Konteradmiral Walter Dose
Walter Dose wurde am 14.06.1886 in Hannover
geboren und trat am 01.04.1905, als Seekadett der Kaiserlichen Marine bei.
Seine Grundausbildung und den weiterführenden Dienst versah er bis zum
31.03.1906 auf dem Schulschiff "STEIN" und absolvierte danach
Spezialkurse an der Marineschule.
Seine nächste Station führte ihn am 01.10.907 auf das Linienschiff "WETTIN"
und ab dem 01.10.1908 auf das Schulschiff "KÖNIG WILHELM". In jene Zeit
fällt am 22.09.1908 die Beförderung zum Leutnant zur See.
Die Zeit vom 01.4.1909 bis zum 31.03.1911 verbringt er auf dem Schweren
kreuzer "HANSA", wo er am 27.01.1911 zum Oberleutnant zur See befördert
wird.
Es folgt ein Posten beim Admiralstab der Marine und die Versetzung, am
01.10.1912, als Wachoffizier, auf das Linienschiff "PREUSSEN". Hier
wird er am 16.11.1915 zum Kapitänleutnant ernannt.
Vom 01.08.10916 bis zum 10.08.1918 ist er Kommandant auf den
Marine-Luftschiffen "L 21", "L 14", "L 51", "L 35"
und "L 65".
Kurz vor Kriegsende wechselt er am 20.08.1918 als Admiralstabsoffizier (Asta)
zum Kommando der Hochseestreitkräfte und am 10.01.1919 als Asta zum
Befehlshaber der Seestreitkräfte "Nordsee".
Am 22.08.1919 wird er als Artillerieoffizier auf den Leichten Kreuzer "REGENSBURG"
versetzt und versieht seinen Dienst ab dem 30.05.1920 bei der Marineleitung,
dem schließt sich am 19.10.1920 der Posten eines Ausbilders an der
Schiffsartillerieschule an und am 31.05.1921 die Verabschiedung aus dem
aktiven Dienst.
Am 01.09.1933 reaktiviert, wird er Adjutant beim Admiralstab der
Kriegsmarinedienststelle in Hamburg, wo er am 01.04.1934 zum Korvettenkapitän
befördert wird.
Einhergehend mit der Beförderung zum Fregattenkapitän am 01.04.1935, wird er
Leiter der Wehrwirtschaftsstelle in Bremen.
Am 01.04.1938 zum Kapitän zur See befördert, übernimmt er den Posten eines
Gruppenleiters beim Wehrwirtschaftsstab im OKW und wird am 01.01.1940 Chef der
Abteilung für Allgemeine Wehrwirtschaftsfragen beim Amt für Rüstung und
Wehrwirtschaft im OKM.
Seit dem 01.09.1942 Inspekteur bei der Rüstungsinspektion X in Hamburg, wird
er am 01.10.1942 zum Konteradmiral befördert, wo er bis zum Kriegsende 1945
arbeitet und in Kriegsgefangenschaft gerät, aus der er am 19.10.1945 entlassen
wird.
Walter Dose starb am 10.11.1970 in Hamburg.