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Konteradmiral Carl August Claassen

Carl August Claassen wurde am 10.03.1881 in Altengamme bei Hamburg geboren und trat am 07.04.1900, als Seekadett, der Kaiserlichen Marine bei und erhielt zunächst seine Grundausbildung auf dem Schulschiff "MOLTKE".
Nach dem besuch der Marineschule wird er am 01.10.1902 auf das Linienschiff "WILHELM II" versetzt, wo er am 27.09.1903 zum Leutnant zur See befördert wird.
Nach der Versetzung auf das Schulschiff "STOSCH" am 01.04.1904 wir er unter gleichzeitiger Beförderung zum Oberleutnant zur See am 21.03.1905 zur Schiffsoffiziers-Anwärter-Division versetzt.
Am 01.10.1905 wird er Wachoffizier auf dem Linienschiff "SCHWABEN" und am 01.10.1906 Kompanieoffizier bei der I. Torpedo-Division. Zugleich übernimmt er den Posten eines Wachoffiziers auf den Torpedobooten "S 100" und "S 125".
Nachdem er am 01.10.1908 Adjutant der I. Torpedo-Division wird und am 17.01.1910 die Beförderung zum Kapitänleutnant entgegennimmt übernimmt er gleichzeitig das Kommando über die Torpedoboote "S 130", "S 84" und dem Torpedoschulschiff "D 7". Zwischenzeitlich erhielt er am 15.09.1910 die Versetzung als Kompanieoffizier und 1. Offizier auf das Stammboot der VI. Reserve-Torpedoboot-Division.
Vom 01.10.1913 bis zum 31.05.1914 absolviert er einen Lehrgang an der Militärakademie und steht dann bis zum 02.08.1914 zur Verfügung beim Chef der Hochseeflottille und übernimmt ab dem 03.08.1914, mit Kriegsbeginn, zunächst das Kommando über das Torpedoboot "S 130", dann "V 184", "V 99" und ab dem 03.09.1915 über "B 112"
Vom 01.04.1918 bis zum 17.12.1918 ist er Chef der III. Torpedobootflottille und wird am 18.12.1918 Chef des Verbands für Reparaturboote bei der I. Torpedo-Division.
Nachdem er am 20.03.1919 zum Bataillonskommandeur bei der I. Torpedo-Division ernannt wurde, versieht er vom 01.05.1919 bis zum 30.05.1919 seinen Dienst zugleich beim Personalamt der Marinestation "Ostsee". Von hier erhält er am 31.05.1919 die Versetzung als Verbindungsoffizier im Reichsmarineamt und kommt am 22.03.1920 in den Admiralstab der Reichsmarine.
Vom 16.06.1920 bis zum 10.08.1920 ist er Chef der Torpedohalbflottille "Nordsee", bis er am 11.08.1920 Chef des Stabes bei der Inspektionsabteilung für Ausbildung bei Marine wird und am 14.10.1922 als Chef der Zentralabteilung bei der Marineschiffswerft nach Wilhelmshaven versetzt wird. Dort wird er am 01.01.1924 zum Fregattenkapitän befördert.
Nachdem er am 13.10.1924 den Posten des Leiters der Reichsmarinedienststelle in Stettin erhält, wo er am 01.10.1926 zum Kapitän zur See befördert wird, ernennt man ihn am 15.10.1926 zum Chef der Nautischen Abteilung bei der Marineleitung, wo er am 20.09.1930 verabschiedet wird und wird Direktor für Wehrwirtschaft beim Wehrkreiskommando II und ab 01.10.1933 im Wehrkreiskommando X, wo er am 01.04.1935 Wirtschaftsinspekteur wird. Mit diesem Posten betraut wird er am 30.09.1937 erneut verabschiedet.
Vom 01.01.1939 bis zum 17.06.1941 steht er z.V. bei der Kriegsmarineleitung und erhält daraufhin den Posten  des Wehrbeauftragten bei der Marinemission Rumänien, wo er am 01.09.1941 zum Konteradmiral befördert wird.
Vom 02.02.1942 bis zum 01.02.1943 ist er Chef des Oberwerftstabes  beim Admiral "Schwarzes Meer", bis er am 17.02.1943 Prisenoffizier beim Prisengericht in Hamburg wird. Von dort steht er ab dem 10.05.1943 z.V. beim OB der Kriegsmarine und wird schließlich am 30.06.1943 endgültig verabschiedet.
Carl August Claassen starb am 11.09.1968 in Hamburg.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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