesetzt wurde.
Mit Ende des 1. Weltkrieges kam er am 19.11.1918 zurück zur 2. Werft-Division
und am 18.02.1919 zur II. Marine-Brigade.
Nach einem Lehrgang an der Marineschule B vom 01.10.1919 bis zum 30.09.1919
kommt er zur III. Marine-Brigade und am 01.06.1920 zur Schiffsstammdivision "Ostsee".
Nach einem erneuten Lehrgang an der Marineschule B, den er am 31.12.1920
beendete, erhält er eine Baubelehrung (Marinewerft in Wilhelmshaven) und den
Posten des Leitenden Ingenieurs auf dem Torpedoboot "T 185". In dieser
Dienststellung wird er am 10.01.1921 zum Leutnant (Ing.) befördert. Vom
02.09.1921 bis zum 31.03.1922 steht er zur Verfügung der Marinestation "Nordsee"
und wird daraufhin Leitender Ingenieur auf dem Torpedoboot "V 6".
Während dieser Zeit erhält er am 01.09.1922 die Beförderung zum Oberleutnant
(Ing.).
Am 01.10.1923 bis zum 31.03.1927 steht er zur Verfügung der Marineleitung und
wird zwecks eines Studiums an die Technische Hochschule nach Berlin
kommandiert. Mit Abschluss des Studiums wird er Wachingenieur auf dem Kreuzer
"AMAZONE", wo er am 01.04.1927 den Dienstrang des Kapitänleutnants
(Ing.) erhält. Er steht dann wieder zur Verfügung beim Chef der Marinestation
"Nordsee" und wird am 18.05.1928 Kompaniechef beim II. Bataillon der
Schiffsstammdivision "Nordsee".
Am 08.04.1929 wird er Halbflotteningenieur bei der 4. Torpedobootsflottille
und am 01.10.1930 Lehrer für Elektrotechnik an der Marineschule in Kiel. Es
folgt am 26.09.1932 der Posten des Leitenden Ingenieurs auf dem Kreuzer "KÖNIGSBERG"
und am 01.07.1933 die Beförderung zum Korvettenkapitän (Ing.).
Nach einer erneuten Anstellungen an der Marineschule Kiel wird er am
01.10.1935 Verbandsingenieur beim Führungsstab der Torpedoboote und am
01.07.1937 Fregattenkapitän (Ing.). Den Posten des Verbandsingenieur übernimmt
er am 27.10.1938 beim Führungsstab der Aufklärungsstreitkräfte und wird am
01.11.1938 zum Kapitän zur See (Ing.) befördert.
Vom 07.05.1940 bis zum 23.06.1942 wird er als Ingenieur-Offizier beim Stab des
Marinegruppenkommandos West eingesetzt und erhält dann den Posten des Chefs
der Abteilung Betriebsstoffwirtschaft beim Quartiermeisteramt des OKM, wo er
am 01.02.1943 zum Konteradmiral (Ing.) befördert wird. Hier wird er am
01.10.1943 Chef der Abteilung Nachschub und am 01.05.1944 Chef der Amtsgruppe
Nachschub und Betriebsstoffwirtschaft.
Mit Kriegsende gerät er am 22.07.1945 in britische Kriegsgefangenschaft aus
der er am 23.06.1947 entlassen wird.
Dipl.-Ing. Max Adam starb am 22.10.1978 in Hamburg.
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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