Vizeadmiral Kurt Aßmann
Kurt Aßmann wurde am 13.07.1883 in
Naumburg/Saale geboren und trat am 10.04.1901 als Seekadett der Kaiserlichen
Marine bei.
Seine Grundausbildung und den weiterführenden Dienst versah er bis zum
3103.1902 auf dem Schulschiff "CHARLOTTE" und absolvierte dann
verschiedene Spezialkurse an der Marineschule.
Nach dem Dienst auf dem Linienschiff "KAISER WILHELM DER GROßE" vom
01.10.1903 bis zum 11.03.1905, wo er am 29.09.1904 zum Leutnant zur See
befördert wurde, schloss sich eine Panamareise an, von der am 13.04.1905
zurückkehrte und Wachoffizier auf dem Kleinen Kreuzer "FALKE" wurde.
Hier wird er am 30.03.1906 zum Oberleutnant zur See ernannt.
Nachdem er vom 22.04.1907 bis zum 15.09.1909 Wachoffizier auf dem Linienschiff
"KAISER KARL DER GROßE" wurde, stand er bis zum 30.09.1909 zur
Verfügung der I. Matrosen-Division.
Er wird dann Assistent bei der Minenversuchskommission, später Referent und
wird in dieser Position am 13.05.1911 zum Kapitänleutnant ernannt.
Zugleich wird er bis zum 30.09.1913 auf dem Minendampfer "PELIKAN" bzw.
"NAUTILUS" eingesetzt. Es schließt sich ein Lehrgang an der
Marineakademie an und der darauf folgende Informationsdienst an Bord den
Linienschiffes "OSTFRIESLAND".
Am 01.08.1914 wird er Kommandant des Hilfsstreuminendampfers "A" (Odin)
und wird am 16.10.1914 als Chef der Minenkompanie zum Marinekorps "Flandern"
versetzt. Hier übernimmt er am 16.06.1915 die Torpedobootflottille "Flandern".
Am 07.11.1918 wird er als Dezernent ins Reichsmarineamt versetzt und später am
26.03.1919 in die Admiralität. Am 15.09.1920 wird er Dezernent bei der
Marineleitung und wird hier am 01.11.1920 zum Korvettenkapitän befördert.
Vom 28.09.1923 bis zum 15.07.1925 ist er 1. Offizier auf dem Linienschiff "HANNOVER"
und wird bis zum 22.09.1929 Dezernent in der Flottenabteilung der
Marineleitung, wo er am 01.11.1925 die Beförderung zum Fregattenkapitän und am
01.03.1928 zum Kapitän zur See erhält.
Am 13.03.1927 wird er Chef der Flottenabteilung bei der Marineleitung und am
23.09.1929 Kommandant des Linienschiffes "SCHLESIEN".
Vom 24.09.1932 bis zum 31.12.1932 steht er zur Verfügung beim hef der
Marineleitung und wird hier am 01.10.1932 zum Konteradmiral befördert. Am
31.12.1932 erfolgte seine Verabschiedung.
Reaktiviert am 01.04.1933 wird er Leiter des Marinearchivs bei der
Marineleitung im OKM. Von hier wird er am 22.01.1936 zum Chef der
Kriegswissenschaftlichen Abteilung im OKM ernannt und erhält am 01.01.1941 die
Beförderung zum Vizeadmiral.
Vom 29.06.1943 bis zum 30.06.1943 steht er zur Verfügung des
Marineoberkommandos "Ostsee" und wird am 30.06.1943 verabschiedet.
Kurt Aßmann starb am 26.07.1962 in Bad Homburg.
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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