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Konteradmiral Walther Faber

 

 

 

Walther Faber wurde am 30.08.1888 in St. Leonhardt geboren und trat am 01.04.1906 als Seekadett der Kaiserlichen Marine bei. Er erhält seine militärische Ausbildung auf dem Schulschiff "CHARLOTTE" und besucht vom 01.04.1907 bis zum 30.09.1908 die Marineschule und weitere verschiedene Spezialkurse. Im Verlauf dieser Periode erhält er am 06.04.1907 die Beförderung zum Fähnrich zur See.
Vom 01.10.1908 bis zum 29.09.1910 schließen sich der Dienst auf dem Leichten Kreuzer "DANZIG" und danach auf dem Schweren Kreuzer "BLÜCHER" an.
Mit der Beförderung zum Leutnant zur See am 30.09.1910 geht auch die Verwendung als Kompanie-Offizier bei der I. Torpedo-Division einher. Während dieser Tätigkeit, bis zum 31.03.1913, wird er in der Zwischenzeit gelegentlich als Wachoffizier auf den Torpedoboot "V 189" verwendet. Am 19.09.1912 erfolgt die Beförderung zum Oberleutnant zur See.
Am 01.04.1913 erhält Faber eine Fliegerausbildung und versieht mit dem Abschluss der Ausbildung am 31.05.1912 den Dienst bei der Marine-Flieger-Abteilung. Im Rahmen dieser Verwendung kommt er vom 16.12.1915 bis zum 13.09.1916 zu den See-Fliegerhorsten "List" und "Sylt". Am 14.09.1916 erfolgte die Versetzung zur 1. Seeflieger-Abteilung und am 06.01.1917 die Versetzung als Ausbilder auf das Schulschiff "WÜRTTEMBERG" wo er am 20.02.1917 zum Kapitänleutnant aufstieg.
Am 29.08.1917 wird er Adjutant und Ausbildungsreferent im Stab des Chefs der Marineflieger und dann Dezernent in der Abteilung für Lufttransportwesen im Reichsmarineamt und später bei der Admiralität. Zugleich versieht er bis zum 14.09.19120 seinen Dienst in der Marineluftfahrgruppe der Luftfriedenskommission.
Vom 15.09.1920 bis zum 31.03.1923 ist er Referent in der Flottenabteilung der Marineleitung und wird daraufhin bis zum 12.06.1924 Navigationsoffizier auf dem Kreuzer "MEDUSA".
Als Referent in der Inspektion für das Torpedo- und Minenwesen wird er am 01.05.1925 zum Korvettenkapitän befördert und am 05.06.1928 1. Offizier auf dem Leichten Kreuzer "EMDEN".
Während eines Studiums an der Technischen Universität in Berlin steht er bis zum 20.03.1932 zur Verfügung beim Chef der Marineleitung und wird am 01.10.1930 zum Fregattenkapitän befördert.
Nachdem er am 21.03.1932 Chef des Stabes der Inspektion für das Torpedo- und Minenwesen wird, erhält er am 01.10.1932 die Beförderung zum Kapitän zur See und wird vom 01.07.1934 bis zum 02.09.19039 mit der Führung der Inspektion für das Torpedo- und Minenwesen beauftragt. Während dieser Zeit versieht er vom 08.10.1934 bis zum 08.09.1935 seinen Dienst bei der Torpedo-Erprobungsanstalt in Eckernförde und steht dann bis zum 27.09.1936 zur Verfügung beim Kommandierenden Admiral der Marinestation "Ostsee".
Vom 24.02.1936 bis zum 01.03.1936 wird er zugleich Marinekommissar für den "Kaiser-Wilhelm-Kanal" und Hafenkapitän in Kiel, mit dessen Führung er beauftragt wird. Weiterhin wird er vom 02.05.1916 bis zum 27.09.1936 zugleich Chef des Stabes beim II. Admiral der Marinestation "Ostsee" und bis zum 12.09.1916 zugleich mit der Führung des II. Admirals der Marinestation "Ostsee" beauftragt.
Am 28.09.1936 wird er Direktor der Kriegsmarinedienststelle in Bremen und am 11.12.1937 deren Chef.
Vom 28.08.1938 bis zum 08.04.1945 Gruppenführer in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des OKM und wird am 31.03.1940 zum Konteradmiral befördert.
Am 08.04.1945 verabschiedet nimmt er sich am 18.12.1945 in Schloss Eichhof bei Coburg das Leben.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Seekadett 01.04.1906      
Fähnrich zur See 06.04.1907      
Leutnant zur See

30.09.1909

     
Oberleutnant zur See 19.09.1912      
Kapitänleutnant 20.02.1916
Korvettenkapitän 01.05.1925      
Fregattenkapitän 01.10.1930      
Kapitän zur See 01.10.1932      
Konteradmiral 31.03.1940      

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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