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Vizeadmiral Theodor Arps

Theodor Arps wurde am 11.02.1884 in Neuenkirchen/Holstein geboren und trat am 01.04.1902  als Seekadett der Marine bei.
Seine Grundausbildung nebst anschließendem Dienst versah er auf dem Schulschiff "STEIN" und absolvierte dann vom 01.04.1903 bis zum 30.09.1904 verschiedene Spezialkurse an der Marineschule.
Dem schließt sich bis zum 30.09.1906 der Dienst auf dem Linienschiff "WETTIN" an. IN diese Zeit fällt am 19.09.1905 die Beförderung zum Leutnant zur See.
Anschliessend wird er Kompanieoffizier bei der II. Torpedo-Division und zugleich Wachoffizier auf dem Torpedoboot "S 116", dann auf "S 114", auf "S 115" und auf "S 96". Am 30.03.1908 erfolgte die Beförderung zum Oberleutnant zur See.
Als 1. Offizier kommt er am 01.09.1909 auf das Spezialschiff "LORELEY" und wurde dann am 31.05.1910 Wachoffizier auf dem Linienschiff "POSEN".
Nach seiner Versetzung als Kompanieoffizier zur II. Matrosen-Division am 01.10.1911 wird er am 01.04.1912 Inspektionsoffizier und Lehrer an der Schiffsartillerieschule und absolviert dann ab dem 21.09.1912 verschiedene Lehrgänge.
Vom 18.01.1913 bis zum 31.07.1914 ist er Wachoffizier auf dem Kleinen Kreuzer "STUTTGART" und erhält hier am 15.07.1913 die Beförderung zum Kapitänleutnant.
Es folgt am 01.08.1914 der Posten des Artillerieoffiziers auf dem Hilfskreuzer "KAISER WILHELM DER GROßE". Das Schiff macht am 17.08.1914 im neutralen spanischen Hafen von Rio de Oro aufgrund akuten Kohlemangels halt. Das britische Kriegsschiff HMS "HIGHFLYER" jedoch fordert den Hilfskreuzer auf, sich zu ergeben und feuert auf das deutsche Schiff, daß sich wehrt aber aufgrund Munitionsmangels  unterliegen muss. Die Besatzung geht von Bord und versenkt das Schiff. Die Besatzung, so auch Arps, wird in Spanien interniert. und gelangen am 14.10.1914 in französische Kriegsgefangenschaft, aus der sie am 12.07.1918 in die Schweizer Internierung entlassen werden.
Ab dem 13.08.1919 steht er dann bis zum 10.10.1919 zur Verfügung des Chefs der Marinestation "Nordsee" und dann bis zum 27.04.1920 beim Chef der Admiralität.
Die nächste Anstellung findet er erst wieder am 01.10.1933, mit gleichzeitiger Beförderung zum Korvettenkapitän, als Leiter der Gruppe Fremde Marinen bei der Marineleitung.
Am 01.10.1934 wird er Chef der Abteilung Marinenachrichtendienst bei der Marineleitung/OKM und erhält am 01.10.1934 die Beförderung zum Kapitän zur See.
Am 01.01.1940 wird er als Offiziersrichter unter gleichzeitiger Beförderung zum Konteradmiral zum Reichskriegsgericht versetzt, wo er am 08.05.1945 in Kriegsgefangenschaft gerät. Zwischenzeitlich erhielt er am 01.04.1942 die Beförderung zum Vizeadmiral.
Das Ende der Gefangenschaft erlebt Theodor Arps nicht mehr, er stirbt am 28.04.1947 in Garmisch-Partenkirchen.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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