Admiral Hermann Densch

Hermann Densch wurde am 15.06.1887 in
Königsberg/Ostpreußen geboren und trat am 01.04.1905 als Seekadett der
Kaiserlichen Marine bei.
Seine militärische Grundausbildung und weiterführenden Dienst versah er bis
zum 31.03.1906 auf dem Schulschiff "STEIN" und absolvierte dann
verschiedene Spezialkurse an der Marineschule.
Am 01.10.1907 erfolgte die Versetzung auf das Linienschiff "KAISER
BARBAROSSA", wo er am 28.09.1908 zum Leutnant befördert wurde. Dem schloss
sich am 01.10.1909 die Versetzung auf das Linienschiff "HESSEN" an.
Von dort erfolgte am 15.09.1909 die Versetzung als Kompanieoffizier zur I.
Torpedo-Division, wo er zugleich Wachoffizier auf "G 136" wurde.
Ausserdem wird er hier am 05.09.1911 zum Oberleutnant ernannt.
Am 11.10.1913 wird er Gerichtsoffizier der I. Torpedo-Division und am
02.08.1914 Chef der Hafenflottille "Helgoland", er wird zugleich aber
auch Kommandant des Torpedodivisionsbootes "D 7".
Nachdem er im August 1914 zum Kommandant auf dem Torpedoboot "V 181"
bestimmt wird, erhält er am 30.04.1916 die Beförderung zum Kapitänleutnant.
Vom 27.03.1917 bis zum 31.10.1918 übernimmt er das Kommando über die 1.
Torpedoboothalbflottille "Flandern" und steht dann zur Verfügung bei
der Inspektion des Torpedowesens und beim Chef der 1.
Ostsee-Minensuchhalbflottille.
Nach Kriegsende wird er Chef der 1. Halbflottille und ab dem 05.10.1922
Dezernent in der Haushaltsabteilung der Marineleitung. Hier erhält er am
01.02.1925 die Beförderung zum Korvettenkapitän.
Am 24.09.1925 erhält er wieder eine Offiziersstellung auf einem Kriegsschiff
und zwar
als 1. Offizier auf dem Kreuzer "HAMBURG". Hier nimmt er ab
dem 28.09.10925 die Geschäfte des Kommandanten wahr und kommt am 05.04.1927
zur Marinestation "Ostsee". Hier erhält er am 23.05.1927 den Posten des
1. Admiralstabsoffizier und wird am 01.02.1930 zum Fregattenkapitän befördert.
Zugleich wird er 1927 und 1930 mit dem Posten des Chef des Stabes der
Marinestation "Ostsee" beauftragt.
Es schließt sich am 27.09.1930 das Kommando über den Kreuzer "KÖNIGSBERG"
an, bis er am 27.09.1932 Chef des Stabes der Marineleitung wird. Hier erhält
er am 01.10.1932 die Beförderung zum Kapitän zur See und am 01.10.1935 die
Beförderung zum Konteradmiral.
Ab dem 11.01.1936 ist er Chef des Stabes im OKM und wird am 01.10.1936
Vorsitzender des Erprobungsausschusses für Schiffe.
Sein nächstes Truppenkommando folgt am 02.10.1937 als Befehlshaber der
Aufklärungsstreitkräfte (B. d. A.), wo er am 01.04.1938 zum Vizeadmiral befördert wird.
Während der Wehrmachtsmanöver in der Ostsee vom 17.09 bis 24.09.1937 nutzt
Konteradmiral Densch, als Befehlshaber der Gruppe "Blau", den Leichten
Kreuzer "LEIPZIG" als Flaggschiff. Am 17.03.1939 führt die "LEIPZIG"
eine Auslands-Ausbildungsreise nach Spanien (Pontevedra) durch, an der auch
Densch teilnimmt.
In dieser Eigenschaft wird er am 01.09.1939, Kriegsbeginn gegen Polen, dem
Marinegruppenkommando Ost, unter
Generaladmiral Conrad Albrecht, unterstellt. Unter Densch`s Kommando
stehen die Leichten Kreuzer "NÜRNBERG", "LEIPZIG" und "KÖLN".
Am 20.09.1939 nimmt Densch im Rahmen der Kampfhandlungen am Auslegen der
Minensperre "Westwall", mit den Kreuzern "NÜRNBERG", "LEIPZIG",
"KÖLN", "KÖNIGSBERG" und "EMDEN" teil. Ein erneutes
Unternehmen vom 18. bis 19.11 1939 wird erneut durch den B. d. A. mit dem
Leichten Kreuzer "LEIPZIG" unterstützt.
Vom 12.11.1939 bis 13.11.1939 führt Kapitän zur See Bonte ein offensives
Minenunternehmen durch und wird mit Ende des Unternehmens durch Einheiten des
B. d. A. mit den Leichten Kreuzern "NÜRNBERG" und "KÖNIGSBERG"
aufgenommen.
Vom 21. bis 22.11.1939 führt Densch mit dem Panzerschiff "LÜTZOW" und
dem Leichten Kreuzern "KÖLN" und "LEIPZIG" im Skagerrak
Handelskrieg, zusammen mit der 6. T-Flottille.
Am 29.11.1939
wird er Kommandierender Admiral der Marinestation "Nordsee", wo er am
01.10.1940 zum Admiral befördert wird. Mit Ende der dortigen Tätigkeit steht
er ab dem 01.03.1943 z.V. beim OB der Kriegsmarine und wir schließlich am
31.05.1943 verabschiedet.
Ab dem 01.07.1943 findet er einen Posten als Reichskommissar bei
Oberprisenhof in Berlin.
Hermann Densch starb am 24.08.1963 in Garmisch-Partenkirchen.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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