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Konteradmiral (Ing.) Ernst Halwe

Ernst Halwe wurde am 17.01.1886 in Lübbecke geboren und trat am 01.10.1907 als Marineingenieuranwärter der Kaiserlichen Marine bei.
Seine militärische Ausbildung nebst weiteren Dienst versieht er bei der II. Werft-Division und wird am 03.01.1908 auf das Linienschiff "ZÄHRINGEN" versetzt, wo er am 01.04.1908 zum Marineingenieur-Oberanwärter befördert wird.
Nach der Versetzung zur I. Torpedo-Division versieht er zeitgleich seinen Dienst zunächst bei der 3. Torpedoboot-Halbflottille, wo er am 01.10.1908 zum Marineingenieurapplikanten befördert wird und dann bei der 7. Torpedoboot-Halbflottille. Weiterhin wird er hier am 01.09.1909 auf das Torpedoboot "S 146" eingesetzt.
Am 01.10.1909 kommt er auf das Linienschiff "SCHLESWIG-HOLSTEIN", wo er am 01.04.1910 zum Marineingenieuroberapplikanten befördert wird. Danach wird er zur Ingenieurs- und Deckoffiziersschule und kommt dann wieder zur I. Torpedo-Division, wo er zugleich auf das Torpedoboot "V 188" kommt.
Es schließt sich am 01.10.1912 der Dienst bei der I. Werft-Division an und die Versetzung auf das Linienschiff "BRAUNSCHWEIG" bzw. "KÖNIG ALBERT".
Nach einem erneuten Besuch der Ingenieurs- und Deckoffiziersschule kommt er am 01.08.1914 auf das Linienschiff "WITTELSBACH".
Als Angehöriger der I. Torpedo-Division wird er am 23.10.1914 zum Marineingenieur ernannt und nimmt an einer Baubelehrung an der Schiffswerft "F. Schichau" teil. So wird er am 04.01.1915 Leitender Ingenieur auf "S 36" und nimmt am 07.04.1918 an einer Baubelehrung an der Schiffswerft "Howaldtswerke" teil.
Seit dem 04.08.1919 Halbflottillen-Ingenieur der 14. Torpedoboot-Halbflottille gerät er am 22.06.1919 in Kriegsgefangenschaft, in der er am 18.10.1912 zum Oberleutnant (Ing.) befördert wird.
Nach Rückkehr steht er ab 19.02.1920 zur Verfügung beim Kommandanten Kiels und wird ab dem 21.07.1920 erneut Halbflottillen-Ingenieur der 5. Torpedoboot-Halbflottille, kommt dann zur Marinestation "Ostsee" und wird dort am 01.07.1921 Referent beim Stationsingenieur. Weiterhin wird er mit Antritt dieses neuen Postens zum Kapitänleutnant (Ing.) befördert.
Am 25.06.1923 schließt sich die Stellung des Leitenden Ingenieurs auf dem Kreuzer "BERLIN" an und am 06.04.1925 der Posten eines Referenten in der Personalabteilung der Marineleitung, wo er am 01.01.1928 zum Korvettenkapitän (Ing.) befördert wird.
Seit dem 11.04.1928 Flotten-Ingenieur bei der I. Torpedo-Flottille wird er am 24.09.1930 Referent in der Marineleitung und am 01.10.1931 zum Fregattenkapitän (Ing.) befördert.
Am 30.09.1932 wird er Inspektionsingenieur bei der Inspektion für das Ausbildungswesen der Marine und dort am 10.10.1933 zum Kapitän zur See befördert. Es folgt der Posten des Stationsingenieurs bei der Marinestation "Ostsee" und am 10.09.1935 der des Chefs des Stabes der Schiffsmaschineninspektion. Zugleich wird er Stationsingenieur bei der Marinestation "Nordsee" (mdFb.).
Am 01.10.1937 wird Halwe Leiter des Wehrwirtschaftsamtes in Kiel und hier am 01.04.1942 zum Konteradmiral (Ing.) befördert.
Am 14.11.1943 erfolgte die Versetzung als Leiter der Marinerüstung und des Instandsetzungsbetriebes nach Salamis und am 25.05.1943 als Leiter des Verbindungssamtes der Rüstungsinspektion nach Prag.
Seinen letzten Posten bei der Kriegsmarine trat er am 01.02.1945 an und zwar als Bevollmächtigter für den Kfz-Einsatz im Protektorat "Böhmen und Mähren".
Ernst Halwe starb am 06.02.1961 in Kiel.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Quelle Jens S.