Johannes Bachmann wurde am 22.03.1890 in Werdau in
Sachsen geboren, wurde am 01.04.1909 Seekadett und absolvierte seine
Grundausbildung, nebst anschließendem Dienst auf dem Schweren Kreuzer "FREYA".
Bachmann besucht dann ab dem 01.04.1910 die Marineschule und belegt dort
anschließend Spezialkurse, um dann am 20.11.1911 auf den Schweren kreuzer "GNEISENAU"
versetzt zu werden.
Ab dem 25.09.1913 steht er zur Verfügung der II. Marine-Inspektion und kommt
schließlich am 15.01.1914 als Kompanie- und Wachoffizier auf verschiedene
Torpedoboote der 2. Torpedo-Division zum Einsatz im 1. Weltkrieg. Dort
übernimmt er im Oktober 1917 das Kommando über die Torpedoboote "G 8"
und "V 130".
Mit Ende des 1. Weltkrieges wird Bachmann als Kompanie-Offizier zur 16.
Reichswehr-Brigade versetzt und am 21.08.1919 zum Kompanie-Offizier beim
Küstenverteidigungs-Bataillon Cuxhaven ernannt. Dort versieht er ab dem
04.11.1920 seinen Dienst in der Kommandantur Cuxhaven und wird kurze Zeit
später zum IV. Küstenverteidigungs-Bataillon versetzt. Von dort wechselt er am
04.10.1923 als Artillerie-Offizier auf den Kreuzer "HAMBURG" und ist ab
dem 27.09.1928 Wachoffizier auf dem Kreuzer "NYMPHE". Daraufhin ab dem
17.04. Führer des Schiffsstamms "KARLSRUHE", übernimmt er vom 20.05.
bis zum 30.09.1929 zugleich das stellvertretende Kommando über das I.
Bataillon der Schiffsstamm-Division "Ostsee".
Ab dem 06.11.1939 dann 1. Offizier auf dem Leichten Kreuzer "KARLSRUHE",
steht Bachmann vom 09.04. bis zum 21.09.1931 zur Verfügung des Chefs der
Marinestation "Ostsee". Anschließend, ab dem 22.09.1931, Referent in
der Marineabwehr-Abteilung in der Marineleitung, übernimmt Bachmann ab dem
29.09.1933 die Leitung der Reichsmarinedienststelle in Königsberg, die ab dem
03.07.1935 in Kriegsmarinedienststelle umbenannt wird.
Am 21.09.1935 zum Kommandanten des Leichten Kreuzers "EMDEN" ernannt,
ist er ab dem 26.08.1936 Chef des Stabes der Marinestation "Nordsee"
und ab dem 21.08.1941 Küstenbefehlshaber "Ostfriesland".
Am 14.02.1941 zum Küstenbefehlshaber "Deutsche Bucht" ernannt, wird er
am 08.08.1942 mit dem Posten des Marinebefehlshabers "Westfrankreich"
betraut.
Ab dem 01.02.1943 Kommandierender Admiral "Atlantikküste", steht er ab
dem 07.03.1943 zur Verfügung des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine und wird
schließlich am 31.05.1943 aus dem Dienst verabschiedet.
Johannes Bachmann fiel am 02.04.1945 bei Willebadessen bei Warburg im Kampf
und ruht heute auf der Kriegsgräberstätte in Königswinter-Ittenbach.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Seekadett |
01.04.1909 |
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Eisernes
Kreuz II. Klasse - 1. WK |
??? |
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Fähnrich zur See |
12.04.1910 |
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Eisernes
Kreuz I. Klasse - 1. WK |
??? |
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Leutnant zur See |
19.09.1912 |
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Verwundetenabzeichen Marine in Schwarz - 1. WK |
??? |
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Oberleutnant zur See |
02.05.1915 |
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Ehrenkreuz
für Frontkämpfer |
??? |
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Kapitänleutnant |
21.01.1920 |
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Ritterkreuz II. Klasse des Kgl. Sächs. Albrechts-Ordens mit Schwertern |
??? |
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Korvettenkapitän |
01.01.1928 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??? |
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Fregattenkapitän |
01.04.1933 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??? |
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Kapitän zur See |
01.04.1935 |
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Deutsches Kreuz in Silber |
05.03.1943 |
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Konteradmiral |
01.04.1939 |
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Vizeadmiral |
01.04.1941 |
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Admiral |
01.09.1942 |
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